TAG 3 »Dein Reich komme.« (Mt. 6,10a). Ich muss mich daran er - innern, dass Gott mich nicht begnadigt hat, damit ich meinen eigenen Interessen nachgehe, sondern um mich in den Dienst Seines Reiches zu stellen. Das war eines der schönsten und kostbarsten Dinge, die Jesus zu Seinen Jüngern sagte. Dabei muss man bedenken, dass sie alle wirklich auf das Reich Gottes, auf »Sein Königreich«, aus- gerichtet waren. Doch sie verstanden das Wesen dieses Reiches nicht; denn worauf sie hofften, war ein irdisches Königreich und ihre Stellung darin. Für sie ging es in diesem Reich um persön- liche Bedeutung und Position. Erinnerst du dich an das Gesche- hen, von dem Markus in Kapitel 9,30-37 berichtet? »Und sie gingen von dort weg und zogen durch Galiläa. Und Er wollte nicht, dass es jemand erfuhr. Denn Er lehrte Seine Jünger und sprach zu ihnen: Der Sohn des Menschen wird in die Hände der Menschen ausgeliefert; und sie werden Ihn töten, und nach- dem Er getötet worden ist, wird Er am dritten Tag auferstehen. Sie aber verstanden das Wort nicht und fürchteten sich, Ihn zu fragen. Und Er kam nach Kapernaum; und als Er zu Hause an- gelangt war, fragte Er sie: Was habt ihr unterwegs miteinan- der verhandelt? Sie aber schwiegen; denn sie hatten unterwegs miteinander verhandelt, wer der Größte sei. Und Er setzte sich und rief die Zwölf und sprach zu ihnen: Wenn jemand der Erste
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