I nThI TaElLtT H E M A | ENERGIE & UMWELT
AURORA KONRAD G. SCHULZ Holzpellets ersetzen Öl
In Mudau verdient man mit gutem Klima in Nutzfahrzeugen Geld. Die IHK-Experten zeigten beim KEFF+Check auf, wie sich in der Produktion Ressourcen einsparen lassen.
D ie Sonne brennt, über Tag Heu erntet, spürt davon nichts. In seinem Traktor herr- schen angenehme Temperatu- ren – dank Technik aus Mudau. Das Team von Aurora beliefert die Hersteller von Agrarfahr- zeugen, Bussen, Baumaschinen sowie Sonder- oder Spezial- fahrzeugen mit Heiz-Klimaan- lagen und den dazugehörigen Komponenten. Damit in der Produktion alles rundläuft und keine Ressourcen verschwen- det werden, finden regelmäßig interne Checks statt. 30 Grad. Doch der Land- wirt, der an diesem heißen Hier kam das Angebot der IHK für den KEFF+Check gerade recht: „Wir wollten wissen, was wir am Gebäude verbessern und an den Produktionsan- lagen optimieren können und welche Fördermöglichkeiten existieren“, erinnert sich Nach- haltigkeits- und Umweltmana- ger Michael Speckert. Und schon rückte das IHK- Team an, Wärmebildkamera und Messgeräte, Laptop und Checklisten im Gepäck, prüfte die Produktionsanlagen und Herstellungsprozesse, Strom- versorgung und Beleuchtung, Heizung und Fenster. „Wir haben den Betrieb Raum für Raum analysiert und gemein- sam überlegt, welche Maß- nahmen Sinn ergeben“, erzählt IHK-Experte Klaus Peter En- gel. Er half dem Unternehmen nicht nur dabei, Energieberater für die passgenaue Planung der Maßnahmen zu finden, sondern riet auch, einen An- trag auf Bundesförderung
Michael Speckert, Nachhaltigkeits- und Umweltma- nager bei Aurora (links), mit CFO Alexander Grund. Zweiter Geschäfts- führer ist Ralph Bast.
Einen BAFA- Antrag können wir allen Unter- nehmen nur empfehlen. Das spart bares Geld.
Michael Speckert
Betrieb aufgrund der IHK- Empfehlung umsetzte, betraf die alte Ölheizung. Diese wurde durch eine Holzpellet- Anlage sowie ein flüssiggasbe- triebenes Blockheizkraftwerk ersetzt. „Diese Lösung war die beste. Unsere Hallenheizung benötigt nämlich mindestens 60 Grad Vorlauftemperatur. Das ist mit einer Wärme-
für effiziente Gebäude beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zu stellen. „Eine solche Antrags- stellung können wir allen Unternehmen nur empfehlen“, betont Michael Speckert: „Das spart bares Geld.“ Eine der wichtigsten Maßnah- men, die der 1930 gegründete
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IHK Magazin Rhein-Neckar 06 | 2026
ihk.de/rhein-neckar
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