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Allschwiler Wochenblatt

Freitag, 8. Februar 2019 – Nr. 6

Es war was los an Ergolzmündung und Altrhein NVA

Der Natur- und Vogel- schutz beobachtete Ende Januar Wasservögel. Am26. Januar um9.15Uhrwar der Start zur Winterexkursion des Natur- und Vogelschutzes Allsch- wil (NVA) in Augst. Kurt Bänteli begrüsste elf Vogelfreunde und führte sie zur Ergolz, wo sie vom Zaunkönig, dem Rotkelchen und der gelbgefärbtenGebirgsstelzemit dem langen Schwanz wippend nochmals begrüsst wurden. Vorbei an der Brutröhre des Eisvogels, der sich in der Nähe auf einer Sitzwarte für längere Zeit präsentierte. An der deckungsreichen Ufer- zonemachtensichdieBlässralle, die Wasserralle und das Teichhuhn mit dem roten Schnabel bemerkbar. Wussten Sie, dass diese ihre Jungen inSchachtelbrutenaufzieht?Bei der Einmündung in den Altrhein war einigeslos.VondenSchwimm-oder Gründelenten konnte die Gruppe die Stock-, Schnatter-, Krick- und Pfeifente sehen. Tauchenten gab es zu beobachten, zum Beispiel Tafel- undReiherente, denZwergtaucher,

Die Krickente und der Haubentaucher waren nur zwei der zahlreichen Wasservogelarten, die der NVA bei seinem Ausflug zu Gesicht bekam. Fotos Kurt Bänteli

Artenliste und diskutierte über das Gesehene. Die Singvögel sind nicht namentlich erwähnt. Zu ihnen er- fahren Siemehr an denMorgenspa- ziergängen des NVA jeweils am ersten Sonntag im Monat. Ruedi Baumann für den NVA Sind Sie am Vogelschutz interessiert? Homepage www.nvallschwil.ch Kurs über die häufigsten Vogelarten in Allschwil mit Valentin Moser, mehr dazu unter www.freizeithaus-allschwil.ch

den Haubentaucher im Ruhekleid und die Gänsesäger. Die Jungvögel des schwarzen Wasservogels, des Kormorans, zeigten sich an ver- schieden Orten. Von der Familie Reiher war der kleinere Seidenrei- her mit schwarzem Schnabel, der grössere Silberreiher mit gelbem Schnabel sowie der Graureiher zu sehen. Zu den Vögeln am Wasser gab es noch denHöckerschwan, die Brandgans, die Lachmöven und die Mittelmeermöve zu sehen.

VielenDank anKurt Bänteli, der mit seinen Sperberaugen immer ei- nigeMetervorauswar,dasFernrohr aufstellte, die Vögel heranzoomte und zu jedem Vogel die besonderen Merkmale aufzeigte. Auf der ganzen kurzen Tour, in kurzer Zeit, bei kaltem Wetter 21 Wasservögel und 15 Singvögel zu sehenundzuhören,war ein schönes Erlebnis. Als es anfing zu regnen, machte sich die Gruppe auf in die Beiz, wärmte sich auf, erstellte die

Kunstforum Scherenschnitt-Ausstellung in Liestal

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gem Papier und aus Folien. Diese sindviel freier inder Formensprache und den Gestaltungselementen. Sie behandeln aktuelle Themen des Alltags und dabei wird auch die Politik nicht ausgespart. Da findet man UBS oder CS in denWerken als Verweis auf die Bankenkrise. Krieg und Zerstörung ist ebenso Thema und versinnbildlicht, was in Syrien geschieht. Freischwebend hängt ein riesiger, rotbrauner Scherenschnitt, der nicht mehr vollständig, sondern zerfetzt ist und dessen Teile am Boden liegen. Dieses Werk soll an die vom Krieg zerstörte syrische Stadt Deir al Zor erinnern, mit zer- schossenen Häusern, Granatwer- fern, Bashar al Assad sowie Flaggen der USA, der Türkei und Russlands, auch die Ruag fehlt nicht. Der Besu- cher wird eingeladen sich eigene Gedanken zu machen. Es gibt eine riesige Vielfalt an Werken ob traditionell oder mo- dern.ManchenMitgliederndesArs Myrema Kunstforums ist die Lust gewachsen, die Schere für mehr zu gebrauchen als nur für alltägliche Arbeiten. Die Kunst der Scheren- schnitte entwickelt sich und lebt. Yolanda Gürtler, Ars Myrema Kunstforum

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bis Ende Februar

Das Kunstforum besuchte die Austellung «Lebendige Stadt».

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Wer hat nicht als Kind Papier gefal- tet und versucht, mit der Schere möglichst unterschiedliche Löcher hinein zu schneiden. Dies ist jedoch weit entfernt von den meisterlichen und zum Teil bunten Werken die zurzeit zum Thema «lebendige Stadt» imMuseum.BL in Liestal zu sehen sind. Das hat die Mitglieder des Ars Myrema Kunstforums am 31. Januar in die Kantonshaupt- stadt gelockt. Mehr als 60 Künstler

zeigen dort ihre Assoziationen und ihre Techniken, um das Leben in der Stadt darzustellen. Da sind zum einen die tradi­ tionellen, nostalgischen und von Heimatgefühl beeinflussten Kunst- handwerke, die sich anlehnen an die Scherenschnitte die seit dem 17. Jahrhundert in der Schweiz entstanden sind. Da sind aber vor allem auch die mit Schere oder Messer gestalteten Werke aus farbi-

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