BiBo_KW14_2021

THERWI L

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8. APRIL 2021 | NR. 14

«Ich habe mich hilflos gefühlt und hatte Existenzängste» Menschen werden, gerade in speziel- len Situationen, kreativer und «er- finderischer». Die Pandemie, deren Ende nicht absehbar ist, führt dazu, dass man vielleicht «umsatteln» muss, denn der Status quo erlaubt es nicht mehr, die ursprüngliche Berufs- tätigkeit auszuüben.

Ja, auf jeden Fall. Man sieht ja jetzt schon, dass Psychiater und Psychologen total ausgebucht sind, auch für Kinder und Jugendliche. Auf jeden Fall leiden auch Kleinkinder darunter, die momen- tan nicht lernen können, Gesichtsaus­ drücke oder ein Lächeln zu deuten. Die Hälfte eines Gesichts fehlt ihnen ja im Alltag. «Sie sehen den Ausdruck und die Mimik ihrer Liebsten nur be- schränkt». Dies wird sicher Schäden hinterlassen. Wie würden Sie einem Ortsfremden Ihr ganz persönliches Therwil be- schreiben/schildern? Oh, das ist schwierig zu beantworten. Ganz persönlich, wenn ich an Therwil denke, wo ich lange selbst gewohnt hab, kommt mir die Fasnacht in den Sinn, wo ich früher auch am Umzug mitgemacht habe, der Kinderfasnachtsball, den ich seit bald mal 20 Jahren mit den Kindern «animiere» und den ich dieses Jahr sehr vermisst habe, sowie die vielen Auftritte, die wir mit dem Team des FC Therwil auf die Bühne gebracht haben – wie zum Beispiel Grease, Cats und die Crazy Mo- vie Show. Unser Geschäft «Smile Produc- tions» ist ja mittlerweile schon viele Jahre in Therwil verankert. Dann natürlich Familie und Freunde, sowie viel Spezielles, was Therwil für Gross und Klein zu bieten hat. Das alles hat nicht jedes Dorf zu bieten, so «it’s a nice place to be». Es ist mir ein Anliegen, Frau Wagner für das Interview zu danken (moltes graciès). Und wir alle hoffen, dass irgendwann (in Kürze?) eine Art «neue Normalität» ein- kehrt. ZumWohle von uns allen. Georges Küng

Essen wir ständig das Falsche, kann sich der Stoffwechsel verlangsamen. Mit der DNA-Stoffwechselanalyse, die ich an- biete, passt man die Ernährung seinem Stoffwechseltyp an, und die Pfunde pur- zeln. In einem Coaching den Ursachen der Gewichtszunahme nachzugehen, kann auch sehr aufschlussreich sein. So- mit ist dies eine «runde» Sache, die lang- fristig «verhebt», ohne Jo-Jo-Effekt. Mit dem EMChairX® strafft man die Beckenbodenmuskulatur. Dies berührt ein Tabuthema in unserer Gesellschaft! Nach einer Schwangerschaft, in den Wechseljahren oder einfach mit dem Al- ter wird die Muskulatur schlaffer und es entsteht ein Ungleichgewicht, was auch zu Harninkontinenz führen kann. Diese Behandlung ist auch für Männer vorteil- haft. Sie kann Erektionsstörungen vor- beugen und das sexuelle Empfinden ver- bessern. Mind steht hingegen für alles, was mit Seele und Geist in Verbindung gebracht wird. The Journey®-Prozesse, die ich als akkreditierte und empfohlene The Jour- ney®-PractitionerIn für Kinder, Jugendli- che und Erwachsene anbiete, sind Teil davon. Diese Prozesse ermöglichen es, an gestaute Emotionen, Traumata, Blocka- den aller Art, Panik- und Angstursachen heranzukommen und diese aufzulösen. More steht für alles andere, wie ener- getische Balancen, Austestungen von Be- lastungen, Auswertungen von Chakrablü- ten, Bachblüten und Blütenkraft-Essen- zen, Fernbehandlungen und mein Shop. Auch Seminare, in denen ich Gross und Klein «energetische Kompetenzen» vermittle, eine Art «Werkzeugkiste», aus der man viele Tools mitnimmt, um sich selbst in emotionalen Notlagen unter- stützen zu können. Stimmen Sie der These zu, dass die drastischen Massnahmen bei sehr vielen Menschen – auch bei der jün- geren Generation – zu psychischen «Schäden» führen können?

Wir haben uns mit einer Frau getroffen, die viel erlebt und ebenso viel zu erzäh- len hat. Es war im Jahre 2001 (lang ist es her), als der BiBo über diese Powerfrau berichtete. BiBo: Dürfen wir ein paar Eckdaten zu Ihrer Person und den beruflichen Werdegang erfahren?

Patrizia Wagner: Ich bin in Pratteln aufgewach- sen. Ich bin ursprüng- lich Italienerin und habe eine Zeit meines Lebens in Spanien verbracht und dort mit meinem Mann in der Hotelani-

mation gearbeitet. Zurück in der Schweiz gründeten wir zusammen Smile Producti- ons und spezialisierten uns auf Hotelani- mation, Events und Promotionen. Wir haben auch Animateure ausgebildet und im Ausland in den Hotels betreut (der BiBo berichtete vor vielen Jahren). Seit 1997 habe ich mich aber auch ganzheitlich weitergebildet, da ich selbst, als hochsensible Person, einige Heraus- forderungen zu meistern hatte und mich dieses ganze Thema immer schon interes- siert hat. Da hab ich dann die ganze Pa- lette ausprobiert, von Quantenheilung zu Medialitätsausbildungen, bis ich bei The Journey® gelandet bin, wo ich endlich das Gefühl hatte, angekommen zu sein. Wie er- und durchleben Sie als Power­ frau diese Coronavirus-Zeit? Ich empfinde diese Zeit und die Men- schen in dieser Zeit als schwerfällig und frustrierend, passend zu allem, was halt

Sie haben «umgesattelt» und sind seit einiger Zeit selbstständig erwerbend. Was versteckt sich hinter «Bodymind & more»? Ja, ich hab mir noch einen Traum erfüllt und bin nun in Therwil, vis-à-vis vom Alters- und Pflegeheim Blumenrain selbstständig tätig. Body steht für Körperbehandlungen. Dabei geht es ums Wohlbefinden im eige- nen Körper, unter anderem unschöne Fettpolster und «Rölleli» schmelzen zu lassen. Vitamin- und Mineralstoffmangel oder ein hormonelles Ungleichgewicht führen auch zu Gewichtszunahme. Diese teste ich aus, um ein optimales Ergebnis zu erhalten. «Man ist, was man isst.»

passiert. Ich selbst höre wenig Nachrich- ten und halte mich so gut es geht aus den «Pandemie-News» raus. Ich hab mich Ende letzten Jahres, inmitten der beiden Corona-Wellen, nochmals beruflich selbstständig gemacht. Also lasse ich mich nicht davon abbringen, mein Leben so zu leben, wie ich es möchte. Obwohl es anfangs nicht leicht war, als wir plötzlich in der Eventbranche nicht mehr arbeiten durften. Ich hab mich hilflos gefühlt und hatte auchAngst um unsere Existenz. Nach einem The Journey®-Prozess konnte ich das Ganze jedoch lockerer betrachten. Ich habe mich umorganisiert und mich einfach ge- öffnet für was da war und was möglich war unter den gegebenen Umständen.

Weitere Informationen Internet: www.bodymindmore.ch Natel: 079 603 82 03 (Patrizia Wagner) Baslerstrasse 41, 4106 Therwil

VEREINE

DIES UND DAS

NATUR- UND VOGELSCHUTZVEREIN THERWIL

RÄTSELRATEN

Heckenpflanzung Lindenfeld Am Freitag, dem 26. März, durfte unsere Klasse zusam- men mit einigen Mitglie- dern vom Natur- und Vogel- schutzverein Therwil eine Hecke pflanzen. Vor ca. 30 Jahren hat dort schon ein- mal eine Klasse eine Hecke

Wer ist dieser Mann? Es war am letzten (Kar-)Samstag, als wir in Oberwil den neuen Wylaade besuch- ten (siehe ausführlichen Bericht im Teil Oberwil). Am langen Tisch sahen wir einen Mann, der wahrlich vermummt war und uns seitlich die Schultern zu- drehte. Aber unser «scharfes Auge» (trotz Kurzsichtigkeit) erkannte ihn… aber sofort verdeckte er sein Gesicht gänzlich, liess aber einen Schnapp- schuss zu. Und nun kommt unsere Frage: Er- kennt jemand diesen Mann, der im öf- fentlichen Therwil sehr bekannt ist, auch wenn er kein Therwiler Geschlecht hat? Sachdienliche Hinweise sind nicht an jedem Polizeiposten zu melden (ein Relikt aus Aktenzeichen XY), sondern «nur» dem BiBo-Maa (g.kueng@bibo.ch). Wer ihn erkennt, wird zu einem Glas Wein eingeladen. Wenn denn dereinst die Gastronomie-Betriebe aufmachen dürfen. Sieht allerdings momentan nicht danach aus. Georges Küng

gepflanzt, aber weil sie direkt am Weg liegt, wo ständig Menschen und Hunde durchlaufen, hat sie vielen Tieren nicht so viel gebracht. Um 8 Uhr haben wir uns beim Gross- matthof getroffen. Danach sind wir dann alle zusammen zum Feld gelaufen. Als Erstes mussten wir die verschiede- nen Pflanzen sortieren, die schon da bereit waren. Insgesamt waren es elf verschiedene Sorten. Dann haben wir angefangen, die Büsche zu pflanzen. Anfangs ging es nicht sehr schnell vo- ran, aber mit der Zeit wurden wir immer schneller. Ca. um 09.30 Uhr gab es ein feines Znüni mit Krustenkranz, Schog- gistängeli und Most. Danach haben wir noch eine Weile weitergearbeitet. Als wir alle ca. 260 Büsche gepflanzt hat- ten, haben wir Haselstöcke neben allen Büschen in den Boden gehämmert, weil viele Pflanzen noch so klein sind, dass man sie fast übersieht. Das hat ziemlich viel Spass gemacht. Um 11 Uhr waren wir dann fertig. Es war mega cool. Da wir sehr viele Dornbüsche (z. B. Weissdorn und Wildrose) gepflanzt ha- ben, hoffen wir, dass in Therwil in ein paar Jahren wieder der Neuntöter brü- tet, weil er diese Büsche gerne mag, um

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darin seine Nester zu bauen. Der Neun- töter heisst so, weil er seine Beute (In- sekten) auf Dornen steckt, bevor er sie

frisst. Früher dachte man, er spiesst zu- erst neun Insekten auf, bevor er sie frisst. Dominique

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