any more of the buzzing and humming and desperately tried to stick my fingers in my ears. It didn't work! Why didn't it work? Suddenly I realised that I didn't have any fingers!! The realisation washed over me like an ice-cold shiver. Full of horror, I suddenly knew: I was the queen bee.
THE MORNING STARTED WITH HEAVY RAIN. Es fiel mir schwer, meine Augen zu öffnen. Sie fühlten sich an wie riesige Wagenräder oder Zugbrücken, die mit Eisenketten und mit der Kraft von riesigen Bergtrollen hinaufgezogen werden mussten. Der prasselnde Regen schlug schwer gegen die Scheibe meines Dachfensters. Ein lauter, heftiger Schauer, vom Geräusch her hätten es Hagelkörner sein können. Dunkle Wolken hingen schwer am Himmel und nichts, überhaupt nichts wollte mir das Aufstehen leichter machen. Wenn es sowieso so ein Unwetter draußen war, welchen Sinn machte es dann überhaupt aufzustehen? Für was denn? Ich gestand mir ein, dass ich eine Art Erleichterung darüber empfand, dass ich bei so einem schweren Unwetter ja gar nicht joggen gehen konnte. Ja, es wäre sogar gefährlich und man sollte doch mit gutem Beispiel vorangehen und einfach Zuhause bleiben! Es wäre gerade zu leichtsinnig, hinaus zu gehen! Leicht-Sinn... Schwer-Sinn... Leichtsinn hätte mich heute also umbringen können. Schwer nachvollziehbar, aber diese Gedanken erleichterten es mir, nach ca. 3 Stunden tatsächlich aus dem Bett aufzustehen. Ich schlurfte mit schweren Gliedern in die Küche, setzte mich auf die Eckbank und notierte in mein Tagebuch: „The Morning started with heavy rain.“ – Ja, manchmal fiel es mir leichter, schwere Dinge in Englischen Wörtern auszudrücken. Und was konnte man über diesen Sonntagmorgen denn anderes sagen als, dass er schwer war? Dann fügte ich mit leichter Feder in mein Tagebuch noch einen Satz hinzu: „Mein Schwersinn rettet mir heute das Leben!“ Die Mikrowellenlasagne von gestern Abend lag mir noch schwer im Magen und mein Kopf klopfte schwer von der Flasche Wein, die ich mir noch gegen Mitternacht reingezogen hatte. Leichten Sinnes dachte ich bei mir: „Man gönnt sich ja sonst nichts!“ THE MORNING STARTED WITH HEAVY RAIN . It was heavily hard to open my eyes. They felt like huge cart wheels or drawbridges that had to be pulled up with iron chains and the strength of giant mountain trolls. The pattering rain beat heavily against the pane of my skylight. It was a loud, heavy shower, from the sound of it, it could have been hailstones. Dark clouds hung heavy in the sky and nothing, absolutely nothing, made it easier for me to get up. If the weather outside was so bad anyway, what was the point of getting up at all? What for? I admitted to myself that I felt a kind of light relief because I couldn't go jogging in such bad weather. Yes, it would even be dangerous, and one should set a good example and just stay at home! It would be downright reckless to go outside! Leicht-Sinn… [1] Schwer-Sinn… [2] So Leichtsinn could have killed me today. Hard to imagine, but after about 3 hours these thoughts made it easier for me to actually get out of bed. I shuffled into the kitchen with heavy limbs, sat down on the corner
86
Made with FlippingBook Annual report maker