SafetyCompanion 2019 Deutsch

Simulation & Engineering

Materialmodelle metallischer Werkstoffe für die Crashsimulation - Parameterbestimmung, Testverfahren und Validation Beschreibung

Wer sollte teilnehmen? Das Seminar wendet sich an Berechnungsingenieure im Bereich der Crashsimulation und Leiter von Berechnungs- abteilungen, welche einen Überblick über das Feld der Materialmodelle und die dafür notwendige Werkstoffcharak- terisierung bekommen möchten. Inhalte „ „ Überblick der metallischenWerkstoffe im Fahrzeug „ „ Einfluss des Werkstoffgefüges auf das mechanische Verhalten „ „ PhänomenologischeMaterialmodelle für metallische Werkstoffe „ „ Überblick zu experimentellenMethoden der Werkstoffcharakterisierung „ „ Beispiele zur Identifikation der Materialparameter aus Versuchen „ „ Diskussion der Sensitivität vonModellparametern anhand von Beispielsimulationen

Neben der geeigneten Diskretisierung der Karosseriestruktur sowie der relevanten Komponenten und der Kenntnis der geforderten Lastfälle ist die korrekte Materialbeschreibung ein wesentlicher Bestandteil einer aussagekräftigen Crashsi- mulation. Die tragende Karosseriestruktur besteht überwie- gend aus metallischen Werkstoffen. Die zu beschreibenden Werkstoffe sind dabei sehr vielfältig. Im Seminar werden folgendeWerkstoffe behandelt: „ „ Weiche und höherfeste Stahlgüten, „ „ Kaltumformbare AHSS- und UHSS- Stahlgüten, „ „ Warmumformbare und härtebare Boronstähle, Ziel des 1-tägigen Kurses ist es, den Teilnehmern einen Über- blick über Materialmodelle von metallischen Werkstoffen für die Crashsimulation zu geben. Im ersten Schritt werden, aus- gehend vomWerkstoffgefüge des jeweiligenWerkstoffes, das Verformungsverhalten und die Versagensverhalten diskutiert. Ein wichtiger Aspekt bei der Crashsimulation ist der Einfluss der Dehnrate auf das Materialverhalten. Auf diesen Aspekt wird im Seminar ausführlich eingegangen. In einem zweiten Schritt werden phänomenologische Modelle für die Simula- tion von Metallen vorgestellt. In einem dritten Schritt werden die notwendigen Versuche zur Charakterisierung eines Werk- stoffes vorgestellt und an einigen Beispielen die Identifikation der Materialparameter für die Materialmodelle besprochen. Anhand einiger Simulationsbeispiele wird abschließend die Sensitivität einer Simulation für die identifizierten Materialpa- rameter aufgezeigt. „ „ Al- undMg-Knetlegierungen, „ „ Al- undMg-Gußlegierungen.

Das Seminar kam bei uns außerordentlich gut an! Insbesondere auch die Kollegen, die bereits viel in diesem Bereich gearbeitet haben, konn-

ten nochmals einiges Neues lernen.“ Fabian Wolf, P+Z Engineering GmbH

Dr.-Ing. Helmut Gese (MATFEM - Partnerschaft Dr. Gese & Oberhofer) hat im Jahr 1993 das Ingenieurbüro MATFEM gegründet (seit 1999 Firmierung als MATFEM Partnerschaft Dr. Gese & Ober- hofer). MATFEM bietet technisch-wissenschaftliche Dienstleistungen an der Schnittstelle zwischen den Mate- rialwissenschaften und der Finite-Elemente-Methode an. Das Tätigkeitsfeld umfasst neben der Durchführung von FEM-Projekten die experimentell-theoretische Werkstoffcharakterisierung für Simulationsrechnungen und die Entwicklung neuer Materialmodelle für die Simulation.

DATUM KURS ID

ORT

DAUER PREIS

SPRACHE

24.05.2019

70/3357

Alzenau

1 Tag 790,- EUR bis 26.04.2019, danach 940,- EUR

10.10.2019

70/3358

Alzenau

1 Tag 790,- EUR bis 12.09.2019, danach 940,- EUR

180

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