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Am Donnerstag, 12. November, konnte die Bürgergemeinde Allschwil den Spatenstich bei ihrem Wohnbau- projekt auf dem Areal an der Ecke Spitzwaldstrasse/Steinbühlweg vornehmen. Dazu lud sie Vertreter der Einwohnergemeinde und der beim Projekt involvierten Firmen ein. Foto Andrea Schäfer Seite 3

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Ein freudiger Bauauftakt nach

Hochbau

langjähriger Planungsphase Letzte Woche war Baustart beimWohnbauprojekt auf dem Sturzeneggerareal. ZumAuftakt lud der Bürger- rat ein zum Spatenstich.

Von Andrea Schäfer

Am Donnerstag letzter Woche war es endlich so weit: Die Bürgerge- meinde Allschwil konnte den Spa- tenstich auf dem Sturzeneggerareal vornehmen. «Wir sind natürlich erfreut, dass wir hier heute starten können», erklärte Bürgerratspräsi- dent René Vogt im Beisein von sei- nen Bürgerratskollegen Jacques Butz und Thomas Möller sowie Revierförster Markus Lack und Vertretern der Gemeinde und der verschiedenen beteiligten Unterneh- men – Otto Partner Architekten, Tiefbau Kiefer GmbH, Nyfag AG (Immobilienbewirtschaftung) und die RTR Baumanagement AG. In einem kurzen Rückblick be- schrieb der Bürgerratspräsident die Geschichte des Bauprojekts, bei dem «nicht alles ruckzuck gelaufen» sei. Bereits ab Ende der Nullerjahre habe der Bürgerrat mehrere Jahre erfolg- los nach passendem Bauland für ein Wohnbauprojekt Ausschau gehal- ten, bis er mit der Einwohnerge- Im Frühjahr 2016 waren sich die Verhandlungspartner einig über den Verkauf des Areals an der Ecke Spitzwaldstrasse/Steinbühlweg von der Einwohner- an die Bürger- gemeinde. Dieser Entscheid wurde im Herbst 2016 vom Allschwiler Stimmvolk mit grosser Mehrheit abgesegent. «Es zeigt doch, dass das Projekt auf sehr guten Boden meinde ins Gespräch kam. Vom Volk unterstützt

Patrick Christen (Nyfag AG), Volker Mosch (Otto Partner Architekten), Patrick Dill (Leiter Gemeindever- waltung Allschwil), Franz Vogt (Vizegemeindepräsident), René Vogt (Bürgerratspräsident), Jacques Butz (Bürgerrat), Thomas Möller (Bürgerrat) und Andri Seipel (Otto Partner Architekten), von links, nahmen am 12. November den Spatenstich vor. Fotos Andrea Schäfer

Wie FelixRoth von der RTRBau- management AG erklärt, benötige es bei einem solchen Holzbau eine viel bessere Planung als bei einem her- kömmlichen Bau. Dies weil laufend die passenden vorfabrizierten Holz- elemente angeliefert werdenmüssen. Zuerst wird laut Roth jedoch ein Betonfundament gelegt, auf dem Be- tontürme hochgezogen werden. In ihnen befinden sich die Treppenhäu- ser. Die Holzelemente werden dann angebaut. Speziell sei auch, dass im Bau Allschwiler Holz verwendet wird. Laut Revierförster Markus Lack wird der Anteil Allschwiler Holz rund fünf Prozent umfassen. Das übrige Holz stamme aus der Nord- westschweiz. Bevor jedoch in die Höhe gebaut werden kann, steht als Erstes der Aushub an. Dieser soll laut Roth bis Ende Jahr dauern, danach folgen die Bohrungen für die Erd- wärmesonden. Diese werden bis zu 200Meter tief in die Erde getrieben.

Mut. «Das Projekt ist keine kleine Sache – es ist eine grosse Kiste», so Vogt. «Aber wir haben bei den ver- gangenen Verhandlungen und Ge- sprächen festgestellt, dass der Biss da ist.» Vogt sicherte der Bürgerge- meinde den «vollen Support der Auch Architekt Andri Seipel zeigte sich erfreut über den Baubeginn des Projekts, das er als Highlight be- zeichnet, da die Bürgergemeinde bei den Gebäuden einen Vollholz- bau gewählt hat (das AWB berich- tete). «Das ist wirklich eine ganz innovative Sache, die gesamt- schweizerisch nicht sehr oft vor- kommt in dieser Grösse», so Seipel. Das Bauprojekt umfasst fünf Ge- bäude mit insgesamt 66 Wohnun- gen, davon zwei Drittel Alterswoh- nungen. Diese sollen nach aktuel- lem Zeitplan im Sommer 2022 bezugsbereit sein. Gemeinde Allschwil» zu. Highlight Vollholzbau

gefallen ist in der Gemeinde,» so René Vogt. Die letzten vier Jahre seien nun vom Ausarbeiten des Quartierplans wie auch der Details des Bauprojekts geprägt gewesen. Der Quartierplan sei im September vom Baselbieter Regierungsrat ge- nehmigt worden, und seit vorletzter Woche liege der Bürgergemeinde die Baubewilligung vor. Die Bau- maschinen waren vor dem Spaten- stich bereits aufgefahren und hat- ten Teile des Rasens entfernt. Bevor am 12. November acht der coronabedingt nur 15 Anwe- senden zum Spatenstich ansetzten, überbrachte Vizegemeindepräsident Franz Vogt gute Wünsche vom Ge- meinderat. Es freue den Gemeinde- rat ausserordnetlich, dass die Bür- gergemeinde mit dem Projekt einen «Schritt in die Peripherie» Allsch- wils gemacht habe und man sie nicht nur imDorfkernwahrnimmt. Der Vizepräsident gratulierte der Bürgergemeinde auch zu ihrem

Coronabedingt konnten nur 15 Personen beim Spatenstich dabei sein. Franz Vogt (dritter von rechts) überbrachte dieGrüsse desGemeinderats.

Nach demSpatenstich nutzten dieAnwesenden dieGelegenheit, einmal (unter professioneller Anleitung) die Schaufel eins grossen Baggers zu bedienen.

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Grossraumbüros und viel Licht von

Baustelle

Das Tropeninstitut setzt auf offene Räume: Die sozialen Bereiche der Laboretagen mit den Betontischen für die Kaffeepausen gehen nahtlos in den Lichthof mit denWendeltreppen über.

In den Büroetagen wird bereits das Parkett verlegt: Jedes der beiden Stockwerke wird ein einziges Grossraumbüro sein.

In einem knappen Jahr soll der Neubau des Tropen- instituts in Allschwil bezugsfertig sein. Das AWB war auf Baustellenführung.

Hortus und dem restlichen Areal. Auch wenn derzeit noch überall Werkstatttische herumstehen, Ver- packungsmaterial herumliegt und Handwerker herumlaufen, lässt sich mit nur wenig Phantasie ausmalen, wie dieser lichtdurchflutete Hof mit seinen Brüstungen und Wendeltrep- pen aus bisher nacktem Beton in gut einem Jahr mit Leben gefüllt ausse- hen wird. «Das Tropeninstitut hat auch einen öffentlichen Lehrauf- trag», erklärt der interne Projektlei- ter des Neubaus, Stefan Mörgeli: «Das Erdgeschoss wird mit Biblio- thek, Hörsälen und Cafeteria für alle zugänglich sein.» Das Swiss TPH war die erste Ins- titution, die 2015 ihren Umzug auf das BaseLink-Areal ankündigte; der Bau begann mit zwei Jahren Verspä- tung im Juli 2019. Das Gebäude ist 94 Meter lang, 38 Meter tief und 20

beteiligten Firmen, sagt Mörgeli, kämen aus der Nordwestschweiz. Derzeit finden viele Bauarbeiten gleichzeitig statt, sodass überall im Gebäude einzelne Bereiche schon weiter Richtung Endzustand für die Gebäudeübergabe im September 2021 fortgeschritten sind: Im späte- ren Notfalltreppenhaus ist bereits das schwarze metallene Geländer angebracht; in der unteren Büroetage wurde teilweise bereits das Parkett gelegt, das zum Schutz vor den wei- teren Arbeiten wieder mit Bauteppi- chen zugedeckt wurde. In den Labor- räumenwerden die ersten Spezialmö- bel angeschlossen; im Besprechungs- raum hängen schon die Vorhänge, die laut Mörgeli aber zu dunkel sind und ausgetauscht werden sollen. Wie jeder Rohbau sieht auch das Tropeninstitut in seinem jetzigen Zu- stand noch sehr licht und durchlässig

Meter hoch: Im ersten und zweiten Obergeschoss werden die Labore eingerichtet, in den leicht zurückge- setzten dritten und vierten Oberge- schossen die Büros. Das Gebäude wird Arbeitsplätze für insgesamt rund 750 Mitarbeiter bieten, wobei aber laut Mörgeli an durchschnittli- chen Tagen tatsächlich nur etwas mehr als die Hälfte vor Ort seinwird. 3/4 der Firmen aus der Region Das Swiss TPH ist eine öffentlich- rechtliche Einrichtung, weshalb der Bund die Investition von insgesamt 110 Millionen Franken subventio- niert und die beiden Basel die Garan- tie für die Kreditaufnahme geben. Das Direktorium des Tropeninstituts entschied, den Neubau nicht mit ei- nem Generalunternehmer zu ver- wirklichen, sondern schrieb alle Ar- beiten einzeln aus. Drei Viertel der

Von Boris Burkhardt

Am beeindruckendsten am neuen Gebäude des Schweizerischen Tro- pen- und Public Health-Instituts (Swiss TPH) auf demBaseLink-Areal ist sicherlich der Lichthof, der vom Dach in den Eingangsbereich imErd- geschoss fünf Stockwerke durch- bricht. Hier sollen ab Ende 2021 Besucher und Mitarbeiter des Tro- peninstituts das Gebäude betreten, entweder durch den Haupteingang zur Kreuzstrasse hin oder durch den gegenüberliegenden Eingang zum

Im Keller des Neubaus auf dem BaseLink-Areal ist bereits der grösste Teil der Haustechnik eingerichtet. Fotos Boris Burkhardt

Bei diesen Gleisen handelt es sich um die Verankerung für die Vorrichtung, mit der die 20 Meter hohe Fassadenbegrünung gepflegt werden kann.

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aussen

Grüne ergreifen das Referendum

Bachgraben

Die Grünen wollen eine Volksabstimmung zum Quartierplan Alba erreichen. Nachdem es ihnen in der Einwohner- ratssitzung vom 4. November nicht gelang, eine Mehrheit des Rats zu einer Rückweisung des Quartier- plans (QP) Alba zu bringen, haben sich die Grünen Allschwil-Schönen- buch dazu entschlossen, das Referen- dum zu ergreifen. Die Partei hat nun bis am 14. Dezember Zeit, 500 Un- terschriften von Allschwiler Stimm- berechtigen zu sammeln. Wie das AWB erfahren hat, werden die Grü- nen dabei von ihrer Fraktionspartne- rin, der EVP, unterstützt. Im Einwohnerrat (ER) war die Grüne/EVP/GLP-Fraktion allein in ihrer Opposition gegen das Geschäft. Entsprechend wurde der Quartier- plan und das dazu gehörende Quar- tierplan-Reglement mit 29 zu 9 Stim- men abgesegnet. Als Hauptgrund fürs Ergreifen des Referendums nennen die Grü- nen, dass sie der Bevölkerung die Möglichkeit geben wollen, «sich zur weiteren Entwicklung im Bachgra- bengebiet zu äussern», schreibt die Partei in einer Medienmitteilung. «Wir wollen damit eine Weiterent- wicklung erreichen, mit der imBach- grabengebiet alle ökologischen, öko- nomischen und sozialen Chancen bestmöglich genutzt und Schaden begrenzt werden kann.» Der Quartierplan Alba beschäf- tigt sich jedoch nicht mit dem ganzen Bachgrabengebiet, sondern nur mit einer Fläche von knapp 7000 Quad- ratmeter an der Ecke Lachenstrasse/ Hegenheimermattweg. Das Alba- Areal stellt etwa ein Zehntel des BaseLink-Areals dar. Gegen 40-Meter-Gebäude Als Argumente, die gegen den QP sprechen, nennen die Grünen, dass auf dem Gebiet Alba «sowohl in die Breite als auch in die Höhe gebaut» werden soll. Herzog & de Meuron planen dort unter anderem einen 40 Meter hohen Bau. Nur weil dieses Gebäude die Regelbauhöhe von 20 Metern überschreitet, wurde das Quartierplanverfahren überhaupt nötig. Bauen in die Höhe sei nur dann zu begrüssen, wenn dadurch «zu- sätzliche unüberbaute Flächen für Natur und Erholung geschaffen wer- den», so die Grünen. Sie finden auch, dass im Bachgra- bengebiet die Zonennutzung nicht weiter erhöht werden dürfe, solange die Verkehrsprobleme «nicht nach- haltig gelöst worden sind». Der ver- kehrsentlastende Zubringer Bach- graben stehe noch in weiter Ferne

Das Areal der Quartierplanung Alba, nahe der Grenze zu Basel-Stadt, umfasst etwas weniger als 7000 Quadratmeter. Plan zVg

wieso unsere Lösungen der Bevölke- rung zugutekommen», so Nüssli. Die Frage, ob die Bevölkerung in denEntwicklungsprozess imBachgra- bengebiet bisher zu wenig eingebun- den wurde, verneint Nüssli dezidiert. Bereits 2016 habe der Einwohnerrat, – die Vertretung der Allschwiler Be- völkerung – die Stossrichtung des Räumlichen Entwicklungskonzepts im Rahmen des übergeordneten Leit- bilds Zukunft Allschwil ohne Ein- wände gutgeheissen. Beim QP Alba habe die vorberatende einwohnerrät- liche Kommission Bau und Umwelt (KBU) den Quartierplan vorgängig zu den zwei Lesungen im ER geprüft und dem ER mit positivem Bericht zur Genehmigung empfohlen. «In der siebenköpfigenKBUwaren auch zwei Mitglieder der Fraktion EVP/GLP/ Grüne vertreten, die nun das Referen- dum ergreifen», so Nüssli. Mitsprachrecht ginge verloren Nüssli gibt zu bedenken, dass es sich bei einem Quartierplan um ein Sondernutzungsrecht handle, das der Quartierplanerstellerin einge- räumt wird und so der Gemeinde auch einMitsprachrecht in diversen Punkten ermögliche. «Die Ge- meinde konnte im Rahmen des Quartierplans Alba unter anderem im Erdgeschoss vergünstigte Miet- flächen für die örtlichen KMU aus- handeln», so Nüssli. Falls das Refe- rendum zustande kommen sollte, und vom Volk gutgeheissen würde, wird der Investor laut Nüssli das Projekt nach den herkömmlichen Bauvorschriften realisieren und die Gemeinde verliert sämtliches Mit- spracherecht. Mit einer Ablehnung des QP Alba würde auch die Reali- sierung des umfassenden Mobili- tätskonzepts verhindert. Andrea Schäfer

(2030) und auch eine Tramverbin- dung ins Gebiet lasse wohl bis 2040 auf sich warten. Zudem bemängeln sie dasMobilitätskonzept des QP. Sie befürchten, dass es zu Parkplatz- Suchverkehr auf den Gemeindestras- sen kommen könnte. Die Grünen stellen auch in Frage, ob es überhaupt noch mehr Gewerbefläche braucht und ob die durch ansässige Firmen gezahlten Steuergelder die Infra- strukturkosten decken können. Der QP Alba ist bereits das zweite Einwohnerratsgeschäft innert einem Jahr, gegen das nach deutlicher An- nahme imRat, das Referendumergrif- fenwird. BeimNeugestaltungsprojekt des Lindenplatzes war dies letztlich vor dem Stimmvolk erfolgreich. Gefragt, ob der Gemeinderat zu- nehmend Mühe habe, die Stimmung in der Bevölkerung zu lesen, meint Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli: «Als Exekutive bereitenwir sämtliche Geschäfte sorgfältig vor und setzen sie anschliessend nach bestemWissen und Gewissen im Sinne unserer Be- völkerung um. Wir haben schon den Eindruck, dass wir dabei sehr nahe an den Bedürfnissen unserer Einwoh- nerinnen und Einwohner agieren.» Bei grösseren anstehenden Projekten wie dem Ersatzbau des Freizeithau- ses, der Sanierung des Dorfplatzes oder der Entwicklung der Binninger- strasse setze der Gemeinderat auf partizipative Prozesse und Mitwir- kungsveranstaltungen. «Die Bevölke- rung kann sich also durchaus aktiv einbringen.» Sachlich Argumente aufzeigen Trotzdem sei selbst bei Mehrheiten imEinwohnerratWiderstand aus der Bevölkerung bei Sachvorlagen nie ganz auszuschliessen. «Da müssen wir als Gemeinde bereit sein und mit sachlichen Argumenten aufzeigen,

Stefan Mörgeli ist Projektleiter des Neubaus des Tropeninstituts.

aus. Doch dieser Eindruck soll auch im Endzustand grösstenteils beibe- halten werden: Der Lichthof mit sei- nen versetzten Wendeltreppen durch alle Stockwerke geht in den Labor- etagen offen in die sozialen Bereiche für Kaffeepausen mit grossen Stehti- schen aus Beton über. Die zwei Bü- roetagen sind durch drei weitere Wendeltreppen mit grosszügigem Lichtraummiteinander vernetzt. Das Swiss TPH setzt auf komplette Gross- raumbüros. «Selbst Direktor Jürg Utzinger wird kein eigenes Zimmer haben», betont Mörgeli. Kühlräume und Fotovoltaik ImKeller wurde bereits die Haustech- nik eingerichtet: Mörgeli staunt bei seinem Besuch selbst, wie stark dieser ursprünglich grosse Raum dadurch geschrumpft sei. Hier unten werden auch die Kühlräume für Temperatu- ren von –80 Grad Celsius und tiefer eingerichtet. Der Umzug der gelager- ten Proben vom aktuellen Standort in den Neubau wird laut Mörgeli erst ganz zum Schluss erfolgen. Auf dem Dach bedauert Mörgeli, dass wegen der vielen Haustechnik und der Foto- voltaikanlage darauf kein Platz für eine Terrasse geblieben ist. Überraschend ist der Anblick von Schienen wie von einer Achterbahn, die einige Zentimeter über dem Bo- den rund umdas Dach verlaufen. Das ist kein Joint-Venture mit dem Euro- papark, wie manmeinen könnte. Auf den Schienen wird sich die Vorrich- tung bewegen, die es über die Dach- brüstung hinaus ermöglicht, die Kletterpflanzen zu pflegen, die rund- herum auf der vollen Höhe des Ge- bäudes an Drahtseilen hinauf- und hinunterwachsen werden.

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Leserbriefe Einsatz für Aufwertung des Lindenplatzes Öffentliche Einrichtungen sind für eine soziale Gesellschaft wesentlich. Am offensichtlichsten zum Beispiel bei öffentlichen Schulen, Gesund- heitseinrichtungen und natürlich auch bei öffentlichen Plätzen und Pärken. Sie sind für alle Teile der Bevölkerung von enormer Bedeu- tung; für Leute in bescheidenen Ver- hältnissen sind sie es in noch viel grösserem Masse. Die Aufgabe von fortschrittlichen Parteien ist es, sie in solchen Belangen zu unterstüt- zen, zum Beispiel mit der Realisie- rung von attraktiven Freizeitange- boten. Öffentliche Plätze sind eine die- ser Möglichkeiten. Dass sich in die- sem Zusammenhang die SP Allsch- wil nicht deutlicher für die Aufwer- tung des Lindenparkes einsetzt, ist enttäuschend! Ein Zustand der schnellstens korrigiert werden sollte, um auch hier zum Ausdruck zu bringen, dass diese Partei vorbe- haltlos auf der Seite der Bevölke- rung steht. Ziel der Aufwertung des Lindenparkes muss sein, dass die Alltagstauglichkeit imVordergrund steht, dies kann dadurch sicherge- stellt werden, dass die Bevölkerung im grösstmöglichen Masse einbe- zogen wird. Es bleibt zu hoffen, dass die SP Allschwil diesen An- spruch mit Entschiedenheit be- günstigt. Beni Gnos, Bewegung LindenGrün Alba – Zuba – blabla? Verdichtet zu bauen ist ok, wenn damit zusätzlich unüberbaute Flä- chen für die Natur und/oder zur Erholung geschaffen werden kön- nen. Im Quartierplan Alba will man aber nicht nur in die Höhe bauen, sondern auch in die Breite. Bereits heute stösst das Verkehrs- aufkommen im Bachgrabengebiet massiv an Grenzen, und die Le- bensqualität in Allschwil wird da- durch enorm eingeschränkt. Zu- dem provoziert Basel-Stadt mit der Ampelregulierung an der Hegen- heimerstrasse für dieses Quartier

Stau. Und krass noch mehr davon ist vorprogrammiert. ImBericht an den Einwohnerrat steht nichts über eine überkommunale und überna- tionale Zusammenarbeit betref- fend den aufkommenden Verkehr. So nicht! Wir können nur gemein- sam Lösungen finden. Zudem ist imBericht zu lesen, dass «aufgrund der heute bestehenden öffentlichen Verkehrsmöglichkeiten sowie der Mobilitätskonzepte bessere Re- duktionsfaktoren (für Parkplätze) angewendet werden können». Alba – Zuba – blabla: Das ist ein Hohn! Der ÖV steht oft im Stau, eine gute ÖV-Verbindung an den Bahnhof fehlt nach wie vor, und wo bleibt eigentlich die Tramplanung? – Sie steckt noch in den Kinder- schuhen und soll nicht vor 2040 kommen! Optimaler ÖV ist heute ein wichtiges Kriterium, um sich einen Arbeitsplatz auszusuchen und den Anwohnenden Lebens- qualität zu bieten. Das wird kom- plett vergessen.  Julia Kirchmayr-Gosteli, Landrätin Grüne

chenschaften hinzustehen. – Wir halten fest: 1. Die Klageflut vor Schweizer Gerichten wird es nicht geben. 2. Eine Beweislastumkehr findet nicht statt. 3. Die «drohen- den» Haftungsregeln bewegen sich im europäischen Vergleich. – Auch bei Annahme der Initiative ist die Schweiz in Sachen Konzernverant- wortung keine Pionierin! Nicht nur eine Unternehmung, zum Beispiel Glencore oder Syngenta, kann ih- ren guten Ruf beschädigen. Auch der Schweiz kann das wieder blü- hen. Andrea Conzetti, Lokalkomitee KVI Allschwil Damit unsere Schweiz gewinnt: Ja zur KVI! In Torschlusspanik laufen Gegne- rinnen und Gegner der Konzern- verantwortungsinitiative (KVI) Amok … und viele machen mit: Medien, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Sie kämpfen im Schlepptau von Grosskonzernen und der Hochfinanz für eine Schweiz, die nicht meine Schweiz ist. Denn ich will kein Schmarotzer sein, der in einem Land lebt, das von der Ausbeutung von andern auf dieser Welt profitiert, die sich da- gegen nicht wehren können. Die Schweiz sinkt stetig im An- sehen im Ausland. Die Geduld, das Verständnis und die Achtung vor uns gehen verloren. Der negative Impact auf die Gesamtschweiz – auf jeden und jede von uns – macht uns allen immer noch mehr und unnötig zu schaffen. Ein negativer Impact: Generiert von einigen un- fairen Playern. Leider gedeckt durch gewisse Teile der Politik und des Staatsapparates. Soll es so wei- tergehen wie beispielsweise mit ehemals Bundesrat Merz, der das Bankgeheimnis bis zum Geht- nicht-mehr selig pries? Wir haben jetzt dieMöglichkeit, multinationale Unternehmen zu zwingen, sich auch im Ausland an- ständig zu verhalten. Helfen Sie mit Ihrer Stimme, dass unsere Schweiz gewinnt. Mit ihrem Ja zur KVI leis- ten Sie Ihren wertvollen Beitrag für eine nachhaltig zukunftsfähige Schweiz … und bitte nicht verges- sen: Ja auch zur Kriegsgeschäfte- initiative! Ueli Keller, KVI Lokalkomitee Allschwil Leserbriefe Geben Sie bei der Einsendung Ihres Leser- briefs immer Ihren vollständigen Namen und Ihre Adresse an. Die maximale Länge eines Leserbriefs beträgt 1300 Zeichen inklusive Leerschläge. Wir veröffentlichen keine offenen Briefe. Schicken Sie Ihren Beitrag (Word-Datei oder Mailtext) an redaktion@allschwilerwochenblatt.ch. Einsendeschluss ist jeweils montags, 12 Uhr.

müssen? Damit wir uns wieder in die Augen schauen können, ein kräftiges Ja zur KVI. Ruedi Graf, Allschwil Es geht auch um den Ruf der Schweiz Die Gegner der Konzernverant- wortungsinitiative (KVI) werfen der Initiative vor, es zeuge von einer kolonialen Haltung, wenn man Vergehen von Schweizer Firmen nicht vor Ort, sondern in der Schweiz vor Gericht bringe. Zeugt nicht vielmehr die Tatsache, dass diese Länder oft gar nicht die Mittel haben, solche Konzerne vor Gericht zu bringen, weil diese über ein Mehrfaches an Finanzen verfügen als ganze Staaten, von neokolonia- len Abhängigkeiten? Und warum kann ich einen in Thailand wüten- den Schweizer Pädophilen und Kin- derschänder vor Schweizer Gerichte bringen, Schweizer Kinderschinder in Asien, Afrika und Lateinamerika aber nicht? Auch die Behauptung stimmt nicht, kein anderes Land kenne ein solches Gesetz. Erstens ist eine In- itiative noch kein Gesetz, zweitens kennt etwa Frankreich sehr wohl ein solches und drittens arbeitet auch die EU an entsprechenden Richtlinien. Will sich die offizielle Schweiz wieder erst durch interna- tionalen Druck zur Fairness zwin- gen lassen? Faktenverleugnung, das hat die Geschichte des schweizeri- schen Bankgeheimnisses gezeigt, bringt auf lange Frist keine wirt- schaftlichen Vorteile. Mit einem Ja zur KVI-Initiative kann das Schweizer Volk zeigen, wie es auch anders geht, und wie die Schweiz ihren Ruf als Hort der Humanität wieder herstellt.  Dieter Howald, Allschwil Stimmen Sie Ja zur KVI am 29. November Für Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden müssen Kon- zerne, die unter Schweizerflagge segeln, wenn nötig auch vor Schwei- zer Gerichten zur Rechenschaft gezogen werden können. Die Initi- ative zielt nicht auf solide geführte, international tätige Unternehmen. Auch nicht auf KMU! Im Visier sind die wenigen, faulen Eier unter den Konzernen, deren Schweizer Zentrale, die sich unter Ausnüt- zung einer schwachen, korrumpier- ten Justiz in gewissen Ländern un- verfroren über internationales Recht hinwegsetzen. Und hier stellt sich die Frage, weshalb sich hiesige Wirtschaftsgrössen nicht zu schade sind, als Komplizen für diese Ma-

Zu den Abstimmungen

Faktencheck zur KVI

Gegnerinnen und Gegner der Kon- zernverantwortungsinitiative (KVI) mobilisieren gegenwärtig mit Fak- tenchecks, die eher Faktenverdre- hungen sind. Beispiele gefällig? Die KVI betreffe auch die KMU, weil das Wort Konzern im Initia- tivtext nicht vorkomme. Das ist nicht ein Fehler der Initiative, son- dern ein Problem des schweizeri- schen Rechts, das den Unterschied zwischen Kleinunternehmen und Konzerne nicht kennt. Viele KMUs und die Bauern verstehen (entgegen ihren Verbänden) sehr wohl, dass die KVI ihre Interessen vor unsau- berer Konkurrenz schützt. Auch das Nachverfolgen in der Wertschöpfungskette dient nicht dazu, unschuldige KMUs in der Schweiz zu drangsalieren, sondern die Konzerne auch dann haftbar zu machen, wenn sie die schmutzigs- ten und gefährlichsten Arbeiten auslagern (vgl. Glencore-Mine in Bolivien). Die KVI schade den Ent- wicklungsländern, weil dort inves- tierende Schweizer Firmen sich zurückziehen würden. Dafür bietet man gar einen Minister aus Bur- kina Faso auf, der sich lieber am Gewinn der Konzerne beteiligt als die eigene Bevölkerung vor Ausbeu- tung zu schützen. Aber hat man die Bauern gefragt, deren Böden ver- seucht wurden, und die Kinder, die im Dienst von Glencore schuften

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Jubla Altpapiersammlung trotz Corona

Kolumne Ungewohnt

«Die Gewöhnung ist der Feind der Wahrheit.» In diesem Jahr ereignete sich vieles, das uns alle forderte. Einige verspürten Angst, andere versuchten es mit Protest. Aber Gelassenheit und eine Portion Neugier konnten helfen, in konstruktiver Weise damit umzugehen. Ein Virus lässt sich weder von Grenzen noch von Protestaktionen beein- drucken. Und in den USA wird uns vor Augen geführt, wie man in unwürdiger, gar peinlicher Art und Weise nicht von etwas Gewohntem lassen kann.

Am vergangenen Samstag hat die Jubla Allschwil die Strassen vom Altpapier befreit. Bepackt mitMas- ken und Desinfektionsmittel ging es den Zeitungen und Kartonhü- geln an den Kragen. Mit fleissigen Helfern sind sie von 8 Uhr morgens durch die Quartiere gefahren und haben bis spät nach Sonnenunter- gang geschuftet. Zum Zmittag wurden sie mit leckeren Schnitzel- broten versorgt und nahmen die weiteren Papierberge voller Energie in Angriff. Sagenhafte 22 Contai- ner wurden durch den Tag mit Pa- pier gefüllt, was im Vergleich zu den vorherigen Jahren ein neuer Rekord ist. Auch an dieser Altpapiersamm- lung wurde die Jubla von Firmen mit zahlreichen Autos ausgestattet. Ohne diese wäre eine solche Samm- lung nicht durchführbar. Leider musste die Jubla im Frühling auf die Altpapiersammlung verzichten und ist nun umso glücklicher, dass dieses Mal alles geklappt hat. Vie- Familien MVL betreut Kinder bis fünf Jahre Es ist zwar nicht neu, dass die Müt- ter- und Väterberatung Leimental (MVL) Kinder bis zum Eintritt in den Kindergarten betreut, aber ak- tuell ist, dass ab 2021 die Erzie- hungsberechtigten im Baselbiet ein Mitspracherecht bei der Einschu- lung in den Kindergarten haben sol- len (gestützt auf § 74 Absatz 2 der Verfassung des Kantons Basel-Land- schaft § 8a Abs 1). Die ersten Info- Veranstaltungen einiger Gemeinden beginnen bereits jetzt imNovember. Auf der Homepage der MVL unter www.mvl.ch finden Sie unter «aktu- ell» ausführlichere Informationen dazu. Mit der MVL können Sie auf Vertrauensbasis über Ihre persönli- che Einschätzung sprechen, sie kann Ihnen mehr als nur eine «Aussenan- sicht» bieten, aber manchmal hilft auch schon nur Letzteres. Bis zum Frühjahr, wenn die Anmeldeformu- lare kommen, haben Sie und Ihr Kind noch sehr viel Zeit. Sehen Sie bitte diesen Prozess, ganz ohne Druck, als Entwicklungschance für alle Beteiligten. Termine bekommen Sie auf Vor- anmeldung – zu allen Themen, von Stillen über Trotzen bis hin zu Frei- raumgeben und Autonomiefördern. Geniessen Sie die Zeit mit Ihren Kin- dern! Regula Zaberer, Leitung Team MVL

Von Verena Müller Daum

Die Jubla verbrachten den letzten Samstag damit, Allschwils Altpapier einzusammeln – dabei füllten sie insgesamt 22 Container. Foto zVg

len Dank an alle Helfer! Nun zu einer weniger erfreulichen Nach- richt. Der Kindergrossanlass vom 21. November muss aufgrund der aktuellen Situation leider abgesagt

werden. Alle hoffen stark, dass möglichst bald wieder Anlässe möglich sind.

Es ist ein aussergewöhnliches und unvergleichliches Jahr, das sich daran macht, sich zu verab- schieden. Ereignisse gab es in Hülle und Fülle und die waren überall zu spüren, in allen geo- grafischen wie in sozialen und wirtschaftlichen Bereichen. Nie- mand konnte sich ihnen entzie- hen, nur die Auswirkungen wa- ren unterschiedlich. Wer einen kühlen Kopf hatte und ihn bewahren konnte, war auf gutem Wege. Er liess sich von den mannigfachen Ver- schwörungstheorien und der ganzen Hektik nicht beirren, sondern erledigte seine Aufga- ben in gewohnter Weise mit Sorgfalt und Umsicht. Wie sonst wären Kranke versorgt worden, Geschäfte bestückt, Menschen genährt, Müll entsorgt, Kinder unterrichtet, Waren und Men- schen transportiert, der Alltag durch Kunst und Kultur berei- chert worden und, und, und. Es wäre ein tristes Dasein, denn im Grunde genommen ist ein jeder an seinem Platz «systemrele- vant». Wenn wir uns dessen be- wusst sind, wächst in uns eine gewisse Dankbarkeit und Freude, und wir können unseren kleinen Beitrag in Formder bescheidenen EinschränkungenmitWürde und Humor ertragen. Seien wir ehrlich: Wir haben in diesem Jahr die Chance erhal- ten, Gewöhnungen zu hinterfra- gen und Neues zu lernen. Das ist schlicht wunderbar! Bleiben wir doch einfach offen für alles, was noch kommen mag. Schöne Ad- ventszeit!

Sabrina Schmid und Lea Steiner, Jungwacht Blauring Allschwil

Abstimmung KVI-Komitee war im Dorf

Am Samstag, 7. November, war das Lokalkomitee Allschwil der Kon- zernverantwortungsinitiative (KVI) nochmals mit Stand- und Flyerakti- onen präsent, um die Stimmberech- tigten zu informieren. Das Komitee erhielt viele sehr positive Rückmel- dungen. Die Einhaltung von Men- schenrechten und Umweltstandards ist eine Selbstverständlichkeit, die nicht an der Schweizer Grenze Halt machen darf, und es ist eine Selbst- verständlichkeit, dass auch Gross- konzerne Verantwortung für ihr Handeln übernehmen sollen. In vie- len gutenGesprächenmit der Allsch- wiler Bevölkerung konnten Zweifel ausgeräumt und geschürte Ängste abgebaut werden. Die Mitglieder des Lokalkomi- tees konnten mit Beispielen aufzei- gen, dass das Setzen auf Freiwillig- keit bei den fehlbaren Konzernen nichts bringt. Leider profitieren ei- nige Schweizer Grosskonzerne seit Jahrzehnten von Wettbewerbsvor- teilen durch Menschenrechtsverlet- zungen und Verletzungen der Um- weltstandards. Die KVI wurde vom ehemaligen FDP-Ständerat und Staatsanwalt Dick Marty zusammen mit einer breiten Koalition von 130 Men- schenrechts- und Umweltorganisati- onen lanciert. Die breite Unterstüt-

zung der Initiative bei Unternehmern und Politikern von SP, Grünen, GLP, CVP, BDP, EVP, EDU, FDP und SVP beweist, dass die Initiative eine Selbstverständlichkeit fordert. Eben- falls stehen die Schweizer Bischofs- konferenz, die Evangelisch-refor- mierte Kirche Schweiz und die Schweizerische Evangelischen Alli- anz hinter der Initiative. Es geht um die Eigenverantwor- tung und die grundlegendste Selbst- verständlichkeit unseres Rechts- staates: Wer einen Schaden anrich- tet, der soll auchdafür geradestehen. Das muss endlich auch für die ge- ringe Anzahl fehlbarer Grosskon- zerne in der Schweiz gelten. Mit einem Ja zur Initiative schützt man auch faire Firmen vor unfairer Kon- kurrenz.  Astrid Kaiser, KVI Lokalkomitee Allschwil

Das Lokalkomitee war neben dem Milchhüsli anzutreffen. Foto zVg

Referendum ​ gegen die ​ Quartierplanung ALBA Die unterzeichnenden, in Allschwil stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürger verlangen, gestützt auf § 121 Gemeindegesetz, dass folgender Beschluss des Einwohnerrates der Volksabstimmung unterbreitet wird: Geschäft 4525/A Der Einwohnerrat hat an seiner Sitzung vom 4. November 2020 zum Geschäft betreffend Quartierplanung ALBA folgenden Beschluss gefasst, der im Allschwiler Wochenblatt vom 13. November 2020 publiziert worden ist: Mit 29 Ja und 9 Nein wird der Quartierplanung ALBA, bestehend aus Quartierplan und Quartierplan-Reglement, mit Änderungen zugestimmt. Sie wird dem Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft zur Genehmigung vorgelegt.

Name, Vorname (Eigenhändig in Blockschrift)

Geburtsdatum (Tag/Mt/Jahr)

Wohnadresse ( ​ Strasse/Nummer)

Eigenhändige Unterschrift

Kontrolle Leer lassen

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Wer das Ergebnis einer Unterschriftensammlung fälscht oder wer bei einer Unterschriftensammlung besticht oder sich bestechen lässt, macht sich strafbar nach Art. 281 bzw. nach Art. 282 des schweizerischen Strafgesetzbuches. Referendumskomitee: René Amstutz ​ , Präsident, Feldstrasse 87, 4123 Allschwil; ​ Simone Meier ​ , Ofenstrasse 24, 4123 Allschwil; ​ Ueli Keller ​ , Rieschweg 11, 4123 Allschwil; ​ Sandro Felice, ​ Baselmattweg 145, 4123 Allschwil; ​ Christoph Ruckstuhl ​ , Parkallee 11, 4123 Allschwil; ​ Julia Kirchmayr-Gosteli ​ , Schlossstrasse 15, 4147 Aesch; ​ Perica Grasarevic ​ , Baslerstrasse 315, 4123 Allschwil; ​ Zoë Roth ​ , Pappelstrasse 28, 4123 Allschwil. Ganz oder teilweise ausgefüllte Bogen bitte baldmöglichst, spätestens bis ​ 12. Dezember 2020 ​ zurücksenden an: René Amstutz, Feldstrasse 87, 4123 Allschwil Infos und weitere Unterschriftsbogen: www.gruene-allschwil.ch

Top 5 Belletristik

Top 5 Sachbuch

Top 5 Musik-CD

Top 5 DVD

1. -minu [–] Macht ihr einen Baum?

1. Heino Falcke [–] Licht im Dunkeln Naturwissenschaft |

1. Re g ula Mühlemann [2] Mozart Arias II

1. Platzspitzbaby [1] Sarah Spale, Luna Mwezi Spielfilm | Ascot Elite Home Entertainment 2. Pinocchio [2] Roberto Beni g ni, Federico Lelapi Spielfilm | Ascot Elite Home Entertainment 3. Auf der Couch in Tunis [–] Golshifteh Farahani, Hichem Yacoubi Spielfilm | Praesens Film; Praesens 4. Babylon Berlin – Staffel 3 [4] Volker Bruch, Liv Lisa Fries Serie | Rainbow; Universum Film 5. Prince – [–] Si g n «O» The Times Konzertfilm von und mit Prince Musikfilm | Turbine Medien

Kammerorchester Basel Klassik | Sony

Klett Cotta Literatur Verla g

Weihnachts g eschichten | Friedrich Reinhardt Verla g

2. Thomas Steinfeld [–] Italien – Porträt eines fremden Landes Reisen | Rowohlt Verla g 3. Ruedi Grürin g , Daniel Koch [3] Daniel Koch – Stärke in der Krise Bio g raphie | Werd &Weber Verla g

2. Best Of Klassik 2020 [–] Die g rosse Gala der

2. Anne Gold [3] Im Sinne der Gerechti g keit Basler Kriminalroman | Friedrich Reinhardt Verla g 3. Anne Weber [2] Annette, ein Heldinnenepos Roman | Matthes + Seitz Verla g 4. Elke Heidenreich [–] Männer in Kamelhaarmänteln Roman | Carl Hanser Verla g 5. Charles Lewinsky [5] Der Halbbart Roman | Dio g enes Verla g

Opus Klassik-Preisträ g er Klassik | Warner | 2 CDs

3. Bruce Sprin g steen [3] Letter To You Pop | Columbia 4. Amy McDonald [–] The Human Demands Pop | Warner 4. Keith Jarrett

4. Marjolein Bastin [–] Naturkalender 2021 Garten-A g enda | Landwirtschaftsverla g 5. Annemarie Wildeisen [5] Seelenwärmer – Lustvoll kochen und g eniessen Kochen | AT Verla g

[–] Budapest Concert Jazz | ECM | 2 CDs

Doppelte Kundenkartenpunkte im November. Bücher | Musik | Tickets | Aeschenvorstadt 2 | 4010 Basel | www.biderundtanner.ch (auch auf Rechnun g und Online-Einkäufe)

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Allschwiler Wochenblatt

Freitag, 20. November 2020 – Nr. 47

Parteien Verhindern wir Schlimmeres

Vereinschronik Alzheimer beider Basel. Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen brauchen kompetente Unterstützung. In der kostenlo- sen Beratung von Alzheimer beider Basel zeigt eine Demenzfachfrau Lösungen auf, wie eine Notsituation behoben oder gemil- dert werden kann. Es lohnt sich, so früh wie möglich Kontakt aufzunehmen. Alzheimer beider Basel ist für die Kantone BS und BL zuständig. Mehr über die Dienstleistungen und über Demenz auf www.alzbb.ch. Kos- tenlose Beratung: 061 326 47 94, beratung@ alzbb.ch Basler Oldies. Wotsch in e gmietlegi Gugge denn kumm ze uns. Dringend jetz isch es Zyt. Miir sueche fir die näggscht Fasnacht Blöser: Trompete, Posuune, Susaphon, Bäss- li usw. (Männli oder Wyybli). Miir mache kai Cortège. Miir gehn nur zoobe uff d Gass. Usskunft: 079 407 99 35 oder info@basler- oldies.ch Jungwacht & Blauring Allschwil. Wir sind ein Jugendverein, der wöchentlich Gruppenstunden anbietet. Von Montag bis Donnerstag für Kinder von 6 bis 16 Jahren wird zwischen 18 und 20 Uhr abwechs- lungsreiches Programm zusammengestellt. Ausserdem bieten wir jährlich 3 abenteuer- reiche Lager an. Ein bis zwei Mal imMonat verbringen wir gemeinsam als Schar einen spassigen Samstag. Du bist jederzeit will- kommen! Weitere Infos unter www.jubla- allschwil.ch oder per Mail an info@jubla- allschwil.ch

die Corona-Fallzahlen und somit die Unsicherheiten wieder steigen, existenzsichernd sein. Mit der Ver- hinderung des Konkurses sparen wir aber uns alle belastende Folge- kosten, darum Ja zu dieser Vorlage. Werner Hotz, Landrat EVP

Um auch der Bevölkerung die Möglichkeit zu geben, sich zur wei- teren Entwicklung im Bachgraben- gebiet zu äussern, ergreifen wir das Referendum. Wir wollen damit eine Weiterentwicklung erreichen, mit der im Bachgrabengebiet alle öko- logischen, ökonomischen und sozi- alen Chancen bestmöglich genutzt und Schaden begrenzt werden kann. Dazu gehört für uns unter ande- rem, dass die Verkehrsprobleme im Bachgrabengebiet nachhaltig gelöst werden. Der Kanton plant die Inbe- triebnahme des Zuba (Zubringer Bachgraben) frühestens per 2030. Mit einer Tramlinie ist nicht vor 2040 zu rechnen. Die Anzahl der Parkplätze und das Verkehrskon- zept stimmen nicht überein. Uns ist es ein Anliegen, dass weder die Ar- beitnehmenden noch die Bevölke- rung von Allschwil die Leidtragen- den sind. Wir setzen uns ein für eine Planung, die Staus vermeidet und den Verkehr von den Wohnquartie- ren und den Parkplätzen in den Ge- meindestrassen fernhält. Noch ist nicht geklärt, ob die zusätzlichen Steuereinnahmen die Kosten für die Infrastruktur de- cken oder ob jetzt der richtige Zeit- punkt ist, um noch mehr Flächen zu bauen. Mit dieser Quartierpla- nung werdenWeichen gestellt. For- dern auch Sie eine zukunftsfähige und nachhaltige Planung und möchten Sie von Ihrem Recht auf Mitbestimmung Gebrauch ma- chen? Sie finden den Unterschrif- tenbogen in dieser Ausgabe des AWBs und auf gruene-allschwil.ch. Vorstand Grüne Allschwil-Schönenbuch

Der Dreidrittels-Kompromiss für die Geschäftsmieten während der Corona-Krise gilt einzig für die Monate April, Mai und Juni. Bei der Vorlage geht es darum, dass der Kanton KMUs, welche im Lock- down ohne Kunden waren und so- mit grössere Ertragseinbussen zu verzeichnen hatten (zum Beispiel Restaurants oder Coiffeure), finan- ziell via Zuschuss an die Mietkos- ten zu unterstützen. Die Absicht der Vorlage ist es, dass – falls der Vermieter freiwillig bereit ist, auf einen Drittel seiner Miete für die erwähnte Zeit zu ver- zichten – der Kanton ein Drittel der Miete (bis zu einem Maximalbe- trag von 3000 Franken pro Monat) übernehmen würde. In der Folge verbleibt beim Mieter nur noch ein Drittel. Baselland hat mit dem ersten Hilfspaket sehr schnell und gross- zügig gehandelt. Diese Hilfe muss nun punktuell ergänzt werden. Im Landrat wurde die zusätzliche For- derung gestellt, dass die bereits ausbezahlten Soforthilfen nur zur Hälfte an die kantonalenMietzins- beiträge angerechnet werden soll- ten. Dies hätte bedeutet, dass der geschätzte Kantonsbeitrag an die Mieten statt 2,7Millionen rund 4,4 MillionenFrankenbetragenwürde. Dank der Stimmen der EVP wurde dieses überzogene Anliegen aber knapp abgelehnt. Wir sind der Überzeugung, dass die schon aus- bezahlten Soforthilfen vollständig angerechnet werden müssten. So- mit kommen nur noch vereinzelte KMUs in den Genuss einer zusätz- lichen Mietentlastung. Für jene aber, umdie es nun noch geht, kann dieser Betrag von maximal 9000 Franken gerade in Zeiten, in denen

Ja zu den Corona-­ Geschäftsmieten

Die SP Baselland unterstützt die kantonale Vorlage zur Ausrichtung von Mietzinsbeiträgen an Miete- rinnen und Mieter von Geschäfts- räumlichkeiten in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Die SP hätte sich gewünscht, dass die im Frühling gesprochenen Soforthil- fen nicht zu 100 Prozent angerech- net werden und somit mehr Be- triebe unterstützt werden könnten. Dennoch kann mit einem Ja zu den Corona-Geschäftsmieten in Not gekommenen KMU geholfen wer- den. Bis eine allfällige Bundeslö- sung für einen generellen Miet- erlass beschlossen ist, sagt die SP Baselland für unsere KMU deshalb Ja zu den Corona-Geschäftsmieten im Baselbiet! Vorstand SP Allschwil-Schönenbuch Referendum gegen Quartierplanung Alba Die Grünen Allschwil-Schönen- buch möchten, dass Allschwil mit dem«Bachgrabenboom» nicht mas- siv aus dem Gleichgewicht gerät. Der Einwohnerrat hat am4. No- vember der Quartierplanung Alba zugestimmt. Unter anderem soll auf der betroffenen Parzelle im Bachgrabengebiet ein Turmmit der doppelten Höhe von 40 statt 20 Meter gebaut werden. Der Rat lehnte unsere Anträge auf Rück- weisung beziehungsweise zum Be- hördenreferendum ab.

Unser Administrationsteam nimmt gerne Ihre Änderungen und Neueinträge in der Vereinschronik entgegen. Tel. 061 645 10 05, inserate@reinhardt.ch

Das AWB stellt den Parteien Platz für die Eigendarstellung zur Verfügung. Für den Inhalt der Beiträge sind aus- schliesslich die Verfasser der Texte verantwortlich.

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Schweizer Gewerbe zerstören?

Das sind nur einige Folgen der linken Unternehmens-Verantwortungs-Initiative:

Schweizer KMU zum Klage-Freiwild machen? Mit der Initiative kann jede Firma, die auch im Ausland tätig ist, im Schadensfall ohne Belege für ein Verschulden eingeklagt werden. Neu müssten die KMU zudem für ihre massgeblichen Zulieferer geradestehen. Damit werden unsere KMU-Betriebe zum Freiwild für die ausländische Klage-Industrie! Schweizer Gewerbe weltweit benachteiligen? Die Initiative führt zu grenzenloser Bürokratie und benach- teiligt unsere KMU-Betriebe gegenüber ihren ausländischen Konkurrenten. Denn kein einziges Land auf der Welt drangsaliert sein Gewerbe mit solch unsinnigen Gesetzen! Schweizer Arbeitsplätze zerstören? Mit der Initiative müssen unsere Unternehmen ständig Klagen aus dem Ausland befürchten. Ausländische Unternehmen

NEIN Linksradikale Unternehmens- Verantwortungs- Initiative

Deshalb:

können hingegen weiterhin ohne Auflagen in die Schweiz liefern. Dies schadet unserer Wirtschaft und zerstört Arbeitsplätze.

www.svp.ch

Mit einer Spende auf PC: 30-8825-5 unterstützen Sie unsere Kampagne für ein starkes Schweizer Gewerbe und sichere Arbeitsplätze.

Informationen des Hauseigentümervereins Allschwil-Schönenbuch

ISOS – Auswirkungen auf Bauprojekte

verunmöglichen. Bedarf es beispiels- weise für den Bau einer Autoeinstellhal- le einer bundesrechtlichen Gewässer- schutzbewilligung, so ist ein gleich- oder höherwertiges Interesse nachzuweisen, damit vom ungeschmälerten Erhalt des Objektes abgewichen werden darf. An- gesichts der restriktiven Praxis des Bun- desgerichts in diesem Zusammenhang dürfte ein solches Unterfangen derzeit praktisch aussichtslos sein. Genau darin offenbart sich der aktuell bestehende Interessenkonflikt zwischen Ortsbildschutz einerseits und dem Be- streben nach verdichtetem Bauen im be- stehenden Siedlungsgebiet anderseits. Das Bundesgericht scheint offensichtlich

zu verkennen, dass die Siedlungsver- dichtung nach Innen gerade eines der Hauptziele der Revision des Raumpla- nungsgesetzes (RPG) im Jahr 2013 war. Parlamentarische Vertreter aus den Reihen des HEV haben deshalb mehre- re Vorstösse eingereicht, welche eine bessere Berücksichtigung der gemäss revidiertem Raumplanungsgesetz propa- gierten Siedlungsverdichtung nach Innen anstreben. Ob diese Vorstösse im eidge- nössischen Parlament eine Mehrheit fin-

Im «Bundesinventar der schützenswer- ten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung» (kurz: ISOS) sind wertvolle Siedlungen verzeichnet, die als erhal- tenswert befunden werden. Im Gegen- satz zum Denkmalschutz werden in der Regel nicht Einzelobjekte, sondern gan- ze Ortsbilder erfasst. Gestützt auf das Natur- und Heimatschutzgesetz (NHG) hat der Bund seit 1973 fast unbemerkt rund 20% des Siedlungsgebietes in der Schweiz in das ISOS aufgenommen. Auch grosse Teile des Dorfkerns von Allschwil haben Aufnahme im ISOS ge- funden. Vom ungeschmälerten Erhalt die- ser schützenswerten Ortsbilder darf nur abgewichen werden, wenn ihr bestimm- te gleich- oder höherwertige Interessen von ebenfalls nationaler Bedeutung ent- gegenstehen. Die Kantone und auch die Gemeinden haben ihrerseits das ISOS bei Erfüllung ihrer Aufgaben, insbesonde- re bei der Raum- und Nutzungsplanung ebenfalls zu berücksichtigen. Aufgrund der Behördenverbindlichkeit finden die Schutzanliegen des ISOS somit Eingang in die Nutzungsplanung, welche dann für die Grundeigentümer direkt verbindlich ist. Befindet sich ein Gebäude in einer Sied- lung, welche im ISOS verzeichnet ist, oder soll ein Neubau in diesem Gebiet er- stellt werden, kann das ISOS erhebliche Konsequenzen haben und ein solches Projekt erschweren oder sogar gänzlich

den, bleibt abzuwarten. I H R K O N T A K T

HEV Allschwil-Schönenbuch, Sekretariat, Bodo Gerhardt, Lettenweg 8, Postfach 719, 4123 Allschwil (Tel. 061 485 13 99).

❍ Anmeldung zur Mitgliedschaft ❍ Unterlagen zur Mitgliedschaft

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❍ Eigentumswohnung ❍ Geschäftshaus ❍ Mehrere Gebäude sowie Gewerbe- und Industrieliegenschaften Jahresbeiträge inkl. Zeitungsabonnement zuzüglich Beitrag an Schutzfonds des HEV BL (CHF 20.–)

• CHF 70.– für Einfamilienhäuser/Eigentumswohnungen • CHF 130.– für ein Mehrfamilienhaus/Geschäftshaus • CHF 170.– für mehrere Gebäude und Gewerbe- und Industrieliegenschaften

Bitte ausschneiden und einsenden an: HEV Allschwil-Schönenbuch, Bodo Gerhardt, Postfach 719, 4123 Allschwil, Tel. 061 485 13 99, info@hev-allschwil.ch, www.hev-allschwil.ch

Raiffeisenbank Allschwil-Schönenbuch

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