FIRMENINFORMATION
„Cyberangriff – na und?“ klingt vielleicht etwas provokant. Ist im Gesundheits- und Pflege- umfeld aber ein sehr hilfreicher Perspektivwechsel. Die Frage ist nämlich nicht, ob etwas passiert, sondern wann – und ob Aufnahme, Dokumentation, Medizintechnik, Dienstplanung und Abrechnung dann ohne große Ausfälle weiterlaufen. NIS2 bietet dafür Orientierung: strukturierte Maßnahmen, die Ausfälle verkürzen. Bei betroffenen Einrichtungen ist dabei auch die Verantwortung im Management klar geregelt. Auch wer formal nicht betroffen ist, profitiert, wenn dieses Prinzip übernommen wird. Cyberangriff – na und? Plan B schlägt Panik: Wie NIS2 allen Einrichtungen dabei hilft, digitale Abläufe im Gesundheits- und Pflegebereich stabil zu halten.
TREYSSE: Ressourcenschonung durch professionelle Waschtechnik
Industrielle Lösungen für effiziente und nachhaltige Waschprozesse
DieTREYSSE-Gruppe unterstützt Unternehmen im Gesundheitswesen als Gesamtausrüster sowie Voll-Service- und Finanzierungspartner im Bereich professioneller Wäschereitechnik. So können Einrichtungen ihre Mopp-Aufbereitung oder Bewohnerwäsche hygienisch sicher, wirtschaftlich und ressourcenschonend durchführen. Moderne Waschprozesse müssen heute weit mehr leisten als reine Sauberkeit: Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Prozesssicher- heit rücken zunehmend in den Mittelpunkt.
Sicherheit, die im Alltag trägt
„Ein Cyberangriff ist immer nur dann ein Drama, wenn vorher niemand seine Hausaufgaben gemacht hat.“
Eine Industriemaschine ersetzt bis zu 30 Haushaltsmaschinen
NIS2 ist eine EU-Richtlinie, die für mehr Cybersicherheit bei wichtigen Organisationen und Unternehmen sorgen soll. Der Kern ist, dass Cyberrisiken wie Betriebsrisiken gemanagt werden. Dazu gehören klare Verantwortung im Management, sinnvolle Mindestmaßnahmen sowie definierte Abläufe für Erkennung, Reaktion und, je nach Betroffenheit des Unter- nehmens, auch Meldung. Die wescaleIT AG ist langjähriger Partner der PEG und er- ster Ansprechpartner, wenn es um Informationssicherheit geht. In der Praxis zeigt sich, dass es selten einfach nur mehr Technik braucht. Entscheidend sind Routinen, die zu- verlässig funktionieren und die sich an Größe und Kritikalität der Organisation anpassen lassen. Erstens: Klarheit schaffen. Welche Systeme sind wirklich kritisch? Zum Beispiel KIS, Kommunikation, Medizintechnik Anbindung oder Abrechnung. Ein aktuelles Inventar plus Prio- risierung reduziert blinde Flecken, auch bei Cloud Leistungen und externen Dienstleistern. Zweitens: Basics konsequent umsetzen. Mehrfaktor Au- thentifizierung, sauberes Berechtigungsmanagement, Patch und Schwachstellenmanagement sowie Backups mit regel- mäßigen Wiederherstellungstests. Entscheidend ist nicht, ob ein Backup vorhanden ist, sondern ob die Wiederherstellung wirklich klappt. Protokollierung und Monitoring helfen zusätz- lich, Auffälligkeiten früh zu erkennen. Drittens: Den Ernstfall üben. Ein Incident Playbook mit Rollen, Kontaktliste, Meldewegen und einem Plan für den Betrieb ohne IT verkürzt Stillstand und nimmt Druck aus der Situation. Kurze Übungen, auch am Tisch, machen Teams handlungsfähig.
Hinzu kommt: Haushaltsgeräte sind nicht darauf ausgelegt, die Anforderungen professioneller Dienstleister im Gesund- heitswesen oder die Vorgaben der EG-Maschinenrichtlinie dauerhaft zu erfüllen. Industrielle Waschmaschinen hingegen sind für hohe Belastungen konstruiert. Ihre Lebensdauer liegt bei etwa 30.000 Waschzyklen, was – bei täglicher Nutzung über acht Stunden und rund 21 Arbeitstagen im Monat – einer Haltbarkeit von ungefähr 15 Jahren entspricht. Unter dersel- ben Belastung wäre eine Haushaltswaschmaschine in der Regel bereits nach wenigen Monaten nicht mehr einsatzfähig und könnte aufgrund längerer Waschzeiten nur eine deutlich geringere Wäschemenge bearbeiten. Über die Nutzungsdauer hinweg kann eine einzelne Industrie- Waschmaschine bis zu 30 Haushaltsmaschinen ersetzen. Das reduziert Abfall, senkt den Energie- und Wasserverbrauch und steigert gleichzeitig die Produktivität. Professionelle Ma- schinentechnik trägt somit wesentlich dazu bei, Ressourcen zu schonen und nachhaltige Standards im Wäscherei-Alltag umzusetzen – ein zentraler Faktor für moderne Dienstleis- tungen im Gesundheitswesen.
Wer zusätzlich Lieferkette und Beschaffung mitdenkt, gewinnt weiter. Reaktionszeiten, Updatezyklen, Erreichbarkeit und Nachweise gehören in SLAs, damit im Vorfall klar ist, wer was wann liefert. Die wescaleIT AG und die P.E.G. eG unterstützen die Mit- glieder der PEG dabei, den Reifegrad schnell einzuordnen und daraus eine Roadmap abzuleiten, die wirtschaftlich und schnell umsetzbar ist und spürbar wirkt. Dazu zählen Aware- ness Impulse, technische Mindeststandards und klare Verant- wortlichkeiten. So wird aus einem Cyberangriff kein Drama, sondern ein beherrschbares Thema und die Versorgung bleibt stabil, auch wenn es knallt. Ein kostenloses Workbook inkl. Framework zur Umsetzung gibt es exklusiv für die Mitglieder der PEG kostenfrei unter: www.wescaleit.com/peg
Nachhaltige und hygienisch zuverlässige Waschprozesse lassen sich nur mit industrieller Maschinentechnik sicher realisieren. Haushaltsgeräte arbeiten nicht konstant effizi- ent, erreichen wichtige Hygienestandards häufig nicht und sind aufgrund ihrer geringen Lebensdauer keine nachhaltige Lösung. Bereits die kleinste Industrie-Waschmaschine von TREYSSE mit 6,5 Kilogramm Beladekapazität kann bis zu 40 Mopp pro Waschgang aufbereiten – ein Vielfaches des- sen, was ein Haushaltsgerät gleicher Größe leisten kann. Ein typisches 60-Grad-Programm benötigt rund 45 Minuten, während Haushaltsmaschinen dafür oftmals zwei bis zwei- einhalb Stunden laufen.
TREYSSE GmbH Wäscherei- & Reinigungstechnik Waschgasse 1 | 99869 Nessetal +49 36255 88180 info@treysse-waeschereitechnik.de | www.treysse-waeschereitechnik.de
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P.E.G. Einkaufs- und Betriebsgenossenschaft eG
Ausgabe April 2026
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