GLAUBE MITTEN IM STURM
Die aktuelle Lage und das Leben mit Boko Haram ist furchtbar. Diese ra- dikale Gruppe stellt sich gegen die westliche Bildung, und doch lebt sie in der Abhängigkeit von deren Früch- te. Der Terror hat eine akute huma- nitäre Krise verursacht, und das Aus- mass der Armut und der Rückschritte in der Entwicklung ist alarmierend. Es findet eine sogenannte «Bokoharami- sierung» statt, d.h. eine totale Islamisie- rung, die sich gegen «Heiden», Chris- ten und «schlechte» Muslime richtet. Sie alle sollen ausgerottet werden. Keine Gnade Die Menschen leben in Angst und Schrecken, denn die Islamisten schnei- den Menschen die Ohren ab, töten Männer, vergewaltigen Frauen und Mädchen und zwingen sie, zum Islam zu konvertieren. Schulen, Dörfer, Kir- chen und Gesundheitszentren werden zerstört. Es werden Selbstmordatten- tate verübt. Die Ereignisse häufen sich, obwohl Soldaten versuchen, die radika- len Gruppen zurückzudrängen. In Ka- merun ist das Gebiet der Mandara-Ber- ge am stärksten betroffen. Die Folgen sind verheerend: Die Einhei- mischen flüchten und versuchen, sich in anderen Gebieten anzusiedeln. Es kommt zu Hungersnot und Krankhei- ten. Vergewaltigte Frauen und Mäd- chen werden mit ungewollten Schwan- gerschaften im Stich gelassen. Die Kinder und Jugendlichen können die Schule nicht mehr besuchen. Sie kriegen keine Schulbildung und können keine Ausbildung machen. Sie stehen in der Gefahr, kriminell oder gar radikalisiert zu werden. Der Glaube im Sturm Die Christen leiden auch unter der Ver- folgung. Wir hören aber auch immer wieder von Fällen, in denen Gott offen- sichtlich eingegriffen hat, um das Leben von Christen zu retten. Im Jahr 2016 beschloss eine bewaffnete Boko Haram- Gruppe, die Christen in Bame-Kolofa-
Lorem ipsum Bildbeschriftung Omm olest pellaut esequi non corumquias dusdandis eum in nis illate labor ad eate dolo maio. Am 18. August desselben Jahres be- schlossen Anhänger von Boko Haram, die Kirche von Tayer-Mora abzubren- nen. Sie stapelten die Bänke, Stühle, Tische aufeinander, legten Stangen da- rauf, banden Tücher darüber, übergos- sen es mit Benzin und zündeten es an. Dann entfernten sie sich und warteten auf das Ergebnis. Aber siehe da: Nur die Stangen und die Tücher verbrann- ten, der ganze Rest blieb unversehrt. Grenzenlose Hoffnung Angesichts solcher Wunder fassen die ChristenMut, ihr Glaube wird gestärkt und sie fühlen sich reich. Reich nicht in dem Sinne, dass sie genügend finanziel- le Mittel haben – im Gegenteil, sie ha- ben alles verloren. Aber sie haben das Wichtigste: GOTT. Seit Beginn des Ter- rors ist kein einziger Pastor der UEEC durch einen Angriff von Boko Haram ums Leben gekommen. Wir ehren Gott dafür und danken ihm. ta auszurotten. Die Christen bekamen Wind davon und wollten die Verwal- tungsbehörden warnen. Aber der Pas- tor meinte: «Lasst uns zuerst zu Gott beten» , und er zitierte die Stelle aus 2. Mose 14,14: «Der HERR selbst wird für euch kämpfen, wartet ihr nur ru- hig ab.» – Um sieben Uhr abends, wäh- rend sie noch beteten, hörten sie hinter der Kirche Schüsse. Es waren Soldaten, die die Angreifer besiegten. Die Chris- ten blieben die ganze Nacht im Gebet zusammen und lobten Gott. Zwei Tage später wollten Islamisten den Pastor beseitigen. Er hörte, wie sie vor seinem Haus hin und her diskutier- ten, ob sie ins Haus eindringen sollten oder nicht. Schliesslich zogen sie sich einer nach dem anderen zurück!
In vielen Teilen Afrikas wütet die radikale Terror-Gruppe Boko Ha- ram. Die totale Islamisierung vor Augen, kennen sie keine Gnade. Lokale Mitarbeitende vor Ort be- richten aus erster Hand von Angst, Schrecken und Gottes Eingreifen in schweren Zeiten.
Abel mit seiner Frau vor einem der Schulgebäude des CEFMA
Abel Direktor CEFMA
Trotz schwieriger Situation bebauen die Schülerinnen am CEFMA den Garten und pflanzen Bäume
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