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Erdungssysteme
Tiefenerdung – Vorgehen
Haben Sie sicher abgeklärt, dass weder Elektrokabel noch irgendwelche Leitungssysteme oder unterirdische Bauten im Vortriebsbereich des Tiefenerders liegen?
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Treffen Sie die Wahl für das richtige Vortriebsgestänge
Bodenbeschaffenheit Vortriebswerkzeug Stärke Vortriebs- gestänge normal gewachsen, handelsüblicher Ø 17 mm aufgeschüttet Meisselhammer hart, steinig handelsüblicher Ø 17 mm Meisselhammer oder Ø 21 mm hart, steinig, verdichtet schwerer Meissel- Ø 21 mm oder Rammhammer
Zuerst, Spezialkupferseil 50 mm 2 (Elektrode) ganz in die Vortriebsspitze stossen und gegen die Ausbuch- tung legen. Dann, Führungsrohr mit der Kerbe gegen das Kupfer- seil in den Vortriebsspitz stossen. Mit Hammerschlag das Führungsrohr in die Spitze treiben und damit das Seil gut verkeilen.
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Führungsrohr mit Spitze und Kupferseil (Elektrode) am ge- wünschten Ort ansetzen. Meisselhammer mit dem richtigen Hammereinsatz und fluchtend mit dem Führungsrohr aufset- zen und eintreiben.
Verlängerungsrohr aufsetzen und minimale Elektro- denlänge von 2.5 m vortreiben. Sicherstellen, dass das Kupferseil (Elektrode) unbehindert nachgeführt und eingezogen wird.
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Wichtig: Halten Sie den Meisselhammer, die Elektrode und die Rohre in der Spur, so dass beide zugleich mit der selben Geschwindigkeit in den Boden eingetrieben werden. Bleiben Rohr und Kupferelektrode stehen, ist die Vortriebsspitze auf Stein oder Fels gestossen. Sollte ein weiteres Eindringen nach 30 Sekunden, durch ungünstige Bodenverhältnisse nicht möglich sein, ist das Eintreiben abzubrechen und in einem Abstand von 1.5-mal der Länge der Erdungselektrode, welche bereits im Boden ist, ein neuer Tiefenerder anzusetzen.
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