HOBBY_H26

GeraMond Media GmbH · Seite 6 · Hobby

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166MM ▼ Nr. 036/M BERLINETTA (VIGNALE) 1952 1952 verwandelte sich der Touring Spider Nr. 036/M beim Karosse­ riebauer Vignale in eine Berlinetta.

166MM ▼ Nr. 038/M BERLINETTA (VIGNALE) 1951

Der 166 MM Nr. 036/M, der von Vignale zu einer Berlinette umgestaltet wurde.

Der bei der Mille Miglia verunglückte Touring Spider Nr. 038/M wird von Vignale komplett zum Tourenwagen umgebaut. Rennfahrer José Froilán González ist der Auftraggeber dieser Wiedergeburt.

Umbauten

166 MM

▼ Nr. 018/M

Der 166 MM Nr. 002/M mit Weißwandreifen in den USA im Jahr 1950.

Der 166 MM Nr. 058/M entspricht mit seiner verlängerten Motorhaube der Definition des Modells von 1950.

BERLINETTA »PANORAMICA« (ZAGATO) AUGUST 1949 Der Rennfahrer Antonio Stagnoli lässt auf dem Chassis 166 MM Nr. 018/M eine Berlinetta bauen. Die originelle Form von Zagato wird wegen der bis zum Dach reichenden Seitenfenster »Pano­ ramica« genannt.

166 MILLEMIGLIA »SPYDER DA CORSA« (TOURING) SEPTEMBER 1948 A uf dem Turiner Salon 1948 wird der 166 Mille­ miglia (oder 166 MM) in der wunderschönen Form

166

▼ SPIDER RENN-ZWEISITZER (ZAGATO) AUGUST 1950 Antonio Stagnoli kehrt zu Zagato zurück und verlangt eine viel­ seitigere Karosserie als die Berlinetta: einen Spider, der sowohl im Sport als auch in der Formel 2 eingesetzt werden kann. 166MM ▼ Nr. 028/M

des »Spyder da Corsa, progetto Millemiglia 1949« prä­ sentiert, dessen Entwurf vom 6. Juli 1948 die Referenz Nr. 1275 trägt. Der Spyder da Corsa (mit einem y !) wird von seinen Zeitgenossen schnell Barchetta genannt, da sie seine schlanken und leichten Linien bewundern, die eine Barke erinnern … Die Skizze wurde von Federico Formenti angefertigt, dem Zeichner, dem wir unzählige Pläne und Skizzen für die Car­ rozzeria Touring verdanken. Diese Form sollte sich nur wenig verändern, doch ab dem Fahrgestell Nr. 024/MB wird die Frontpartie retuschiert: Die Blechfalte zwischen Motorhaube und Kühlergrill wurde abgeschrägt, wodurch sich die Öffnung des Motorraums vergrößerte und nach vorn verlängert.

Der für José Froilán González (Dritter von rechts) zum 195 Sport umgebaute 166MM Nr. 038/M vor der Fabrik in Vignale.

166MM ▼ Nr. 046/M BERLINETTA (ZAGATO) DEZEMBER 1952

Unmittelbar nach dem Kauf des Spiders Nr. 046/M wird Luigi Bosio klar, dass er lieber mit einer Berlinetta an der Scuderia Sant Ambroeus Rennen teilgenommen hätte. Elio Zagato, einer der Gründer dieses Rennstalls, übernimmt den Umbau des Spiders in eine Berlinetta.

Der »Panoramica« Stil von Zagato, angewandt auf den 166 MM Nr. 018/M.

MOTOR: 12 Zylinder in 60°-V-Form EINBAULAGE: vorne längs HUBRAUM: 1995 cm 3 (60 x 58,8 mm) VENTILSTEUERUNG: 2 x 1 ACT – 12 x 2 Ventile GEMISCHAUFBAU: 1 oder 3 Weber 32DCF-Vergaser LEISTUNG: 120 PS bis 140 PS bei 6600 U/min GETRIEBE: 5 Gänge VORDERACHSE: Querblattfeder HINTERACHSE: Starrachse, Längsblattfedern BREMSEN: Trommeln ABMESSUNGEN: 412 x 149 x 115 cm RADSTAND x SPURWEITE: 225 x 127 x 125 cm GEWICHT: 680 kg HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT: 220 km/h PRODUKTION: 34 Exemplare (alle Versionen zusammen) FAHRGESTELLNUMMERN: zwischen 002/M und 072/E – 26 Spiders Touring (002/M bis 010/M, 014/M bis 024/M, 024/MB, 028/M, 034/M bis 040/M, 044/M, 046/M, 050/M bis 058/M, 064/M und 068/M) – 5 Berlinettas Touring (026/M, 042/M, 048/M, 060/M

Der 166 MM Nr. 018/M, der in den Werkstätten von Zagato in eine Formel-2-Konfiguration umgebaut wurde.

SPIDER RENN-ZWEISITZER (FONTANA) AUGUST 1950 Der umgestaltete Spyder da Corsa 166 MM Nr. 028/M trägt nun die Züge eines zweisitzigen Spiders mit dem Aussehen eines Einsitzers. Mit dieser Ausstattung startete der 166 MM Nr. 028/M am 5. August 1950 beim Giro della Calabria.

– MILLE MIGLIA, 24. APRIL 1949: CLEMENTE BIONDETTI UND ETTORE SALANI IM 166 MM NR. 008/M – GROSSER PREIS VON LUXEMBURG, 26. MAI 1949: LUIGI VILLORESI IM 166 MM NR. 016/M – 24 STUNDEN VON LE MANS, 25.-26. JUNI 1949: LUIGI CHINETTI UND LORD SELSDON IM 166 MM NR. 008/M – 24-STUNDEN VON SPA-FRANCORCHAMPS, 9.-10. JULI 1949: LUIGI – COPPA D'ORO DELLE DOLOMITI, 16. JULI 1950: GIANNINO MARZOTTO IM 166 MM NR. 034/M – 12 STUNDEN VON PARIS NACH MONTLHÉRY, 22.-23. JULI 1950: LUIGI CHINETTI UND JEAN LUCAS IM 166 MM NR. 052/M – DAILY EXPRESS TROPHY IN SILVERSTONE, 26. AUGUST 1950: ALBERTO ASCARI IM 166 MM NR. 038/M – GIRO DI SICILIA, 9. MÄRZ 1952: PAOLO MARZOTTO UND MARINO MARINI IM 166 MM NR. 036/M – 12 STUNDEN VON PESCARA, 15. AUGUST 1952: EMILIO GILETTI UND SERGIO SIGHINOLFI IM 166 MM NR. 044/M CHINETTI / JEAN LUCAS IM 166 MM NR. 010/M – GROSSER PREIS VON LUXEMBURG, 18. MAI 1950: ALBERTO ASCARI IM 166 MM NR. 038/M

V

Der 166 MM Nr. 028/M, der von Fontana zu einem »biposto corsa« umgebaut wurde, bestreitet die Targa Florio 1951.

Der 166 MM Nr. 046/M, der von Zagato für die Mille Miglia 1953 in eine Berlinetta verwandelt wurde.

und 066/M, + 166 Sport Nr. 020/I) – 1 zweisitziger Rennwageni(012/M)

– 1 Coupé Vignale (062/M) – 1 Spider Vignale (072/E)

24 FERRARI IKONEN

GRAND TOURISM AND SPORT 25

Der F430 Spider setzt die Reihe der reinrassigen Cabriolets fort.

Der F430 Scuderia.

VARIANTEN

F430 SCUDERIA (PININFARINA / SCAGLIETTI) SEPTEMBER 2007 Auf der Frankfurter IAA 2007 enthüllt Michael Schumacher den F430 Scuderia, der dank der Leistungssteigerung und des all- gemeinen Leichtbaus seinen eigenen Charakter hat. Das Verhält- nis Gewicht/Leistung sinkt auf 2,45 kg/PS. Die Funktionen E-Diff des elektronischen Differenzials und F1-Trac der Stabilitätskon- trolle sind in einem einzigen System kombiniert, um sie zu opti- mieren.

F430 SPIDER (PININFARINA / SCAGLIETTI) MÄRZ 2005 Auf dem Genfer Salon 2005 wird der F430 in der Spider-Version vorgestellt. Die Höhe (123,4 cm ) und das Gewicht (1. 520 kg ) sind die einzigen Änderungen bei dieser offenen Ausführung. F430 CHALLENGE JUNI 2006 Der F430 für Gentlemen Driver hat seinen Originalmotor behalten. Das einzige, das sich ändert, ist die passive Sicherheitsausstat- tung, die breitere Spur (166,9 x 161,6mm) für die 19-Zoll-Räder und das auf 1. 225 kg reduzierte Gewicht.

Ähnliche Merkmale wie des F430, außer:

HUBRAUM: 4308 cm 3 (92 x 81 mm) VENTILSTEUERUNG: 8 x 4 Ventile LEISTUNG: 510 PS bei 8500 U/min GETRIEBE: 6-Gang sequentiell ABMESSUNGEN: 451,2 x 200 x 117,5 cm GEWICHT: 1250 kg HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT: 320 km/h PRODUKTION: n.c.

430 FERRARI IKONEN

Auf den ersten Blick erkennt man den F430 an seinen eiförmigen Lufteinlässen.

Abgesehen von der Größe der Reifen bleibt der F430 Challenge nahe am aktuellen Modell.

F430 (PININFARINA / SCAGLIETTI) SEPTEMBER 2004 D er F430, eine Weiterentwicklung des 400 Modena, feiert sein Debüt auf dem Pariser Autosalon 2004. Ähnliche Merkmale wie der 360 Modena (siehe Seite 258), außer:

F430 GTC FEBRUAR 2006 Der F430 wird von Michelotto Automobili betrieben und über den Corse Clienti Service vermarktet. Sein Hubraum ist reduziert, um unter der 4-Liter-Grenze zu bleiben.

F430 SCUDERIA 16M NOVEMBER 2008 Diese Variante wird zur Feier des sechzehnten Weltmeistertitels von Ferrari kreiert. Sie kombiniert die Leistungen des F430 Scu- deria mit dem Charme eines Spiders.

Er übernimmt die Struktur seines Vorgängers, wobei die Torsion um 20 % und die Biegung um 8 % verbessert wurden. Um die Aerodynamik zu verbessern, enthält der Spoiler höhere Kiemen und breitere, abgerundete Lufteinlässe. Am hinteren Kotflügel befinden sich eine größere Schaufel und ein eckiger Lufteinlass, und unter dem Boden kanalisieren Extraktoren die Luft. Im Innenraum fällt das Lenkrad mit seinem »Manettino« auf, mit dem sich die elektronischen Systeme aufeinander abgestimmen lassen: Federung, gesteuertes Differential, Getriebe, Bremsen, Spurkontrolle (SPK). Das »E-Dif«-Dif- ferenzial kann die Drehmomentverteilung zwischen den Hin- terrädern in Abhängigkeit von der Beschleunigungsinten- sität, dem Einschlagwinkel der Räder, ihrer Geschwindigkeit und der Gierbewegung variieren. Die Motorenhersteller haben einen neuen Motor entwickelt, der von dem bereits bei Maserati eingesetzten V8-Motor abgeleitet ist. Die Ventilsteuerung ist wieder auf vier Ventile pro Zylinder umgestellt.

SP1 NOVEMBER 2018 Der SP1 ist das erste Sonderausführungs- modell, das auf Basis des F430 herge- stellt wurde.

HUBRAUM: 4308 cm 3 (92 x 81 mm) VENTILSTEUERUNG: 8 x 4 Ventile LEISTUNG: 490 PS bei 8500 U/min ABMESSUNGEN: 451,2 x 192,3 x 121,4 cm GEWICHT: 1450 kg HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT: 315 km/h PRODUKTION: n.c.

Ähnliche Merkmale wie der 360 Modena (siehe Seite 258), außer: HUBRAUM: 3996 cm 3 (92 x 75,15 mm)

VENTILSTEUERUNG: 8 x 4 Ventile LEISTUNG: 335 PS bei 7000 U/min SPURWEITE: 169,6 x 164 cm ABMESSUNGEN: 451,2 x 200 x 117,5 cm GEWICHT: 1245 kg HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT: 315 km/h PRODUKTION: 53 Exemplare

NUCCIO (BERTONE) MÄRZ 2012 Zu seinem einhundertjährigen Bestehen ehrt der Karosseriebauer Bertone den Sohn des Firmengründers, Nuccio Bertone, der das Unternehmen von 1972 bis 1997 leitete. Das von manieristischen Verzierungen geprägte, monolithische Volumen des Nuccio nutzt die mechanische Basis eines F430. Während der Entwicklung lei-

tete Mike Robinson das Designstudio von Bertone. Die Abmessungen des Nuccio betragen 480 x 195 x 122 cm.

Der Nuccio ist eine sder letzten Modelle des Karosseriebau- ers Bertone vor sei- nem Untergang.

Der F430 GTC bei den 24 Stunden von Le Mans 2006.

Der V8-Motor des F430 ist majestätisch unter der Heckscheibe ausgestellt.

264 FERRARI IKONEN

GRAND TOURISM AND SPORT 265

Der französische Journalist und Illustrator Serge Bellu ist einer der bekanntesten Autoren zu Automobil-Themen, insbesondere Sportwagen. Er ist einer der Chefredakteur bei L‘Anée Automobile und hat rund hundert Bücher zur Automobil- und Designgeschichte geschrieben und veröffentlicht. Bellu ist Dozent an mehreren Designschulen und Berater in der Automobilindustrie.

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