Rahmen der Olympiabewerbung der Stadt Kiel könnte das Vorhaben interessant werden. „Die Nachnutzungsperspek- tive ist bei Olympiabewerbungen ein ganz zentraler Punkt“, so Thilo Rohlfs. „Für Olympia könnten wir Wohnen für Wassersportler auf dem Wasser anbieten, danach ziehen die Studenten ein.“ Was die Herren der Forschung im Rahmen des Projekts Schwimmende Bauten so austüfteln, wird im Übrigen sehr genau von der einzigen Frau im Team beobachtet – und an- getrieben, wie alle schmunzelnd zugeben. Theresa Leinkauf hat die Projektleitung inne und mit ihrer Erfahrung unter anderem aus ihrer Tätigkeit als Leiterin von Abgeordne- tenbüros in Berlin, hält sie die Fäden im Team sicher in der Hand. Insgesamt entwickelt sich hier ein spannendes Projekt hinsichtlich der innerstädtischen Schaffung von neuem, bezahlbarem Wohnraum, das auch für Haus & Grund-Mit- glieder in absehbarer Zeit interessant werden könnte, wenn in einer der nächsten Phasen Investoren gesucht werden.
Angedacht sind in dieser Hinsicht nicht nur Sonnenkollek- toren auf den Dächern der Bauten, sondern auch Wärme- wasserpumpen. Außerdem ist eine Zusammenarbeit mit dem GEOMAR Helmholzzentrum für Ozeanforschung geplant, das ebenfalls Anrainer an der Schwentine ist. In die Schwimmkörper der Boote können CO₂-bindende Al- gengärten integriert werden. „Wir sind natürlich nicht die Ersten, die sich Gedanken dazu machen, Hausboote zu bauen“, führt Thilo Rohlfs weiter aus. „Aber Wohnen am oder auf dem Wasser ist normalerweise entweder sehr hochpreisig oder touristisch. Das Besondere an unserem Projekt ist, dass wir versuchen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.“ Rohlfs stellt als Jurist im Team auch die Schnittstelle zur Stadt Kiel dar.
Für die energetische Beratung des Projekts konnte Dr.-Ing. Christoph Göbel gewonnen werden, der an der HAW Kiel Gebäudetechnologie in der Architektur lehrt. „Im ersten Schritt setzen wir auf die vollständige energetische Autarkie und versuchen Lösungen zu finden, diese in das Konzept zu integrieren“ sagt er dazu. „In der nachfolgenden Projekt- phase schauen wir dann, welche Komponenten im Verbund sinnvoller betrieben werden können.“
Wer bauliches Neuland beschreitet, muss planungsrechtlich vieles bedenken und manches auch vordenken. Doch die Zusammenarbeit sei bislang produktiv, so Rohlfs. In der aktuellen Phase soll nun nach dem von Jann Lütt- mann erstellten Konzept ein schiffstechnischer Vorentwurf erstellt und der Bau eines Prototyps geplant werden. Eng mit eingebunden ist die dabei die Gebr. Friedrich Schiffs- werft in Kiel Friedrichsort. „Am Ende der Projektphase steht ein vollständiger Entwurf von der Konstruktion, sodass wir konkret auch über Zahlen reden können“, sagt Jann Lüttmann dazu. Denn zu dieser aktuellen Projektphase gehört auch die Vorbereitung der Ausschreibungsunterlagen, da es sich um ein öffentliches Projekt handelt. „Der Traum wäre, wenn wir letztlich zwischen 20 und 30 Bauten auf der Schwentine platzieren könnten“, fügt Lüttmann hinzu. Insgesamt will sich das Team aber nicht auf die Schwen- tine beschränken. Sollte sich das Projekt als erfolgreich erweisen, sind weitere Standorte angedacht. Und auch im
„Das Besondere an unserem Projekt ist, dass wir versuchen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.“
Dieses Druckprodukt spricht für sich.
Ihre Immobilie als Investment – Wir sorgen dafür! Für unsere vorgemerkten und kapitalstarken Kunden suchen wir Mehrfamilienhäuser und Wohn-Geschäftshäuser zum Kauf. Eine diskrete und professionelle Bearbeitung dürfen Sie voraussetzen. Ihre Ansprechpartner: Bernd Hollstein und Vico von Welck Tel. 0431 906960 • info@schuett.d e
Und für uns.
Druck und Vertriebsgesellschafft mbh Am Busbahnhof 1 • 24784 Westerrönfeld Tel. 04331-844-0 • Fax 04331-844-100 info@percom.biz • www.percom.biz
Besuchen Sie uns unter www.percom.biz
Druck · Verarbeitung & Veredelung · Versand Zeitschriften, Magazine, Kataloge, Prospekte und Broschüren
schuett.de
Made with FlippingBook - professional solution for displaying marketing and sales documents online