RZ_KW02_2020

AZA 4125 Riehen 1

Buchen Sie jetzt Ihr Inserat auf der Front

Riehener Zeitung DI E WOCHENZE I TUNG FÜR R I EHEN UND BETT INGEN

Kleiner Preis – grosse Wirkung! Ihr Frontinserat

FREITAG, 10.1.2020 99.Jahrgang | Nr.1/2

Fr. 550.– Fr. 700.–

Aboausgabe

Grossauflage

REDAKTION UND INSERATE: Riehener Zeitung AG Schopfgässchen 8 , Postfach 198 , 4125 Riehen 1 Telefon 061 645 10 00 , Fax 061 645 10 10 www.riehener-zeitung.ch Erscheint jeden Freitag Preis: Fr. 2.– , Abo Fr. 80.– jährlich

Traditionsanlass: Gross und Klein lieben den Dreikönig-Sternmarsch SEITE 2

Schach: Armenischer Grossmeister gewinnt Schachfestival Basel

Rückblick: Das alles geschah in Riehen und Bettingen im letzten Jahr SEITEN 16–21

SEITE 15

NEUJAHRSAPÉRO Riehenerinnen und Riehener stiessen am 1. Januar im Festsaal des Landgasthofs auf das neue Jahr an Von Veränderungen und Betroffenheit

MEINUNG Neubeginn

Ein neues Jahr hat begonnen. Das letzte Jahr

gehört für mich ganz persönlich

nicht gerade zu den Spit- zenjahrgän- gen. Und so nehme ich das

neue Jahr zum Anlass, die Uhren auf Null zu stellen und mich ganz unbelastet auf eine noch völlig unbefahrene Piste zu begeben, so, wie es ein Slalomfahrer tut, der mit der Nummer 1 ins Rennen geschickt wird. Für manche ist das eine Belastung. Man kann sich an niemandem orientieren, weiss noch nicht, wo die grossen Schwierigkeiten liegen. Und vielleicht tappt man in eine Falle, die man bei der Besichtigung nicht erkannt hat. Sich ohne Vor- bild, ohne Zwänge auch, auf einen neuen Weg zu begeben, braucht zwar Mut, befreit aber auch. Denn man kann auf die eigenen Instink- te hören und auf die eigenen Stär- ken vertrauen. Man ist konzent- riert, auf alles gefasst, hellwach und kann sich selbst sein, ohne einen Vorangegangenen kopieren zu wollen und sich damit einzu­ engen. Ich wünsche mir ein neues, unbe- rührtes Jahr, in welchem wir nicht an unseren eingefahrenen Pfaden festhalten, sondern uns auf Neues einlassen und für neue Heraus­ forderungen neue Lösungsansätze suchen – und diese auch aus­ probieren. Es gibt grosse Herausforderungen wie das Klima, die solche Strategi- en geradezu verlangen. Aber auch im Kleinen lohnt es sich, neue Wege zu testen, neue Bekannt- schaften zu schliessen, sich von Gewohnheiten zu lösen und der Vernunft, mit der man an Silvester die allzu oft im Sande verlaufenen guten Vorsätze fasst, wirklich auch zu folgen. Das mag am Anfang unangenehm und mühsam sein, aber ich glaube, es lohnt sich. Und es ist ein Schritt auf dem Weg, wieder mehr uns selbst zu sein. Also – seien wir mutig und in gutem Sinn vernünftig, nicht allzu be- quem, auf jeden Fall neugierig – und am Ende hoffentlich zufriede- ner mit dem soeben begonnenen Jahr als wir es mit dem vergange- nen eben noch sein konnten.  Rolf Spriessler

Riehens Gemeindepräsident Hansjörg Wilde sprach den Anwesenden ins Gewissen.

Viele Riehenerinnen und Riehener liessen sich den Neujahrsapéro im Festsaal des Landgast- hofs nicht entgehen.

Reklameteil Die Ansprache von Gemeinde­ präsident Hansjörg Wilde und die Musik der Band Moody Tunes waren die Höhepunkte des Traditionsanlasses am ersten Tag des Jahres. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Leute am Abend des Neujahrs- tags imgrossen Saal des Landgasthofs zusammenkommen, um guter Musik zu lauschen und bei einem Cüpli und kleinen Häppchen das neue Jahr ein- zuläuten. Offenbar feiern die Riehe- nerinnen und Riehener so gerne, dass ihnen Silvester alleine nicht reicht. Oder sie finden, dass der Besuch des von der Gemeinde organisierten Neu- jahrsapéros zur festen Tradition ge- hört. Sei es, wie es wolle: Die Stim- mung am 1. Januar war einmal mehr ausgezeichnet. Und wie nicht anders zu erwarten avancierte «E guets Neus» rasch zum meistbenutzten Satz des Abends. Auf der Bühne sorgten die Moody Tunes mit Christian Müller (Saxofon), Johannes Gutfleisch (Schlagzeug) und Bettina Urfer (Piano) für den stim- mungsvollen musikalischen Rahmen des Anlasses. Für ihre professionell vorgetragenen Evergreens, Pop- und Jazzklassiker ernteten sie viel Applaus. Ein besonders sportliches Paar liess es sich nicht nehmen, das Tanzbein bei 20% Auf alle Artikel Alle Filialen Loris Vernarelli Gültig auch auf Hemdenabos

einem Jive zu schwingen und animier- te auch andere Gäste, zumindest mit dem Fuss zu wippen. Neue alte Herausforderungen Wenig Zeit dazu hatte Riehens Ge- meindepräsident Hansjörg Wilde, der im Saal von einer Personengruppe zur anderen wechselte und immer wieder von Neuem auf 2020 anstiess. So dau- erte es rund 20Minuten, bis er mit dem offiziellen Teil, also mit seiner Anspra- che, beginnen konnte. Nach der Be­ grüssung der wichtigsten Gäste – unter anderemRegierungspräsidentin Elisa- beth Ackermann, Weils Oberbürger- meister Wolfgang Dietz sowie mehrere Gemeinderäte aus Riehen und Bettin-

gen – ging er zu seiner Rede über. «In einer Welt, die immer komplexer wird, gilt es, im neuen Jahr auch neue Her- ausforderungen anzupacken», sagte Wilde. Neue Herausforderungen? Oder sind es immer dieselben? Auf der Büh- ne des Festsaals erinnerte der Redner an den bekannten Leitspruch «Global denken – lokal handeln», der immer noch aktuell ist, jedoch bereits fast 30 Jahre alt ist, wurde er doch 1992 anläss- lich der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der VereintenNationen in Rio de Janeiro geprägt. Offenbar be- schäftigten sich die Menschen heute mit denselben Themen wie damals, betonte Wilde und fragte kritisch: «Drehen wir uns einfach im Kreis?»

Dann sprach der Gemeindepräsi- dent die Veränderungen an, die uns ein Leben lang begleiten und uns je nach Bereich unterschiedlich betrof- fen machen: «Egal, ob in der Familie, amArbeitsplatz, in der Nachbarschaft oder imVerein: Betroffenheit und Ver- änderungen verlangen nach Antwor- ten. Oder anders gesagt: nach verant- wortlichem Handeln.» Doch es gelte auch, über den Tellerrand zu blicken, monierte Hansjörg Wilde. Normaler- weise sei das Engagement eines jeden grösser, wenn er oder sie direkt von Veränderungen betroffen sei. Diese Einstellung müssten die Menschen unbedingt ändern. «Denn verantwor- tungsvolles Handeln heisst auch, ei- nen Beitrag an die Welt zu leisten, auch wenn uns ein Thema scheinbar nicht betrifft», sagte der Redner. Zum Nachdenken angeregt Auch die Gemeinde Riehen werde im Verlauf des laufenden Jahres viele Veränderungen erfahren, fügte Hans- jörg Wilde an. Um welche es sich han- delt und ob es positive oder negative sind, verriet er allerdings nicht. Die Worte des Gemeindepräsidenten reg- ten zwar zum Nachdenken an, taten der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch. Noch bis 20 Uhr liessen es sich die zahlreich erschienenen Riehenerinnen und Riehener gutge- hen. Erst dann verliessen auch die letzten den grossen Saal und machten sich auf den Heimweg. In der Hoff- nung auf viele positive Veränderun- gen und gute Handlungen.

Beschwingt: Dieses Paar setzte sich gekonnt in Szene und stellte sein Tanz- talent unter Beweis. Fotos: Philippe Jaquet

JA 2×

Hackbraten in Variationen mit Rüebli oder Aprikosen

ICH GANG Z

ICH FAHR

ICH NIMM S

ICH BRUUCH S

FÜR E FAIRS MITENAND!

«Die Hälfte der Haushalte in Basel-Stadt hat ein oder mehrere Autos. Aber auch die Wirtschaft ist auf eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur und ein adäquates Parkplatzangebot angewiesen. Wir brauchen eine Verkehrspolitik des Miteinander!»

— NEIN ZUM GEGENVORSCHLAG —

Telefon 061 643 07 77

Marcel Schweizer , Präsident Gewerbeverband Basel-Stadt

Ihre Zeitung im Internet: www.riehener-zeitung.ch

0 2

9 771661 645008

Made with FlippingBook - Online catalogs