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Hightech im Polarkreis: Seltene Erden und Raumfahrt In einer Welt, in der geopolitische Spannungen zunehmen und globale Lieferketten unter Druck geraten, gewinnt die Frage nach der technologischen und wirtschaftlichen Selbstständig keit Europas zunehmend an Bedeutung. Die sichere Versorgung mit kritischen Rohstoffen und ein unabhängiger Zugang zum Weltraum stehen exemplarisch für diese Ausrichtung. Wir ana lysieren die europäischen sowie deutschen Ambitionen in der nordschwedischen Stadt Kiruna: Hier plant LKAB den Abbau des größten Vorkommens seltener Erden in der EU – und nur wenige Kilometer entfernt befindet sich das Esrange Space Cen ter. Im Rahmen unserer Exkursion nach Stockholm und an den Polarkreis werden wir Hightech erleben, Herausforderungen diskutieren und Europas Strategie auf dem Weg zu Autonomie und Resilienz besser verstehen. Bis heute wirkt der Strukturumbruch der Wiedervereinigung nach. Insbesondere der ländliche Raum in den jungen Bun desländern ist hiervon betroffen. Wegzug, mangelnde Infra struktur und fehlende Arbeitsplätze setzten den Menschen stark zu. Noch sind die Herausforderungen nicht überwunden, steht schon ein neuer Transformationsprozess an: Vor einem globalen industriellen, ökologischen und digitalen Wandel und Umbrüchen in der Arbeitswelt stehend, stellt sich die Frage: Wie sieht die Zukunft des ländlichen Raums in Ostdeutschland aus? Wir finden heraus, welche Chancen und Risiken auf Gesellschaft, Politik und Wirtschaft zukommen und wie ihnen schon heute mit innovativen Ideen und Mut begegnet wird. „Warten auf’n Bus“ – Strukturwandel in ländlichen Regionen Ostdeutschlands
KS02 03.02.–07.02.2026 Stockholm, Kiruna/ Schweden Leitung:
Lukas Träger, Lukas Thiesen, Jana Gleim, Henry Krenzer und Filiz Mert Beratung: Dr. Christoph von Hehl
KS11 11.03.–13.03.2026 Roßbach (Naumburg) Leitung: Lisa Orlamünder Teilnahmebeitrag: 70,– Euro
Das Seminar richtet sich insbesondere an Stipendiatinnen und Stipendiaten der Ausbildungsförderung.
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