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Birsfelder Anzeiger

Freitag, 20. November 2020 – Nr. 47

Parteien Ja zur Konzernver­

Kultur Produktionen erhalten Unterstützungsbeiträge BA. Der Fachausschuss Tanz und Theater BS/BL bewilligte in seiner Sitzung vom 27. und 28. Oktober eine Fördersumme von insgesamt 353’000 Franken für acht Tanz- und Theaterproduktionen sowie Kopro- duktionen, die 2021 zur Aufführung gelangen. Dies teilte die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion letzte Woche in einem Kommuniqué mit. Zu den Projekten, die einen Bei- trag erhalten, gehören auch zwei Produktionen imTheater Roxy. Na- mentlich ist das die Theaterproduk- tion «Plattenbauten – Inseln der Gegenwart» von Maximilian Ha- nisch (Aufführung im September 2021), die den Beitrag von 15’000 Franken erhält, sowie die Tanzpro- duktion «Dr Churz, dr Schlunggg und dr Böös» von Johanna Heusser (Aufführung im November 2021), die sich über einen Förderbetrag in Höhe von 50’000 Franken freuen darf. Polizeimeldung Vermisster Mann tot aufgefunden Der seit Freitag, 6. November, in Birsfelden vermisst gewesene und öffentlich gesuchte Beat Flükiger ist am Freitag, 13. November, tot auf- gefunden worden. Es gibt keinerlei Indizien, welche auf ein Gewaltver- brechen hinweisen. Nähere Angaben werden aus Gründen der Pietät sowie aus Rücksicht auf die Angehörigen nicht gemacht.  Polizei BL

zu stehlen. Warum nur soll diese Gesinnung des fairen Zusammen- lebens für Grosskonzerne nicht gelten? Deshalb ist für mich ein Ja zur Konzernverantwortungsinitia- tive vom 29. November selbstver- ständlich. Ich freue mich auf un- zählige Ja-Stimmen. Sie verhin- dern, dass weiterhin Menschen misshandelt werden und dass die Natur ausgebeutet wird. Béatrice Lutz, Grüne Birsfelden CVP für Zentrums­ entwicklung Das Thema Zentrumsentwicklung ist seit vielen Jahren ein Dauerbren- ner in Birsfelden. Der Gemeinderat hat ein Projekt aufgegleist, das den vielen Ansprüchen an ein attrakti- ves Zentrum gerecht wird. Das neue Zentrum schafft ökologische Werte und durch verdichtetes Bauen attraktive Grünflächen. Ge- rade in Corona-Zeiten können wir es uns nicht leisten, so grosse Flä- chen im Zentrum wirtschaftlich ungenutzt zu lassen. Endlich liegt ein städtebaulicher Wurf vor, der unserer Gemeinde ein würdiges Zentrum gibt. Die CVP begrüsst die vorgelegte Zentrumsentwick- lung mit Überzeugung. Schaffen wir gemeinsam ein attraktives, le- bendiges und lebenswertes Zent- rum zumWohl der nächsten Gene- rationen. Lukas von Däniken, CVP Birsfelden

Unternehmerverantwortungsiniti- ative und der Initiative über das Verbot der Kriegsmaterialprodu- zenten-Finanzierung auf nationaler Ebene sowie über Mietzinsbeiträge für Geschäftsräumlichkeiten auf kantonaler Ebene. Die FDP Birsfelden schliesst sich den Abstimmungsempfehlungen der FDP Baselland an und empfiehlt Ih- nen, die beiden nationalen Initiati- ven abzulehnen und und die kanto- nale Initiative anzunehmen. Für die Gemeindeversammlung empfiehlt Ihnen die FDP Birsfelden, in allen Punkten den Anträgen des Gemeinderates zu folgen. Dies be- deutet, dass der Antrag auf Umzo- nung der Parzelle 1550 als nichter- heblich erklärt wird, dass die Statuten des Zweckverbandes Al- tersversorgungsregion genehmigt werden und dass damit der Grün- dung des Zweckverbandes zuge- stimmt wird. Schliesslich empfiehlt die FDP Birsfelden, die geltenden Steuersätze zu belassen und die ver- schiedenen Budgets für 2021 zu genehmigen. Hinter all den Empfehlungen stehen unterschiedliche Argumen- te. Zentral ist für uns jedoch, dass die Pandemie zeigt, wie stark unser Wohlbefinden von einer gut funk- tionierenden, stabilen Wirtschaft abhängig ist. Deutlich wird dies zum Beispiel am Budget 2021. Alle Gemeinden müssen mit geringeren Einnahmen rechnen. Aber gerade Birsfelden trifft es deshalb mit sei- ner grossen Abhängigkeit vomkan- tonalen Finanzausgleich besonders hart. Es muss unser erklärtes Ziel sein, diese Abhängigkeit radikal zu reduzieren. Dies bedeutet, die orts- ansässige Wirtschaft zu stärken sowie – durch eine konsequente Stadtentwicklung – weitere Steuer- zahler für Birsfelden zu gewinnen.  FDP Birsfelden

antwortungsinitiative Die Initiative will für Mensch und Umwelt etwas Selbstverständli- ches. Sie setzt sich vehement dafür ein, dass Grosskonzerne absolut keinen finanziellen Profit mehr er- wirtschaften dürfen: im Ausland, auf Kosten von Menschenleben, erzielt mit Billigstlöhnen und mit Kinderarbeit, unter unmenschli- chen und gefährlichen Arbeitsbe- dingungen. Und durch Zerstörung von Landschaften und Lebensräu- men. Doch warum bekämpfen Geg- nerinnen und Gegner mit Inseraten von Millionen von gesponserten Franken diese sinnvolle Initiative und verbreiten Unwahrheiten – bis hin zur Bundesrätin? Weil die Grosskonzerne weiterhin die Rie- senprofite über das Wohlergehen der Menschen und des Umwelt- schutzes stellen. Diese Profitgier soll jetzt endgültig gegenüber an- ständig wirtschaftenden Betrieben (wie KMU) beendet werden. Es geht bei dieser Initiative um die Grossprofite der Grosskonzerne, und nicht um die kleinen KMU- Betriebe mit ihren Alltagssorgen, gesteigert noch durch die wirt- schaftlichen Unsicherheiten und Unklarheiten wegen der Corona- krise, die vor allem Kleinbetriebe und nicht Grosskonzerne massiv trifft. Frankreich kennt bereits ein sol- ches Gesetz, wie die Initiative es vorschlägt. In Grossbritannien, den Niederlanden und Kanada wurde gegen solche Grosskonzerne geklagt. Bedenken wir: Schon in der Jugend beginnt im Kleinen in einer demokratischen Gesellschaft das Lernen, uns nicht aus der Ei- genverantwortung für unser Han- deln und aus deren Konsequenzen

FDP sagt zweimal Nein und einmal Ja

Wieder steht uns am 29. November ein spannender Abstimmungs- sonntag bevor und auch die Ge- meindeversammlung vom 14. De- zember hat zukunftsweisende The- men. Wir entscheiden über die Annahme oder Ablehnung der

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Schweizer Gewerbe zerstören?

Das sind nur einige Folgen der linken Unternehmens-Verantwortungs-Initiative:

Schweizer KMU zum Klage-Freiwild machen? Mit der Initiative kann jede Firma, die auch im Ausland tätig ist, im Schadensfall ohne Belege für ein Verschulden eingeklagt werden. Neu müssten die KMU zudem für ihre massgeblichen Zulieferer geradestehen. Damit werden unsere KMU-Betriebe zum Freiwild für die ausländische Klage-Industrie! Schweizer Gewerbe weltweit benachteiligen? Die Initiative führt zu grenzenloser Bürokratie und benach- teiligt unsere KMU-Betriebe gegenüber ihren ausländischen Konkurrenten. Denn kein einziges Land auf der Welt drangsaliert sein Gewerbe mit solch unsinnigen Gesetzen! Schweizer Arbeitsplätze zerstören? Mit der Initiative müssen unsere Unternehmen ständig Klagen aus dem Ausland befürchten. Ausländische Unternehmen

NEIN Linksradikale Unternehmens- Verantwortungs- Initiative

Deshalb:

können hingegen weiterhin ohne Auflagen in die Schweiz liefern. Dies schadet unserer Wirtschaft und zerstört Arbeitsplätze.

www.svp.ch

Mit einer Spende auf PC: 30-8825-5 unterstützen Sie unsere Kampagne für ein starkes Schweizer Gewerbe und sichere Arbeitsplätze.

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