Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Vorsatz berufen sind.
Römer 8,28
Viele Leute in meinem Umfeld gehen momentan durch grössere Veränderungen, gewollt oder un gewollt. Auch ich sehne mich nach Veränderung. Obwohl es mir nicht leichtfällt, mich schnell auf Veränderungen einzulassen, fällt es mir noch viel schwerer, Umstände und Situationen zu akzep tieren, die sich positiv verändern lassen könnten. Da stellt sich allerdings immer die Frage, ob es meine Aufgabe oder der richtige Zeitpunkt ist, die entspre- chende Veränderung herbeizuführen. Wie tröstlich ist es, zu wissen, dass Jesus uns niemals im Stich lässt, der Heilige Geist uns leitet und führt, Gott der unveränderliche und ewige Vater ist und er uns verheisst, dass denen alles zum Besten dient, die ihn lieben.
Wenn ich mich also in einer schwierigen Situation be- finde, aber weiss, dass Gott mich dort hineinge- stellt hat, dann darf ich mit Zuversicht daran festhal- ten, dass mir diese Situation zum Besten dient. Sei es eine Veränderung oder eine noch nicht einge- troffene Veränderung. Ich denke, der Schlüssel liegt darin, hellhörig auf Gottes Stimme zu sein und vertrauensvoll, demütig und dankbar seine Absicht für unser Leben anzu- nehmen. Dabei denke ich, dass es wichtig ist, nicht allzu sehr nach rechts oder links zu schauen. Denn wie Jesus zu Petrus meinte: «Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was geht es dich an? Folge du mir nach!»
Sandra Gerber, im Einsatz in Kambodscha
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