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Erdungssysteme
Die wichtigsten Erdungskonzepte
Im Erdreich verlegter Erder Tiefenerder (Seite 22)
Der Tiefenerder eignet sich hervorragend als Einzelerder oder zur Ergänzung von Anlagen mit ungenügendem Erdübergangswiderstand.
Tiefenerder mit Kupferelektrode sind korrosions- und elektrotechnisch optimal. Die Wirksamkeit ist durch die Beschaffenheit des Erdreiches und die Länge des Erdleiters bestimmt.
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Ein Erdübergangswiderstand von ≤ 10 Ω ist anzustreben.
Normen/Regeln: SN 414022, SNG 483755, NIN, Richtlinien der Netzbetreiber
-Typ
-Art.Nummer
E-Nummer
1
AV 6
275.027.114
156 001 090
Im Erdreich verlegter Erder Strahlenerder
Der Strahlenerder eignet sich zur Ergänzung von Anlagen mit ungenügendem Erdübergangswiderstand.
Der Erdleiter muss gestreckt im feuchten Erdreich eingegraben werden. Er darf maximal 15 m lang sein.
Die Wirksamkeit ist durch die Beschaffenheit des Erdreiches und die Länge des Erdleiters bestimmt.
Normen/Regeln: SN 414022, SNG 483755, NIN, Richtlinien der Netzbetreiber
Kombinierter Erder Fundamenterder und erdverlegte Erder werden verbunden
Erdungen zusammenhängender Gebäude müssen untereinander verbunden werden.
Es müssen Massnahmen zur Verhinderung der elektrolytischen Korrosion getroffen werden.
Wird eine Fundamenterdung mit einem erdverlegten Erder verbunden, so muss der erdverlegte Erder in blankem Kupfer ausgeführt werden.
Die Verbindung unterschiedlicher Materialien soll immer ausserhalb des Erdreiches erfolgen.
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