6 Seite: STIMMEN UNSERER REGION Wir suchen Junge Stimmen unserer Region „Unsere Region 2035 – Wie wir morgen leben wollen“ Wie wird das Innviertel im Jahr 2035 aussehen? Wie der Flachgau? Welche Betriebe werden unsere Wirtschaft tragen, welche Berufe junge Menschen begeistern, welche Ideen unsere Gemeinden lebenswert halten?
Diese Fragen betreffen nicht nur Poli- tik oder Wirtschaft. Sie betreffen vor allem jene Generation, die in zehn Jahren Verant- wortung übernehmen wird. Genau deshalb startet die BZ-BezirksZeitung die neue Serie „Junge Stimmen unserer Region“. Wir, die BZ-BezirksZeitung laden Schü- lerinnen und Schüler ab der 3. Klasse Volksschule ein, sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften intensiv mit ihrer Heimat ausei- nanderzusetzen – nicht oberflächlich, son- dern mit Neugier, Haltung und Weitblick. Unter dem Jahresthema „Unsere Region 2035 – Wie wir morgen leben wollen“ sol- len Visionen entstehen, die über den klassi- schen Schulaufsatz hinausgehen.
unsere Region wirtschaftlich stark bleibt? Wie gelingt es, Tradition zu bewahren und dennoch mutig neue Wege zu gehen? Und was muss sich verändern, damit junge Men- schen auch in Zukunft sagen: Hier möchte ich bleiben. Die BZ-BezirksZeitung versteht sich da- bei nicht nur als Veröffentlichungsplattform, sondern als redaktioneller Partner, damit aus Gedanken fundierte Beiträge werden. Schülerinnen und Schüler werden damit zu jungen RedakteurInnen, zu AutorInnen, die lernen, ihre Sichtweise argumentativ zu for- mulieren und gemeinsam mit ihren Lehrern öffentlich wirksam zu machen. Jede Ausgabe präsentiert Beiträge aus dem Innviertel und/oder dem Flachgau – sorgfältig aufbereitet, hochwertig gestaltet und zusätzlich online verlängert. Damit er- reichen die jungen Autorinnen und Autoren nicht nur ihr unmittelbares Umfeld, sondern eine breite regionale Öffentlichkeit: Familien, Betriebe, Gemeinden, Entscheidungsträger. Gerade darin liegt die besondere Kraft
dieses Projekts. Wenn junge Menschen ihre Ideen formulieren, entsteht ein Ideen- netzwerk zwischen Schule, Wirtschaft und Gesellschaft. Visionen können zu Missionen werden – und aus Gedanken können kon- krete Impulse für unsere Region entstehen. Am Ende des Schuljahres zeichnen wir gemeinsam mit regionalen Partnerbetrie- ben die eindrucksvollsten Beiträge aus dem Innviertel und dem Flachgau aus. Diese Auszeichnung soll nicht nur eine Würdigung sein, sondern ein sichtbares Zeichen dafür, dass die Stimme der jungen Generation ernst genommen wird. Die Zukunft unserer Region wird nicht irgendwann entschieden – sie wird heute vorbereitet. Und sie beginnt dort, wo junge Menschen den Mut haben, ihre Gedanken zu formulieren und Verantwortung zu über- nehmen. Mit „Junge Stimmen unserer Region“ ge- ben wir, die Macher der BZ-BezirksZeitung dieser Verantwortung Raum.
Es geht nicht um Pflichttexte. Es geht um Perspektiven.
Wie möchten junge Menschen künftig wohnen? Welche Rolle spielen Landwirt- schaft, Handwerk, Industrie und Tourismus? Welche Innovationen braucht es, damit
Eggelsberg/Ibm: Moor-Detektive
Grödig/Fürstenbrunn: Neue Volksschule als architektonisches Zukunftsprojekt
Am 7. März und 4. April 2026, jeweils von 9.00 bis 13.00 Uhr, lädt eine neue Naturschau- spiel-Moorexkursion ins Ibmer Moor. Unter der Leitung von Maria Wimmer und Annika Sinzinger erkunden die Teil- nehmer als „Naturdetektive“ das Moor, formen Moorknödel und Lehmfiguren und erfahren Spannendes über Torfmoose, fleischfressende Pflanzen, Kli- ma, Irrlichter und Moorleichen. Die Wanderung führt über den sanierten Moorlehrpfad bis zum Moormuseum Hacken- buch mit Filmvorführung und Torfwasengestaltung. Kinder € 7,-, Erwachsene € 12,-. Anmeldung: NLV Maria Wim- mer, Tel. 0650 5604123, ma- ria@moor-ausflug.at Infos: www.moor-ausflug.at | www.naturschauspiel.at
Am 16. Februar begrüßte Bür- germeister Herbert Schober erst- mals Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie das Schulpersonal in der neuen Volksschule Fürstenbrunn. Die öffentliche Eröffnung mit kirchli- cher Weihung durch Ortspfarrer Dr. Michael Köck folgt am 2. Mai 2026 im Rahmen des Kirchweih- festes. Ab 10 Uhr wird im Kirch- enzentrum Fürstenbrunn gefeiert – mit Festakt, Maibaumaufstellen, Maibaumtanz der Volksschulkin- der sowie einem Tag der offenen Tür von 12 bis 16 Uhr. Architektonisch zeigt sich der Neubau als klar strukturierter, funktional präzise gegliederter Bildungsbau. Im Erdgeschoss bildet ein großzügiger Eingangsbereich mit
Garderobe und Aula das kommu- nikative Zentrum. Ergänzt wird diese Ebene durch die Räume für den Mittagstisch mit Ausgabekü- che, einen Werkraum, einen Mu- sikraum sowie drei Räume für die Nachmittagsbetreuung. Das Obergeschoss ist als Lernlandschaft organisiert: Die Klassen sind in zwei pädagogi- sche Zonen mit vier beziehungs- weise fünf Unterrichtsräumen gebündelt. Zwei Klassen teilen
Bibliothek und Lagerflächen er- gänzen das Raumprogramm. Im Untergeschoss befinden sich die Sporthalle mit Umkleiden und Sanitärbereichen – auch für Vereine nutzbar – sowie die zen- trale Haustechnik. Die neue Volksschule Fürsten- brunn vereint funktionale Klarheit mit zeitgemäßer Pädagogik und schafft damit einen nachhaltigen infrastrukturellen Mehrwert für die Gemeinde. Visualisierung: Arch. Ferdinand Haslwanter
sich jeweils ei- nen Gruppen- raum und eine gemeinsame Loggia als in- tegrierten Au- ßenlernraum. Direktion, Kon- ferenzzimmer,
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