IHK-Magazin Ausgabe 2/2026

KOMPAKT

DIE ANALYSE

STECKBRIEF

KALENDERBLATT

Dr. Christoph Garbe: „Gemeinsam Verantwortung übernehmen“

8. März Landtagswahl in Baden- Württemberg. Noch un- entschlossen? Ab dem 25. Februar gibt es die Aufzeichnungen der IHK- Wahl-Arenen als Entschei - dungshilfe:

Herr Dr. Garbe, Sie sind neu im IHK-Ausschuss „Industrie und Innova- tion“. Weshalb? Ich engagiere mich, weil ich als Unternehmer und Hochschuldozent täglich erlebe, wie ent - scheidend Innovation für Wettbewerbsfähigkeit ist. Ich möchte meine Praxiserfahrung einbringen, Hemmnisse benennen und Lösungen mitgestalten. Der Ausschuss bietet die Möglichkeit, gemeinsam Verantwortung für einen starken, zukunftsfähigen Industriestandort zu über - nehmen und Innovation konkret voranzubringen – pragmatisch und wirksam. Aspekt Rahmen- bedingungen: Was muss sich hier aus Ihrer Sicht ändern? Aus unternehmerischer Sicht brauchen wir innova - tionsfreundlichere

Genehmigungen, weniger Bürokratie und einfachere Förderprogramme. Gleich - zeitig müssen Unterneh - men flexibler auf neue Technologien reagieren können. Dafür braucht es modernere arbeitsrecht - liche Regelungen und flexible Beschäftigungs- und Qualifizierungsmodel - le. Nur mit regulatorischer Klarheit und Anpassungs - fähigkeit bleiben Inves - titionen, Innovation und Wachstum am Standort langfristig möglich. Ru Dr. Christoph Garbe ist Geschäftsführer der HD Vision Systems GmbH und seit 2025

Dr. Axel Nitschke ist IHK-Hauptgeschäftsführer.

 ihk.de/rhein-neckar/ wahl-arena

Viel Luft nach oben



Zu Jahresbeginn zeigen sich in der Wirtschaft einige positive Signale. In der Industrie bei - spielsweise nimmt die Pro - duktion wieder etwas an Fahrt auf. Die Konjunktur hellt sich insgesamt leicht auf, es ist je - doch noch viel Luft nach oben. Die Betriebe werden weiterhin von hohen Kosten, umfang - reichen Berichtspflichten und den zahlreichen geoökonomi - schen Spannungen stark aus - gebremst. Es entwickelt sich daher keine wirkliche Wachs - tumsdynamik; die strukturellen Herausforderungen bleiben für die Unternehmen dominierend.

AUS DEN HOCHSCHULEN

Neue Studie des Mannheimer Zentrums für Europäische Sozialforschung: Radi - kale, extremistische oder fundamentalistische Ein - stellungen treten häufig bei jüngeren, weniger gebildeten Männern auf, die sich gesellschaftlich wenig anerkannt fühlen.

Mitglied der IHK-Vollver - sammlung.

Rahmenbedin - gungen: schnel - lere, digitale

www.mzes.uni- mannheim.de

Mehr auf Seite 22

Beilagenhinweis: Das IHK-Jahr 2025

Die eigenen Belange selbst regeln: für diesen Grundgedanken steht IHK. Bestes Beispiel dafür ist die duale Berufsausbildung, die wir als Wirtschaft organisieren. Hauptadressat sind die Ausbildungsunternehmen, aber natürlich auch Schülerinnen und Schüler, die wir für eine Ausbildung gewinnen möchten. Und es profitieren auch die IHK-Mitglieder, die selbst gar nicht ausbilden: durch qualifizierte Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt. Der dieser Ausgabe beigefügte IHK-Jahresrückblick 2025 zeigt Ihnen viele dieser direkten und indirekten Leistungen aus dem vergangenen Jahr. Viel Spaß beim Lesen!

JAHRESRÜCKBLICK 2025 Fokus auf Wettbewerbsfähigkeit

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IHK Magazin Rhein-Neckar 02 | 2026

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