Gartenarbeit Eine natürliche Lösung für besseren Schlaf
A us einer jüngsten amerikanischen Studie geht hervor, dass Personen, die Gartenarbeit erledigen, deutlich weniger über Schlafstörungen klagen als Menschen, die sich gar nicht körperlich betätigen oder einer anderen Betätigung nachgehen. An der im Journal of Affective Disorders veröffentlichten Studie, die von Forschenden der Universität Fudan (Shanghai) durchgeführt wurde, nahmen 62 000 Erwachsene teil. Je mehr Zeit man mit Gartenarbeit verbringt, desto grösser scheinen die positiven Auswirkungen auf den Schlaf zu sein. Wie kommt es zu dieser Wirkung? Gartenarbeit vereint mehrere Faktoren, die sich positiv auf eine gute Erholung auswirken. Es handelt sich um eine umfassende körperliche Betätigung, die den Körper auf eine gesunde Weise ermüden lässt und bei der man auf natürliche Weise dem Tageslicht ausgesetzt ist, das unsere biologische Uhr regelt. Zudem verbindet sie uns mit der Natur, sodass wir Stress abbauen und einen klaren Kopf bekommen. Erde berühren, das Pflanzenwachstum beobachten oder einfach nur frische Luft atmen – all das trägt zu mehr Gelassenheit bei, die für das Einschlafen förderlich ist. Ob Sie bereits einen Garten haben oder nur einige Blumentöpfe auf dem Balkon – ein paar Samen pflanzen oder Ihre Pflanzen pflegen könnte mehr werden als nur ein Hobby. Es ist ein tägliches Ritual, das Ihnen ganz natürlich helfen könnte, ihren Schlaf nachhaltig zu verbessern.
Gesund altern Das Geheimnis eines heilsamen Mittagsschlafs
A b 60 Jahren hat man einen leichteren, öfter unterbrochenen Schlaf. Für Corinne Baudoin, Schlafspezialistin und Autorin des Podcasts La fabrique du sommeil (die Schlaffabrik), ist die Regelmässigkeit entscheidend, um das Gehirn zu "reinigen" und den Risiken von geistigem Abbau und Diabetes vorzubeugen. Sie empfiehlt ein kurzes Nickerchen (höchstens 30 Minuten) zwischen 13 und 15 Uhr, vorzugsweise nicht im Bett und bei Licht, um die biologische Uhr nicht aus dem Takt zu bringen. Mehr als eine Stunde ist eher nachteilig. Das Herz-Kreislaufrisiko erhöht sich, und erschwertes Aufwachen beeinträchtigt die Wachsamkeit. Eine kurze Pause bleibt der Energietrumpf in jedem Alter.
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