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Nepal David Keller: Reisebericht Nepal

Tschad Andreas Zurbrügg: Tschadreise vom 18. bis 29.11.25

werden wir diese Phase gezielt un­ terstützen.

Ebenfalls in Pokhara besuchte ich das Projekt unserer zweiten Partner­ organisation. Die praxisnahen Kurz­ lehrgänge zeigen grosse Wirkung. Besonders die Elektrikerausbildung mit einer 90% Abschlussquote. Men­ schen wie Girija, ein Rückkehrmig­ rant, können damit in Nepal neu starten. 2026 folgen weitere Kurse für Menschen vom Land sowie Busi­ ness-Trainings gemeinsam mit COM Nepal und Swiss Create. In Kathmandu traf ich dann die Lehrlinge des Projekts Solid Founda­ tions. Hier werden intensivere Aus­ bildungen durchgeführt. Viele Lehr­ linge wollen später wieder in ihre Bergregion zurückkehren – dorthin, wo gut ausgebildete Fachkräfte dringend gebraucht werden. Im Süden Nepals lernte ich die Volksgruppe der Madeshi kennen. Deren benachteiligten, aber enorm resilienten Frauen geben sich in ihren Selbsthilfegruppen gegen­ seitig Kleinkredite und treffen sich regelmässig. Dies ist ein guter An­ knüpfungsort, um auf ihr Bedürfnis einzugehen mit einem kleinen Fit2Work-Pilotprojekt: Nähen und Flecht- und Vermarktungsschulun­ gen sollen etwa 35 Frauen helfen, ein Einkommen und damit mehr Würde zu erhalten.

Im Spätherbst war ich wieder mal auf Projektreise in Nepal und war sehr erfreut zu sehen, wie Menschen­ leben verändert werden. Beeindruckt haben mich unsere lokalen Projekt­ leitenden der Partnerorganisatio­ nen – kompetent und mit viel Herz leiten sie die gemeinsamen Projekte.

Meine Reise in den Tschad hat mich dieses Mal nebst verschiedenen Ge­ sprächen in N’Djamena auch in den Süden geführt.

In Pokhara feierten wir den Ab­ schluss der Aufbauphase des Tea­ cher Trainings. Die Kindergärtnerin­ nen-Ausbildungsstätte hat sich in knapp fünf Jahren etabliert und trägt sich nun zunehmend selbst. Neu soll das Seminar vermehrt in ab­ gelegene Himalaya-Regionen gelan­ gen, wo der Bedarf besonders gross ist. So wird Hoffnung hinausgetra­ gen. Himalaya-Kinder erhalten kind­ gerechten Unterricht und das junge Ausbildungszentrum erhält zusätz­ liche Aufträge. Da Einsätze in abge­ legeneren Regionen teurer sind,

Ein Highlight war sicher das Treffen mit den Vertreterinnen und Ver­ tretern aller unserer Partnerorgani­ sationen. Gemeinsam mit den Projektleitenden und einigen Mit­ gliedern aus den Administrativräten haben wir über Themen wie: Macht­ missbrauch, sexuelle Belästigung, Ausbeutung und Korruption ausge­ tauscht. Dabei durfte ich erfreut fest­ stellen, dass die meisten Organisatio­ nen für diese Themen sensibel sind, Dokumente erstellt haben und ihre Mitarbeitenden geschult sind. Ich wollte von den Verantwortlichen

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