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SO LADE ICH MEINEN AKKU AUF
Unterwegs bei steifer Heimatbrise: Lars von Osten bei den Maritimen Ta- gen in Bremerhaven
Wenn ich salzige Meeresluft einatme, werde ich sofort ruhiger.
Lars von Osten ist Geschäftsführer der VOLARY GmbH. Hier erzählt der 49-Jährige, wo er Energie tankt und warum ihm bewusste Auszeiten wichtig sind.
I ch bin ein Kind des Nordens. Dort lebt man nicht nur am Wasser – man lebt mit ihm. Wenn ich salzige Meeresluft einatme, werde ich sofort ruhiger. Rhein und Neckar haben ihren eigenen Charme, doch das Meer können sie für mich nicht ersetzen. In die Region gekommen bin ich der Liebe wegen. Heute leben meine Frau und ich mit unseren beiden Kindern hier. Familie kann einem viel Energie abverlangen – aber sie gibt unendlich viel zurück. Vor Kurzem nahm mich meine Tochter in den Arm und sagte: „Papi, ich hab dich lieb.“ Solche Augenblicke erinnern mich daran, nicht jede Minute durchzuplanen, sondern den Moment bewusst wahrzuneh- men. Das gelingt mir auch im beruflichen Alltag immer wieder. Nach einigen Terminen in Hamburg blieb mir kürzlich noch etwas Zeit. Bei einem Bismarckbrötchen und einem Espresso saß ich am Hafen und blickte aufs Wasser. Dabei musste ich an Freunde den- ken, die selbst in beeindruckenden Städten wie Singapur oder Sydney kaum Zeit hatten, ihre Umgebung wirklich zu erleben. Bewusst innezuhalten, ist für mich deshalb ein Stück
Lebensqualität. Energie tanke ich außerdem beim Golfen, beim Campen in der Natur und vor allem beim Segeln. Das Meer zieht mich immer wieder an und spielt auch bei meinen Unternehmen eine große Rolle: Mit VOLARY ermögliche ich Betrieben und Selbstständigen aus dem Yacht- und Segelsport den Zugang zu besonderen Konditionen beim Fahrzeugkauf. Damit verbinde ich zwei Dinge, die mich schon lange begleiten: meine Leidenschaft für das Wasser und meine Begeisterung für Mobilität. Ich bin ausgebildeter Automobilkaufmann und wusste schon früh, dass mein beruflicher Weg in die Automobilbranche führen würde. Nach verschiedenen Stationen im Vertrieb unter- schiedlicher Autohäuser wagte ich 2024 den Schritt in die Selbstständigkeit. Dass daraus mein eigener beruflicher Weg entstanden ist, empfinde ich als großes Glück. Meine Schwes- ter hatte also vielleicht recht, als sie mich mal nach meinem Traumberuf fragte. Den habe ich tatsächlich längst gefunden. Und wenn dabei noch das eine oder andere Mal „Mast- und Schotbruch“ ausbleibt, umso besser. Aufgezeichnet von Ru
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IHK Magazin Rhein-Neckar 07 | 2026
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