Expertise Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt

Der internationale Vergleich von 42 Staaten und Regionen zeigt, dass sich Kinder- und Jugendschutz im digitalen Raum global von reaktiven Inhaltsverboten hin zu proaktiven Designverpflichtungen und struktureller Plattformverantwortung verschiebt. Die Expertise analysiert rechtliche, politische und praktische Ansätze aus allen Kontinenten, darunter innovative Regulierungsmodelle aus Brasilien, Indonesien und dem Vereinigten Königreich, Befähigungsstrategien wie das finnische Curriculum- Modell oder das bulgarische Cyberscouts-Programm sowie Beteiligungsformate aus Argentinien, Irland und der EU. Grundlage des Vergleichs ist das kinderrechtliche Vier- Dimensionen-Modell (Schutz, Befähigung, Beteiligung, Teilhabe), das auf der 25. Allgemeinen Bemerkung des UN-Kinderrechtsausschusses aufbaut.

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