AWB_KW06_2019

Gemeinde-Nachrichten Allschwil Informationen des Gemeinderates und Mitteilungen der Verwaltung Nr. 6 / 2019

ADHS – eine Modekrankheit?

mit Medikamenten zu behandeln. Am Ende der Veranstaltung fand ein Apéro statt, bei welchem ein weiterer Austausch zwischen den Experten und den Betroffenen möglich war. Die Teilnahme an solchen Ver­ anstaltungen macht Sinn, um einen guten Kontakt zu den Fachkräften aufzubauen; so können Betroffene unterstützt werden, die im Alltag notwendigen Fähigkeiten wie Ge­ duld, Gelassenheit und Toleranz zu entwickeln. Für manche Müt­ ter und Väter war der Austausch mit anderen Eltern von Kindern mit ADHS sehr hilfreich. In wel­ cher Form auch immer die Eltern oder Erziehungspersonen Tipps aus solch einer Veranstaltung mitneh­ men – sie kann eine Hilfestellung sein, um die Probleme aktiv anzuge­ hen und den Familienalltag deutlich zu erleichtern. Dadurch kann eher der nötige Abstand gewonnen und Freiraum erschaffen werden, damit das Kind so gut wie möglich unter­ stützt werden kann. Eine Veranstaltung der Kinder- und Jugendkommission Allschwil

Am 22. Januar 2019 fand eine Elternveranstaltung zum The- ma «ADHS bei Kindern und Jugendlichen» im Freizeithaus Allschwil statt. Es nahmen zahlreiche Eltern, Fach- und Erziehungspersonen teil. Zu Beginn des interessanten Abends wurden ein paar Ausschnitte aus dem Film «Zappelphilipp» ab­ gespielt, um anschliessend unter anderem die folgenden Fragen zu thematisieren: Wie soll die Umge­ bung von einem Kind mit ADHS aussehen? Woher kommt die Stö­ rung ADHS? Wie kann auf Kinder mit dieser Störung reagiert werden? Wie kann man den Selbstwert von Kindern mit ADHS stärken? Ist es schlimm, wenn in der Klasse Kinder mit ADHS sind? Welche Behand­ lungen gibt es? Im Rahmen eines World Cafés gab es die Gelegenheit, mit Experten auf eine kurzweilige und lebendige Weise wichtige In­ formationen und konkrete Tipps zum Thema zu erhalten. Für die Behandlung von ADHS stehen mittlerweile verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: Die Therapie kann vollumfänglich auf die Symptome ausgerichtet werden (z. B. Verhaltenstherapie). Daneben gibt es auch dieMöglichkeit, ADHS

Bald fangen sie wieder an zu pfei­ fen, unsere einheimischen Brut­ vögel: Amsel, Rotkehlchen und Kohlmeise sind oft die ersten Sän­ ger im Frühling. Im Moment ist Allschwil noch fest im «Flügel» der Wintergäste. Das Wetter hat einen grossen Einfluss auf die Vogelwelt: Wegen der jetzigen Kaltwetter­ periode müssen viele Vögel dem ungünstigen Wetter ausweichen. Wenn der Boden über längere Zeit von einer Schneedecke bedeckt ist, suchen die Mäusebussarde und an­ dere Mausjäger im Südwesten nach geeigneterem Jagdgebiet, um wei­ terhin genug Nahrung fangen zu Kurs über die häufigsten Vogelarten in Allschwil können. Wasservögel fliegen zu uns in die Region, wenn im Norden die Seen zufrieren. Insektenfresser wie der Gartenrotschwanz, einer der schönsten Allschwiler Brutvögel, verlassen die Region meist ganz und überwintern im Süden. Der Garten­ rotschwanz fliegt sogar bis in die Sahelzone südlich der Sahara. Hin­ gegen finden Körnerfresser wie die Finken das ganze Jahr genug Nah­ rung, und in Allschwil lassen sich im Winter grosse Schwärme von Buchfinken mit einzelnen skandi­ navischen Bergfinken beobachten. Wer mehr erfahren will über die Vogelwelt von Allschwil, kann am zweiten Allschwiler Vogelkurs teil­ nehmen. Mehr Informationen per Mail unter vogelkurs-allschwil@ hotmail.com oder auf der Home­ page vom Freizeithaus Allschwil www.freizeithaus-allschwil.ch. Der Gartenrotschwanz verbringt die Wintermonate in den heissen Gebieten von Afrika. Foto Flurin Leuggern

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