beyond 02|2025

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werden kann. Welche Rahmenbedingungen braucht es, damit digitale Elemente nachhaltig verankert werden können? Wie gelingt es, die Chancen der Digitalisierung für mehr Zugänglichkeit, Innovation und Nachhaltigkeit systematisch zu nutzen? Das Praxishandbuch lädt Fach­ kräfte, Träger und Entscheidungsträger*innen ein, sich diesen Fragen zu stellen. Das Praxishandbuch (Post-)Digitale Kinder- und Jugend­ arbeit kann jetzt kostenlos in OpenAccess als PDF herun­ tergeladen werden und ist in Kürze als Buch über Beltz bestellbar. Auf der IJAB-Webseite finden Interessierte mehr Infor ­ mationen zum Forschungsprojekt IJA.digital sowie zu dem vor Kurzem erschienenen „Qualitätshandbuch Internationale Jugendarbeit“. Das Qualitätshandbuch greift die aktuellen gesellschaftlichen und fachlichen Diskussionen auf – darunter auch die Ergebnisse des Forschungsprojekts IJA.digital – und wandelt sie in Qualitätskriterien und Indikatoren für die Internationale Jugendarbeit um.

Die Digitalisierung hat nicht nur technische Infrastruktu­ ren verändert, sondern beeinflusst auch pädagogische Haltungen, methodische Zugänge und fachliche Diskur­ se – so auch in der Internationalen Jugendarbeit. In die­ sem Spannungsfeld bewegt sich das neue „Praxishand­ buch (Post-)Digitale Kinder- und Jugendarbeit“ (Rösch/ Brüggen, 2025), das kürzlich im Verlag Beltz Juventa erschienen ist. Der Sammelband bietet eine fundierte und zugleich praxisnahe Auseinandersetzung mit der Frage, wie Kinder- und Jugendarbeit in einer Welt gestal­ tet werden kann, in der digitale und analoge Lebenswel­ ten untrennbar miteinander verwoben sind. IJAB und JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis – sind mit einem gemeinsamen Beitrag im Band vertreten: „Internationale Jugendarbeit 3.0 – Wandel durch digitale Elemente“. In diesem Beitrag wer­ den zentrale Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt „IJA.digital – Internationale Jugendarbeit.digital“ aufge­ griffen und in den breiteren Kontext (post-)digitaler Ent ­ wicklungen eingeordnet. Im Fokus steht die Frage, wie sich Formate, Strukturen und pädagogische Zielsetzun­ gen der Internationalen Jugendarbeit durch die digitale Beschleunigung verändert haben – und welche Potenzi­ ale, aber auch Herausforderungen sich daraus ergeben. Digitale Elemente waren während der Corona-Zeit oft ein Notbehelf, doch heute werden sie bewusst in die Kon­ zeption internationaler Begegnungen integriert – sei es in hybriden Formaten, die digitale und analoge Räume kombinieren, oder in Begegnungen vor Ort, die digitale Tools integrieren. Der Beitrag zeigt auf, wie Fachkräfte digitale Tools nutzen können, um Teilhabe zu stärken, Diversität abzubilden und internationale Zusammenar­ beit niederschwelliger zu gestalten. Dabei betonen die Autorinnen auch die Notwendigkeit, digitale Transfor­ mation nicht als rein technische Anpassungsleistung zu verstehen, sondern als umfassenden pädagogischen und strukturellen Veränderungsprozess. Mit dem Beitrag setzt IJAB Impulse für eine fachpoli­ tische Debatte darüber, wie Internationale Jugendar­ beit im (post-)digitalen Zeitalter zukunftsfähig gestaltet

Eike Rösch / Niels Brüggen (Hrsg.) Praxishandbuch (Post-)Digitale Kinder- und Jugendarbeit 2025, 255 Seiten broschiert, € 35,00 ISBN 978-3-7799-7748-3 Auch als E-Book Open Access erhältlich

Kontakt Natali Petala Weber IJAB / Referentin für internationale jugendpolitische Zu­ sammenarbeit Mail: petala@ijab.de Ulrike Werner IJAB / Referentin Qualifizierung und Weiterentwicklung der Internationalen Jugendarbeit Mail: werner@ijab.de

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