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FReitag,6.10.2017 96. Jahrgang | Nr. 40

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Fussball: Kantersieg und Tabellenführung für den FC Amicitia Seite 15

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bauStelle Mehrere Parkplätze, die bei Grossanlässen auf der Grendelmatte entlang des Tramtrassees zur Verfügung stehen, fallen weg – oder doch nicht? Provisorische Parkplätze als Zankapfel

Der Blick von der Einmündung zur Grendelgasse in Richtung Dorf (links) und jener in die Gegenrichtung zeigt: Die Nebenfahrbahn ist um rund einen halben Meter verengt worden. Fotos: Loris Vernarelli

Reklameteil Gültig auch auf Hemdenabos 20% Auf alle Artikel Alle Filialen Wenn auf der Nebenfahrbahn der Aeusseren Baselstrasse zwischen Grendelgasse und Bettingerstrasse eine lange Kolonne parkierter Autos zu sehen ist, dann ist auf dem Sport­ platz Grendelmatte ein Grossanlass im Gang. Dies ist in Riehen so sicher wie das Amen in der Kirche, und zwar seit mehreren Jahrzehnten. Um der Parkplatznot rund um die Sportanla­ ge Abhilfe zu schaffen, erteilt die Ge­ meinde bei Fussballspielen, Leicht­ athletikanlässen oder Veranstaltungen wie dem Baselstädtischern Schwin­ gertag den Organisatoren eine Son­ derbewilligung und hebt für einige Stunden das Parkverbot entlang des Tramtrassees auf. 70 temporäre Park­ plätze entstehen auf dieseWeise. Dass nun rund ein Dutzend davon auf­ Riehener Zeitung Ihre Zeitung im Internet: www.riehener-zeitung.ch Wegen eines Zauns soll die Nebenfahrbahn der Aeusse­ ren Baselstrasse ab Grendel­ gasse verengt werden. Nach Protesten aus der Bevölkerung ist die Gemeinde Riehen beim Kanton vorstellig geworden. loris vernarelli

Endlich! gesunde Blut- und Leberwürste Lederöpfelschnitzli dazu offeriert Man sei verwundert über die Stel­ lungnahme der Gemeinde Riehen, sagt Daniel Hofer, Mediensprecher Bau und Verkehrsdepartement Ba­ selStadt, auf Anfrage. Schliesslich seien bei der Planauflage keine Ein­ sprachen eingegangen. Zudem habe die Gemeinde das Projekt von Anfang an begleitet. Nichtsdestotrotz will der Kanton nicht einfach auf stur stellen. Man wolle mit den BVB erörtern, ob eine Umplatzierung des Zauns zum Beispiel in die Mitte des Tramtrassees möglich sei, erklärt Hofer. Einzige Voraussetzung für eine Abweichung vom ursprünglichen Projekt sei, dass der vom Grossen Rat bewilligte Kre­ ditrahmen eingehalten werde. verunmöglicht würden, heisst es im Communiqué. Die Verschmälerung der Nebenfahrbahn würde auch den Zugang für das Gewerbe und die Si­ cherheitsfahrzeuge beeinträchtigen. Der Gemeinderat erklärt in seinem Schreiben auch den Grund für die vor­ gesehene Fahrbahnverschmälerung: der Bau eines Zauns, der verhindern soll, dass das begrünte Tramtrassee gequert werden kann. Der Gemeinde­ rat plädiert für einen Verzicht auf die­ sen Zaun und verlangt, dass trotz par­ kierten Fahrzeugen das Kreuzen von Autos und Velos möglich bleibt.

ganisiert er während des Jahres auf der Sportanlage nämlich zahlreiche Veranstaltungen von kantonaler und sogar nationaler Bedeutung. «Ohne die provisorischen Parkplätze an der Aeusseren Baselstrasse ist die Durch­ führung von Grossanlässen auf der Grendelmatte in Zukunft undenk­ bar», betont Bärtschi unmissver­ ständlich. Für das «Debakel» macht der Vereinspräsident die Gemeinde­ verwaltung verantwortlich, die dem Kanton BaselStadt bei der Planung auf die Finger hätte schauen müssen. Sie solle dafür sorgen, dass die Fahr­ bahnverengung entweder rückgängig gemacht werde oder Alternativpark­ plätze zur Verfügung gestellt würden. «Oder die Gemeinde gibt zu, dass ihnen der Turnverein nicht wichtig genug ist. Dann müssten wir unsere Anlässe in Basel durchführen», stellt Hansruedi Bärtschi klar. Auch SVPEinwohnerrat Peter Mark versteht die Welt nicht mehr. Er, der sich als ehemaliger Platzwart der Sportanlage Grendelmatte der Be­ deutung der zusätzlichen Parkplätze durchaus bewusst ist, sieht wie Bärt­ schi schwarz: «Ohne Parkplätze funk­ tionieren Grossanlässe nicht mehr», meint Mark, der Mitglied der Sach­ kommission Kultur, Freizeit und Sport

grund der Bauarbeiten auf der Achse Aeussere Baselstrasse–Lörracherstras­ se wegfallen sollen, bringt mehrere Riehener Sportvereinsmitglieder, Ge­ werbler und Einwohnerräte in Rage. Steht man an der Einmündung zur Grendelgasse und blickt in Richtung Dorf, erkennt man das Problem auf Anhieb: Die Nebenfahrbahn, die in erster Linie von Fussgängern und Ve­ lofahrern genutzt wird, ist bis nach dem Ende der leichten Rechtskurve um ungefähr einen halben Meter ver­ engt worden. Ein Auto kann man hier zwar immer noch abstellen, die Stras­ se wäre dann aber fast komplett blo­ ckiert. Für einen Kinderwagen etwa gäbe es kein Durchkommen mehr. Ob die Gemeinde bei Grossanlässen auf der «Grendeli» die Fahrzeuge künftig trotzdem neben den Tramgleisen par­ ken lässt? TV Riehen stark betroffen Dieselbe Frage stellte sich der Prä­ sident des TV Riehen, Hansruedi Bärtschi. Und er gab sich auch gleich die Antwort: «Nein, die Parkplätze werden wegfallen, und das ist eine absolute Schweinerei!», sagt er gegen­ über der Riehener Zeitung. Der TVR wäre von der Massnahme von allen Vereinen am stärksten betroffen, or­

ist. Das Vertrauen in die Gemeinde­ verwaltung sei ein weiteres Mal er­ schüttert worden, wieder habe sie es versäumt, dem Kanton die Stirn zu bieten, kritisiert der Einwohnerrat. Ratskollege Daniel Hettich (LDP) hat ebenfalls keine Freude an der Fahr­ bahnverengung. Bei ihm sind die Be­ denken eher praktischer Natur und haben mit seinem Schreinereibetrieb neben dem Sportplatz zu tun. Hettich erklärt das Problem: «Die Lastwagen, die auf der Grendelgasse zu meiner Firma fahren müssen, wären oben gezwungen, auf der Gegenfahrbahn auszuholen. Ein sehr gefährliches Manöver.» Ein Baustopp sei nun an­ gebracht, um die Lage mit allen Betei­ ligten in Ruhe zu klären. Gemeinde gegen Kanton Kurz vor Redaktionsschluss äus­ serte sich der Riehener Gemeinderat mit einer Medienmitteilung mit dem Titel «Parkiermöglichkeiten auf der Nebenfahrbahn der Aeusseren Basel­ strasse sollen erhalten bleiben» zur Kontroverse. Mit Nachdruck wehre sich die Exekutive gegen die Absichten von Tiefbauamt und BVB, die Neben­ fahrbahn der Aeusseren Baselstrasse derart zu verschmälern, dass die dor­ tigen Parkiermöglichkeiten beinahe

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