AWB_KW06_2019

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Allschwiler Wochenblatt

Freitag, 8. Februar 2019 – Nr. 6

Leserbriefe Energie und Umwelt – Chance für die Region Die Region boomt, der Wirtschaft geht es glänzend und doch be- schränkt sich das Baselbiet auf das Verwalten des Erreichten und er- starrtindenetabliertenStrukturen. Die Quittung sind der Verlust von hart erarbeiteten Vorteilen bezüg- lich Umweltschutz, Lebensqualität und Wirtschaft. Jetzt ist die Zeit für mutige Schritte und Investitionen in die Zukunft. Das Baselbiet kann eine Spitzenstellung bezüglich Umwelt- und Energiepolitik erreichen und damit Signale weit über die Region hinaus senden. Davon profitieren Menschen und Wirtschaft gleicher- massen.WirvondenGrünenwerden alle unsere Kompetenz dafür einset- zen. Wir tun dies im Bewusstsein, dass Lösungen breit abgestützt sein müssen, und mit der Bereitschaft mit anderen politischen Kräften zusammenzuarbeiten. Nutzen wir die Chancen, welche die Klimawahl von Ende März bietet. Julia Gosteli, Landratskandidatin Grüne BL «Wir sind hier und wir sind laut …» «… weil man uns die Zukunft klaut.» Nach meiner unmassgebli- chen Schätzung nahmen an der Klima-Demonstration am letzten Samstag in Basel rund viertausend Personen teil. Viele «ältere Semes- ter»waren anwesend. Ganze Fami- lien. Sehr viele junge Leute. Zahl- reiche engagierte Kinder. Auch ein paar (engagierte?) Hunde. Nach langem Herumstehen und -Gehen in der Kälte schritten wir, wanderten wir, bewegten wir uns, vom Barfüsserplatz aus, um den Marktplatz herum, über die Mitt- lere Rheinbrücke, über den Clara- platz und weiter bis zur Muba. Hin und wieder wallte eine Pfeif- und Wuuh-Welle durch die Menschen- schlange. Gelegentlich ertönte von hinten oder vorn eine Parole (siehe Titel), die sogleich aufgenommen undmitgesungen wurde, dann liess man sie weiterziehen. Das Weltklima ist massiv be- droht. Vieles muss anders werden. Die Politik ist gefordert, Rahmen- bedingungen zu setzen, damit kli- maschützendes Verhalten nicht behindert, sondern belohnt wird. Individuell, lokal, national, aber auch international. Nicht länger sollen kurzfristige materielle Inter- essen die Tagesordnung bestimmen können. Wir wollen die Erde erhal- ten und ein gutes Leben für alle, nicht nur für wenige. Diskutieren

zahlt eigentlich die Agenturen, welche mich gefühlte hundertmal Ende Jahr anrufen, um mich zu einem Krankenkassen-Wechsel zu motivieren? Kürzlich habe ich in einem NZZ-Artikel gelesen, dass CEOs von Krankenkassen-Versi- cherungen bis zu 0,5 Millionen Franken verdienen. Zudem ge- ben die Krankenkassen laut BZ 1,7 Milliarden Franken für ihre Verwaltung aus. Sind das Kosten, welche an die Prämienzahler wei- tergegeben werden? Ich setze mich ein, dass die Krankenkassenprä- mien und damit unsere Gesundheit erschwinglich bleibt! Andy Lavicka, Einwohnerrat und Landratskandidat SP Die Gesundheitskosten steigen ständig. Noch nie ist es bisher ge- lungen, Kosten wirklich zu senken, weil alle Anbieter wachsen wollen. Auch die Spitalfusion gehorcht dieser Logik: Die Fallzahlen sol- len weiterhin jährlich um 1,5 bis 2 Prozent wachsen, was uns als Prämienzahler entsprechend belas- ten wird. Einsparungen lassen sich nur erzielen, wenn Kapazitäten abge- baut und überflüssige Spitäler ge- schlossen werden. Dafür wäre jetzt, wo das Bruderholzspital am EndeseinerLebensdauerangelangt ist, der richtige Zeitpunkt: Wenn nicht jetzt, wann dann? Wir brau- chen nicht ein Unispital, das sich an vier Standorten verzettelt – ein Modell, das sich noch nirgends bewährt hat – sondern schlanke Strukturen. Solche würden darin bestehen, dass sich das Kantons- Zu den Abstimmungen vom 10. Februar Wenn nicht jetzt, wann dann?

eingenommen hat. Das ist eine frohe Botschaft für die vielen und engagierten Allschwiler Vereine zu Jahresbeginn! Unten auf Seite 3 kann man lesen, dass der Einwohnerrat die Behördenentschädigungen umcirca 150’000 Franken pro Jahr erhöhen will. Beim Gemeinderat ist eine Er- höhung von je rund 11’000 Franken pro Mitglied vorgesehen. Das ist zu Jahresbeginn eine frohe Botschaft für denGemeinderat! EinVorschlag zur Güte wäre jetzt doch, wenn der Gemeinderat auf einen Teil seiner «Lohnerhöhung» von nahezu 50 Prozent (!) verzichtet und dafür den Vereinen auch in Zukunft die Ge- bühr für die Hallenbenutzung er- lässt. Dann hätten einige hundert Mitglieder der Allschwiler Vereine auchdienächsten Jahrenochgrosse Freude und auch der siebenköpfige Gemeinderat darf sich über die immer noch schöne Lohnerhöhung freuen – Figgi und Mühli! Felix Keller, Landrat CVP Krankenkassenprämien in den Warenkorb Wieso sind die Krankenkassenprä- mien eigentlich nicht im Waren- korb, welcher dazu gebraucht wird, um die Teuerung in der Schweiz zu berechnen? Das Argument, dass Krankenkassen nicht Konsumgut sind, lasse ich nicht gelten. Schliess- lich wird genau dieser Warenkorb dazu verwendet, die Teuerung in der Schweiz und damit auch die Lohnerhöhungenzuberechnenund zu rechtfertigen. Dass wir real immer weniger verdienen, weil die Teuerung res- pektive der Lohnausgleich eben ohne immer steigendeKrankenkas- senprämienberechnetwird, scheint niemand gross zu stören. Und wer

Siemit unsGrünenmit!Dernächste Stammtisch ist nicht fern.Dienstag, 19. Februar, ab 18.30 Uhr, im Res- taurant Harmonie. Rosemarie Imhof, Landratskandidatin Grüne

Ich freue mich auf eine Wiederwahl

Vor vier Jahren haben mich die Einwohner von Allschwil und Schönenbuch in den Landrat ge- wählt. Es ist für mich nach wie vor eine grosse Ehre, für sie im Basel- bieterLandratpolitisierenzudürfen und ihre Interessen zu vertreten. Es ist wichtig, die Anliegen unserer Gemeinde im Landrat mit guten, präzisen Vorstössen zu vertreten. Das istmir inden letztenvier Jahren sehr gelungen. Gerade die Ver- kehrspolitik, die Flugschneise, aber auch bildungspolitische Geschäfte habe ich mit Herzblut und Erfolg vertreten. Um im Landrat erfolgreich poli- tisieren zu können, ist es einerseits sehr wichtig, über die Parteigrenze hinaus Anliegen der Bevölkerung zu vertreten und umzusetzen, und andererseits ist eine gute Vernet- zung in der Gesellschaft und den Behördenoftmals sehr hilfreich.Da ich auch seit Jahren in der kommu- nalen Politik tätig bin, als Einwoh- nerrätin und Schulratspräsidentin, ist mein politischer Rucksack mit einer grossen Portion Erfahrung im politischen Alltag gefüllt. Es versteht sich von selbst, dass Landräte in erster Linie die Interes- sender allgemeinenBevölkerung zu vertreten wissen; Eigeninteressen sind in der politischen Landschaft in der Schweiz nicht willkommen. Ich bin bereit, Sie liebe Bürgerinnen und Bürger auch weitere vier Jahre in unserem Kanton souverän zu vertreten und zwar mit Herzblut. Interessantes undGefreutes konnte man im Allschwiler Wochenblatt vom letzten Freitag, 1. Februar, auf Seite 3 entnehmen. Im oberen Teil wird berichtet, dass der Gemeinde- rat für dieses Jahr bei den Allsch­ wiler Vereinen auf die Gebührener- hebung für die Benutzung der ge- meindeeigenen Sporthallen ver- zichtet. Die Petition mit über 2000 Un- terschriften hat anscheinend den Gemeinderat doch zum Grübeln gebracht. Somit verzichtet er auf circa 20’000 Franken, welche er im 2018 von den Allschwiler Vereinen Pascale Uccella, Landrätin AVP «Figgi und Mühli»

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In den Landrat

Am 31. März 2019

www.wk01.wahlen.svp-bl.ch

Florian Spiegel

Samantha Alba

Henry Vogt

Patrick Kneubühler

und in den Regierungsrat THOMAS WEBER bisher THOMAS DE COURTEN Liste 3

Fredy Rellstab

Yves Bandini

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