Ihre Gemeinderäte
Werner Volk, Alexander May, Katharina Goss-Mau, Bernd Kopp, Jörg Mayer, Christoph Kiefer, Christian Würz, Matthias Dallinger, Thomas Götz, Ferdinand Graf von Wiser, Dr. Thomas Scholz, Ellen Kneier-Jost, Oliver Reisig und Tobias Rell.
NEIN
Beitrag der Gemeinderatsfraktion der GLH
Bezahlbarer Wohnraum – das Feigenblatt für die Rennäcker
1. Flächenversiegelung zerstört Lebensqualität
Fazit: Mehr Beton, mehr Verkehr, teurer Wohnraum – keine Lösung für Hirsch- bergs Zukunft. Stimmen Sie mit Ja zur Ablehnung des Gemeinderatsbeschlusses!
Hirschbergs Bebauung wächst seit Jahrzehnten – ohne Rücksicht auf Klima, Landwirtschaft und kommende Generationen. Jeder neue Quadratmeter Beton begünstigt Hitze- inseln, verringert die Grundwasserbildung, verschärft die Risiken bei Starkregen und vernichtet fruchtbaren Boden. Es geht auch anders, doch Hirschberg verwei- gert jede Debatte über das Ziel der „Netto-Null-Versie- gelung“.
2. Wohnraum liegt im Ort – nicht auf der grünen Wiese
Rund 220 Wohnungen stehen leer in Hirschberg, viele Grundstücke liegen brach. Bevor Felder geopfert werden, müssen diese Möglichkeiten genutzt werden. Andere Städte aktivieren Potenziale gezielt: Mann- heim berät Eigentümer zu Dachausbau, Aufstockung oder Umnutzung und schafft so Wohnraum im Bestand. Hirschberg hat hier kein Konzept, der politische Wille fehlt.
JA
3. „Bezahlbarer Wohnraum“ bleibt ein Vorwand
Die Initiatoren versprechen günstige Wohnungen. Konkrete Pläne dafür gibt es nicht. In umliegenden Neubaugebieten entstand aufgrund der hohen Bau- und Investitionskosten oft nur 10–15 % preisgedeckelter Wohnraum, der Rest wurde teuer wie überall. „Bezahl- barer Wohnraum“ ist hier nur ein Feigenblatt, um das Neubaugebiet Rennäcker durchzusetzen.
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