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UPDATE

Christliche Werte in der Grundschule Im Oktober konnten wir, nach einer intensiven Bau­ phase, unsere Grundschule eröffnen. Für dieses Schul­ jahr bieten wir drei Kindergartenstufen und die 1. und 2. Primarstufe an. In Zukunft möchten wir unsere Schule um eine weitere Klassenstufe erweitern. Wir sind sehr erfreut über die grosse Nachfrage an unserer Schule. Ge­ wisse Klassen haben bereits die maximale Schüleranzahl erreicht und wir müssen leider auch Kinder abweisen.

Für diese Aufgabe brauchen wir engagierte Lehrperso­ nen, die unsere pädagogische Vision mittragen und Freude daran haben, Kinder in ihrer persönlichen Ent­ wicklung zu begleiten. In einer Stadt, in der die Bevöl­ kerung fast vollständig aus einer anderen kulturellen und religiösen Prägung stammt, ist es jedoch heraus­ fordernd, Fachkräfte zu finden, die sich mit unserem Bildungsansatz identifizieren.

Sandro M., Einsatzleistender in Guinea (ActionVIVRE Süd-Grundschule)

Wir setzen uns dafür ein, Kindern eine hochwertige und ganzheitliche Schulbildung zu ermöglichen. Ge­ schichten, Wertevermittlung und die Auseinander­ setzung mit grundlegenden Lebensfragen gehören für uns selbstverständlich zum Unterricht. Unsere Schule soll ein Ort sein, an dem respektvolle Haltung, Mit­ menschlichkeit und eine positive Grundausrichtung im Alltag erlebbar werden.

Sekundarschule im Tschad – ein Herzensprojekt Unser Ziel: Ergänzung der bestehenden Primarschule mit einer Sekundarschule mit Schwerpunkt handwerk­ liche Ausbildung.

Wer wird begünstigt? Bis zu 320 Sekundarschülerinnen und -schüler, darunter Kinder von Familien aus dem ärmlichen Quartierkern. Rund 10% sind Halbwaisen oder Waisen und werden subventioniert. Fünf Vollzeit- und rund zehn Teilzeitangestellte sowie zwei Wächter und einige Frauen, die in der Pause einen Imbiss verkaufen können. Finanzierung: Für die geplante Investition von CHF 85'000 fehlen noch rund 30'000. Willst DU uns helfen, tschadischen Kindern eine hoffnungsvolle Zukunft zu ermöglichen? Nach Beendigung der letzten Projekt­ phase sollte die Schule eigenfinanziert funktionieren.

Ausgangslage: Das Bildungssystem im Tschad ist desolat. SAM global setzt sich zusammen mit der Partnerkirche EET für die Schul- und Lehrerbildung ein. In einem Vor­ ort der Hauptstadt hat SAM global den Aufbau der Pri­ marschule Moustakhbal wa Radja’ (Tschadarabisch: Zu­ kunft und Hoffnung) unterstützt. Wir vermitteln christliche Werte wie Ehrlichkeit, Respekt oder gewalt­ lose Konfliktlösung. Handwerkliche Arbeiten: Den Initianten ist es ein Her­ zensanliegen, dass sich die Schülerinnen und Schüler nicht nur theoretisches Wissen aneignen, sondern auch bei praktischen Arbeiten ihre Begabungen entdecken. Das Projekt ist in mehrere Phasen aufgeteilt: u.a. Rekru­ tierung und Ausbildung von Sekundarlehrkräften, Kauf des Geländes sowie der Bau von Toiletten, einer Hof­ mauer und von acht Klassenzimmern. Die Fertigstellung der letzten Etage gibt Raum für Handarbeits- und Werk­ unterricht, eine Bibliothek und Büros.

Andreas Zurbrügg, Länderverantwortlicher Sahel

Scane den QR-Code, um das Projekt im Tschad zu unterstützen. Zweck: Sekundarschule im Tschad

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SAM FOCUS 1 | 2026

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