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Erdungssysteme
Die wichtigsten Erdungskonzepte
Im Beton verlegter Erder Fundamenterder (Seite 6)
Ein Fundamenterder muss in jedem neuen Bauwerk mit elektrotechnischen Ins- tallationen vorschriftsgemäss erstellt werden. Er ist elektro- und korrosionstech- nisch die beste Lösung und darum jeder anderen Erdung vorzuziehen. Der Erdleiter muss zum Ring verbunden, entlang der Aussenkanten der Boden- platte eingelegt und von Konstruktionsbeton (Zementgehalt mind. 280 kg/m 3 ) umschlossen sein. Ist eine Bewehrung vorhanden, muss diese mit dem Erdleiter, elektrisch gut leitend alle 5 m verbunden sein.
Der Fundamenterder muss umsichtig geplant und installiert werden.
Die Verbindungsleiter zu den Anschliesspunkten für Potenzialausgleich und Blitz- schutz müssen bei Baubeginn, zusammen mit dem Erdleiterring, erstellt werden.
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Der Erdübergangswiderstand soll ≤ 2 Ω sein.
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Normen/Regeln: SN 414113, NIN
-Typ
-Art.Nummer
E-Nummer
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AV 59 FE 27
240.001.000 281.076.000
156 950 200 156 940 970
Im Erdreich verlegter Erder Banderder (Ringerder) (Seite 20)
Der Banderder (Ringerder) wird bei Bauten erstellt, die keine oder nur eine ung- enügende Erdung aufweisen.
Der Erdleiter muss im feuchten Erdreich eingegraben (Tiefe mind. 70 cm) und zu einem Ring verbunden sein. Für Leiter und Verbinder muss dasselbe korrosions- feste Material verwendet werden.
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Alle Verbindungsleiter zum Potenzialausgleich und zu jedem Blitzschutzableiter müssen mit dem Erdleiterring direkt und blitzstossstromfest verbunden sein.
Die Wirksamkeit des Banderders ist durch die Beschaffenheit des Erdreiches und die Länge des Erdleiters bestimmt.
Ein Erdübergangswiderstand von ≤ 10 Ω ist anzustreben.
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Normen/Regeln: SN 414022, SNG 483755, NIN, Richtlinien der Netzbetreiber
-Typ
-Art.Nummer
E-Nummer
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AV 59
240.001.000 270.025.003 275.027.114 266.029.000
156 950 200 156 831 220 156 001 090 156 970 280
AL 7 AV 6
PA 25
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