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NATURBAD Mit einem neuen Café-Pächter in die sechste Badi-Saison Neuer Schwung für das Naturbad-Café

Das Café von innen – hier bei der letztjährigen Saisoneröffnung noch unter den alten Pächtern.

Das Naturbad von innen mit Blick auf den Eingangsbereich, wo sich rechts das Café befindet. 

«Sündig und gesund» Wie nun passt das Riehener Natur- bad in die Wyniger-Philosophie? «Wir verfolgen für das Naturbad ein Dop- pelkonzept: sündig – gesund», sagt Christoph Widmer, CEO der Wyniger Management AG und zuständig für den Betrieb des Naturbad-Cafés. Dort wird es – neben dem «traditionellen Badi-Food» wie Pommes Frites oder Hot Dogs – durch den Gast frei zu- sammenstellbare Burger, Reisschalen oder Salat- und Pasta-Bowls geben, von klein bis gross, für den kleinen und grossen Hunger, auch günstig und familienfreundlich, so wie es zum Beispiel das Ufer 7 am Kleinbas- ler Rheinbord mit Erfolg praktiziert. Auch Fruchtsäfte gehören zum viel- fältigen Angebot. Es werde Wert gelegt auf qualitativ hochwertige Produkte, möglichst aus der Region, sagt Widmer. Die Wyni- ger-Gruppe stellt ausserdemverschie- dene Produkte selber her. Das sind die Glace-Hausmarke Eis-A, Bier aus eige- ner Brauerei (Stadtmauer) und Spiri- tuosen wie Gin und Whisky. Im Au- ssenbereich vor der Badi wird es denn auchmöglich sein, einen Apéritif oder Schlummetrunk zu geniessen. Es wer- de nicht gerade eine Gartenwirtschaft geben, aber einen Bereich mit Sitzge- legenheiten, wo man sich aufhalten und sich auf dem Spaziergang oder zum Feierabend treffen könne.

Auch die Dachterrasse solle zu ei- nem Treffpunkt nicht unbedingt nur für badende Gäste werden, zum Bei- spiel, um bei Sonnenuntergangsstim- mung die idyllische Umgebung zu ge- niessen.«UnsschwebteinCafé-Betrieb vor, der über die Saisonöffnungszeiten des Naturbads hinausgeht», erzählt Widmer. So könnte man das Café im Frühling bereits öffnen, wenn es zwar zumBadennoch zukühl sei, nicht aber für einen gemütlichen Hock draussen, und dasselbe im Herbst, nach Ab- schluss der eigentlichen Badesaison Mitte September. Den einen oder an- deren Event werde es geben – genaue Pläne bestehen noch nicht – und das Café kann auch weiterhin privat oder von Firmen gemietet werden, mit oder ohne Catering. Pächtersuche ohne Zeitdruck «Die bisherigen Pächter von der Gastro Bâle haben uns im vergange- nenHerbst frühzeitig informiert, dass sie nicht weitermachen möchten», sagt die für das Naturbad zuständige Gemeinderätin Christine Kaufmann. Pascal Steiner habe sich auf die Füh- rung des Restaurants in der Berower- Villa konzentrieren wollen und Fabi- an Rutishauser habe das Restaurant Fischerstube im Kleinbasel übernom- men. So habe man genügend Zeit ge- habt, in Zusammenarbeit mit der Basler Gastronomieberatung Desillu-

am Rhein miteinander verbinden, führt direkt am Naturbad vorbei. Die Uhr auf dem Dach des Naturbad-Be- triebsgebäudes ist eine der 24 Weg- marken, die der deutsche Künstler Tobias Rehberger im Auftrag der bei- den befreundeten Kunsthäuser ge- schaffen hat. Die Wyniger-Gruppe Per 1. Mai steht das Naturbad-Café unter der Leitung der Wyniger-Grup- pe, die ihren Ursprung im Teufelhof hat, ein Hotel und Gastbetrieb mit Kleintheater am Leonhardsgraben in Basel. Zur Wyniger-Gruppe gehören inzwischen auch das Royal Hotel beim Badischen Bahnhof sowie das Restaurant 800° Premium Steakhouse am Riehenring bei der Messe Basel, das Innenstadt-Lokal 1777 imSchmie- denhof, das Quartier-Restaurant Ma- tisse an der Burgfelderstrasse, das ja- panische Restaurant Minamoto beim Badischen Bahnhof und das Trend- Restaurant Ufer7 bei der Mittleren Brücke am Rhein. In den kommenden Monaten eröffnet die Wyniger-Grup- pe ausserdem ein Appartment-Hotel gegenüber des Teufelhofs und das neue Ristorante Capo an der Grün- pfahlgasse. Und zur Gruppe gehört auch ein Catering-Betrieb, der Ban- kette organisiert und verschiedene Heime und Betriebe regelmässig mit Mahlzeiten versorgt.

sion & Co einen neuen Pächter zu fin- den. Und bei der Evaluation wurde man unter anderem auf die Wyniger- Gruppe aufmerksam, wo man auf offene Ohren stiess. «Wir sind sehr glücklich mit dieser Wahl», sagt Christine Kaufmann. Das flexible, frische Konzept überzeuge und biete interessante und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten. «Wir sind als Gemeinde daran interessiert, die Infrastruktur des Naturbads mög- lichst ganzjährig zu nutzen und der Bevölkerung auch zugänglich zu ma- chen», fügt sie an. Der neue Pächter solle nicht nur Verpflegung anbieten, sondern einen wesentlichen Beitrag leisten zur Positionierung des Natur- bads als attraktives Ausflugsziel in der Region mit hoher Aufenthaltsqua- lität. Um diese Entwicklung zu unter- stützen, soll auch in Mobiliar für Dachterrasse und Restaurant inves- tiert werden. Für den Betrieb des Riehener Na- turbads an sich ändert sichnichts. Das Naturbad beginnt die Badesaison wie schon erwähnt amMuttertag, also am 12. Mai, und ist ab dann täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet; ab dem 15. Juni sogar bis 20 Uhr. Es wird wieder ein- zelne Tage mit Abendöffnung geben (das beliebte «Nachtbaden») und ver- schiedene Bewegungsangebote sowie Kinder-Schwimmkurse in den Som- merferien.

Nachdem sich die bisherigen Pächter des Naturbad-Cafés zurückgezogen haben, weil sie sich auf andere Projekte kon- zentrieren möchten, steigt mit der Wyniger-Gruppe ein neuer Pächter mit einem neuen Konzept ein. Das Naturbad Riehen geht am Sonn- tag, 12. Mai, mit einem Muttertags- Anlass in die sechste Saison. Von Anfang an war das Café im Eingangs- bereich des Naturbads ein wichtiger Bestandteil des Badi-Konzepts. Das Café/Restaurant ist auch für nichtba- dende Besucherinnen und Besucher gedacht. Auf dem Vorplatz des Natur- bads kann man ebenfalls verweilen, sich Getränke oder etwas Kleines zu Essen besorgen, sich auch einfach im Vorbeigehen einen Snack oder einGla- cé gönnen. Zum Beispiel auf einem Spaziergang der Wiese entlang – mit oder ohne Hund – oder auf dem Weg in den Schlipf. Auch der Rehberger Weg, dessen 24 Wegmarken in Form von Kunstwer- ken die Fondation Beyeler in Riehen und das Vitra Design Museum in Weil Rolf Spriessler-Brander

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Ein beliebter und stimmungsvoller Event – Nachtbaden im Lauf der vergangenen Badesaison. 

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Fotos: Philippe Jaquet

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