250 Jahre USA: Ein Roadtrip durch die Geschichte

Beeindruckende Hippie- Kutsche: Bob Waldmires Road Yacht Der Gateway Arch ist höchst fotogen ...

der hier die ersten Schritte seiner Karrie- re absolviert hat. Auch kommen Reisende in Springfield mit der Retro-Esskultur der Route 66 in Berührung: der Cozy Dog etwa ist eine frittierte Brühwurst am Stil. Bald ist Saint Louis erreicht, wo die Stra- ße den Mississippi überquert. Der Fluss gilt als inoffizielle Grenze zwischen dem Osten und dem Westen der USA. Der Gateway Arch, ein 192 Meter hoher Bogen aus rostfreiem Stahl, symbolisiert den Wechsel eindrucksvoll. Ebenfalls in Mis- souri tritt eine Ikone in Erscheinung, die untrennbar mit der Route 66 verbunden ist: das Motel mit seinen bunten Neon- reklamen und dem „Vacancy“-Zeichen. Vielerorts sind nur noch die Leichen der nostalgischen Übernachtungsbetriebe zu

sehen, die gegen die vollklimatisierte Kon- kurrenz der Ketten chancenlos sind.

Jenseits der Ozarks folgen 13 nostalgische Meilen durch Kansas, ehe die Straße mit Oklahoma den vierten Staat erreicht. Des- sen größte Stadt, Oklahoma City, erweist sich als überraschend hip. Gleichzeitig beherbergt sie mit den Stockyards die größte Viehauktion der Welt, weshalb Amerikas Cowboy-Kultur hier höchst lebendig ist. Die Landschaft nimmt nun immer westlichere Züge an. Vorläufiger Höhepunkt ist der Palo Duro Canyon südöstlich von Amarillo. Die nordtexa- nische Stadt ist zugleich eine Hochburg des Fleischkonsums: das Lokal The Big Texan ermuntert Besucher dazu, zwei Kilo schwere Steaks inklusive Beilagen zu

Die Stockyards sind bis heute der größte Um- schlagplatz für Vieh

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