TUM 02/2025

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Starke Ferkel, stabile Herden: Mischbare Impfung gegen PRRS und PCV2 schützt doppelt – einfach und wirksam

Starke Ferkel, stabile Herden: Mischbare Impfung gegen PRRS und PCV2 schützt doppelt – einfach und wirksam

Seit über 30 Jahren stellt das Porcine Reproductive and Respiratory Syndrome (PRRS) die Schweineindustrie vor große Herausforderungen und verursacht welt- weit erhebliche wirtschaftliche Verluste. D as PRRS-Virus nutzt Immunabwehrzellen (Makro- phagen) in der Lunge als Wirtszellen und breitet sich über das lymphatische Gewebe im gesam- ten Körper aus. Dies führt zu einer Beeinträchtigung des Immunsystems und weitere Erreger haben leichtes Spiel. Gerade bei PRRS kann die Schwere der Klinik sehr unter- schiedlich und abhängig von der Pathogenität des vorlie- genden Erregers sein. Das Virus ist für seine Variabilität bekannt. Immer wieder treten Mutationen und Rekombi- nationen auf. Diese können, wie die neue PRRS-Variante Rosalia in Spanien, massive Probleme verursachen und sind hochpathogen. Rosalia führt zu höheren Mortalitäts- und Fertilitätsproblemen bei Sauen, totgeborenen Ferkeln und Mortalität bei Ferkeln sowie Mastschweinen. PRRS- und Circoviren verstärken sich gegenseitig Oftmals kommen neben PRRS-Infektion auch Infektio- nen mit porzinen Circoviren (PCV) vor. Diese werden mit zahlreichen Krankheitsbildern in Verbindung gebracht, u.a. mit schweren systemischen Erkrankungen wie Abma- gern und Kümmern (Postweaning Multisystemic Wasting Syndrom, PMWS), Erkrankungen der Darmgesundheit, Hautveränderungen (PDNS) Lungenentzündungen sowie Störungen der Fruchtbarkeit. Verschiedene Studien haben

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