RZ_KW08_2018

AZA 4125 Riehen 1

Am 18. März

Riehener Zeitung DI E WOCHENZE I TUNG FÜR R I EHEN UND BETT INGEN

FReitag, 16.2.2018 97. Jahrgang | Nr. 7 gRoSSauFlage

Redaktion und inSeRate: Riehener Zeitung AG Schopfgässchen 8 , Postfach 198 , 4125 Riehen 1 Telefon 061 645 10 00 , Fax 061 645 10 10 www.riehener-zeitung.ch Erscheint jeden Freitag Preis: Fr. 2.– , Abo Fr. 80.– jährlich

Chropf-Clique: Riehener sind bereit für die «drey scheenschte Dääg» Seite 2

Schulfasnacht: Kinder machten aus dem Cortège eine bunte Angelegenheit Seiten 6–7

Leichtathletik: 2. Rang für Sprinter Patrick Anklin bei Nachwuchs-Hallen-SM Seite 27

als Gemeinderat der Bürgerlichen Allianz

H

gemeinderatswahlen Felix Wehrli will im zweiten Wahlgang für die SVP den lang ersehnten Exekutivsitz holen – Bürgerliche Allianz steht kompakt hinter ihm

Einer für alle, alle für Felix Wehrli

Im zweiten Wahlgang vom 18. März sind noch zwei Sitze für den Gemeinderat zu vergeben. Einen davon will Felix Wehrli mit der Unter- stützung aller bürgerlichen Parteien erobern. Es ist ein Bildmit Symbolcharakter. In der Mitte des langen Tischs sitzt SVP- Gemeinderatskandidat Felix Wehrli, der im ersten Wahlgang das absolute Mehr nicht erreicht hat. Links und rechts neben ihm haben die bereits gewählten bürgerlichen Gemeinderä- te (die ferienhalber abwesende Silvia Schweizer wurde von FDP-Präsident Andreas Zappalà vertreten) sowie der von den Bürgerlichen unterstützte parteilose Gemeindepräsident Hans- jörg Wilde Platz genommen. Die Bot- schaft ist eindeutig: Die Bürgerliche Allianz ruht sichnicht auf den Lorbee- ren aus und will dank der SVP auch den fünften Sitz in der Exekutive er- obern. Dass dieses Vorhaben trotz der Konkurrenz von Mitte-Links möglich ist, zeigte Wahlkampfleiter Patrick Huber am Mittwoch vor den Medien mithilfe zweier Zahlen auf: «Mit 400 Stimmen unter dem absoluten Mehr und weniger als 200 Stimmen hinter den bisherigen Gemeinderäten des linken Bündnisses waren wir bereits im ersten Wahlgang nahe dran.» Nun könne die Allianz den erneuten Wahl- kampf nutzen, um Felix Wehrlis Be- kanntheitsgrad zu steigern. Der SVP-Politiker zeigte sich sicht- lich erfreut über die Unterstützung sämtlicher bürgerlicher Kräfte für sei- ne Kandidatur im zweiten Wahlgang. Dieser Zusammenhalt sei auch nötig, wolle man einen zusätzlichen Sitz ge- winnen. «Wenn wir es wie im ersten Wahlgang schaffen, sämtliche bür- gerlichen Kräfte zu mobilisieren, ist meineWahl möglich», sagteWehrli. In der Hoffnung, dass «die Bürgerliche Allianz erneut voll spielt», verwies er Loris Vernarelli

hen guttun und gemäss den neusten Wahlresultaten auch geschätzt wür- de. «Mit einem zusätzlichen bürgerli- chen Gemeinderat wird das ganze po- litische System stabiler, die Konkor- danz wird hergestellt und tragfähige Lösungen können noch besser bereits im Gemeinderat ausgearbeitet wer- den», fasste Hettich zusammen. Der Wähleranteil alleine reiche, um den Anspruch der SVP auf einen Exekutivsitz zu erklären, sagte Daniel Albietz. Da zweite Wahlgänge aber in erster Linie Personenwahlen seien, gehe es vor allem darum, Felix Wehrli in den Gemeinderat zu wählen. «Er ist ein konsensorientierter, bürgerlicher Politiker, der gemäss seinen Überzeu- gungen – selbst wenn diese der Par- teimeinung widersprechen – handelt und sich zumWohle der gesamten Ge- meinde einsetzt.» Rein arithmetisch, fügte der CVP-Gemeinderat an, wür- den alle bürgerlichen Parteien einen Sitz verdienen. Kein Mitleid mit der SP Die SVP rein, die SP raus: Dieses mögliche Szenario könnte nach dem Urnengang vom18. März Realität wer- den und im Gemeinderat ein Kräfte- verhältnis von 5:2 ergeben. Die von der Bürgerlichen Allianz beschwore- ne Konkordanz wäre dann nur noch Makulatur, würde die wählerstärkste Partei Riehens in den kommenden vier Jahren in der Exekutive fehlen. Diesen Einwand liessen die bürgerli- chen Exponenten nicht gelten. «Wir sind nicht für die Geschicke der SP verantwortlich», stellte Andreas Zap- palà klar. Die Sozialdemokraten seien zurzeit auch in der Baselbieter Regie- rung nicht vertreten, das könne eben passieren. PatrickHuber seinerseits bemerkte, dass die SP beziehungsweise das Mit- te-Links-Bündnis an der jetzigen Aus- gangslage nicht unschuldig sei. Im ers- ten Wahlgang mit einem Fünferticket anzutreten sei offensichtlich ein Feh- ler gewesen. «Mit einer vorsichtigeren Taktik hätte die SP ihren Kandidaten wohl schon imerstenWahlgang durch- gebracht», erklärte der Wahlkampflei- ter der Bürgerlichen Allianz.

SVP-Gemeinderatskandidat Felix Wehrli (2.v.l.) will im zweiten Wahlgang Daniel Albietz (CVP), Hansjörg Wilde (parteilos) und Daniel Hettich (LDP) in den Gemeinderat folgen. Foto: Loris Vernarelli

an der Medienkonferenz auf seinen Leistungsausweis. Als Grossrat und Präsident der einwohnerrätlichen Sachkommission Mobilität und Ver- sorgung habe er bewiesen, partei- übergreifende Lösungen erarbeiten zu können. Zudemwisse er genau, wie man die Sicherheit in Riehen erhöhen könne, da er in seiner Tätigkeit als De- tektiv bei der Kriminalpolizei der Bas- ler Staatsanwaltschaft zahlreiche Ge- spräche mit Opfern und Tätern führe. Auf Anfrage räumte er zwar ein, es sei unmöglich, Einbrüche wie zuletzt im Dorfzentrum gänzlich zu verhindern, doch könne das Risiko mit einer er- höhten Polizeipräsenz auf den Stras- sen zumindest reduziert werden. Im Namen der Konkordanz Für denwiedergewähltenGemein- depräsidenten Hansjörg Wilde ist die Einbindung der SVP in die Exekutiv- verantwortung eine Frage der Kon- kordanz: «Unsere Demokratie lebt von ihr. Deshalbmuss die zweitstärks- te Partei Riehens mit einem Wähler-

te Ergänzung für den Gemeinderat.» Angst, dass die Grünliberale Katja Christ der Bürgerlichen Allianz Stim- men abluchsen könnte, hat Zappalà nicht. DennWehrli sei der einzige Kan- didat für bürgerliche Wähler, alle an- deren Kandidierenden seien dem links-grünen Lager zuzuordnen. «Bür- gerliche Wähler müssen Felix Wehrli wählen – und nur Felix Wehrli!», stellte er klar. Der Überanspruch der EVP Sowohl der neu gewählte LDP-Ge- meinderat Daniel Hettich als auch der wiedergewählte CVP-Gemeinderat Daniel Albietz waren sich in ihren Vo- ten einig: Der Anspruch der SVP auf den Sitz im Gemeinderat sei mehr als gerechtfertigt und sogar zwingend. Hettich zog den Vergleichmit der EVP, die mit 14 Prozent Wähleranteil zwei Sitze geltend machen wolle. Dies sei ein Überanspruch, den der bürgerli- che Wähler nun korrigieren müsse. Der LDP-Politiker ist der Meinung, dass eine bürgerliche Mehrheit Rie-

anteil von 20 Prozent im Gemeinderat vertreten sein.» Als positiven Neben- effekt könnten mit der Wahl von Felix Wehrli auch viele programmierte Konflikte zwischen der stärksten bür- gerlichen Partei und dem Einwohner- rat vermieden werden, ist Wilde über- zeugt. Der Gemeindepräsident wies schliesslich darauf hin, dass Wehrli imzweitenWahlgang der einzige Kan- didat sei, der das Niederholz vertrete. Die Stärkung des stark wachsenden Quartiers imGemeinderat sei wichtig. «Mit voller Überzeugung» stehen die Freisinnigen hinter dem SVP-Kan- didaten. Seit dessen Wahl in den Ein- wohnerrat habe sich die bürgerliche Zusammenarbeit weiter versachlicht und verbessert und dies sei zu einem grossen Teil Wehrlis Verdienst, betonte Andreas Zappalà. Der FDP-Präsident lobte Felix Wehrli für seine bisherige politische Arbeit: «Ich kenne ihn gut aus dem Basler Grossrat und dem Rie- hener Einwohnerrat und schätze ihn als konstruktiven, fähigen und auf- rechten Politiker. Er wäre eine sehr gu-

Reklameteil

www.wagner-umzuege.ch

Selber lagern im SELFSTORAGE – Privatumzüge gross und klein – Geschäftsumzüge

Em Bebbi sy Mählsuppe frisch gekocht vom Gasthof Ochsen

Der kompetente Umzugspartner, seit 1934.

– Möbellager – Zügelshop – Lokal-Schweiz-Europa

– Überseespedition – Gratis-Beratung

Tel. 061 416 00 00

Büro: Mo – Fr 7.30 –18 Uhr · Rheinstrasse 40 · Birsfelden

Telefon 061 643 07 77

www.riehener-zeitung.ch

JETZT ZWEIMAL:

DIE ZAHNÄRZTE.CH DIE KIEFERORTHOPÄDEN.CH ZAHNHASE.CH

Die Riehener Zeitung wünscht viel Spass am Fest!

Unsere Dienstleistungen • Fundiert ausgebildete Mitarbeiter • Über 25 Jahre Markterfahrung • Honorar nur bei Erfolg • Keine Nebenkosten • Flexible Vertragsdauer • Breites Netzwerk Für eine persönliche Beratung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

BASEL & RIEHEN www.adullam-spital.ch Altersmedizin & Rehabilitation

IHRE ZAHNÄRZTE IN RIEHEN

Immobilien verkaufen ist unsere Kernkompetenz

Bahnhofstrasse 25,Tel.061 641 11 15 Mo–Fr von 8–20 Uhr, Sa von 8–13 Uhr

0 7

www.reinhardt.ch

TRANSPARENZ schafft VERTRAUEN

9 771661 645008

Made with FlippingBook Annual report