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WIRTSCHAFTSJUNIOREN (WJ) „Jung und Macher“ Was planen die WJ-Kreise Heidelberg und Mannheim-Ludwigshafen? Und was bieten sie ihren Mitgliedern? Ein Doppelinterview mit den Vorsitzenden
Herr Votta, Herr Schäfer, was haben Sie in Ihren Kreisen in diesem Jahr noch vor? Dario Votta: Gemeinsam ver- anstalten wir im April (nach Redaktionsschluss) eine große Netzwerkveranstaltung in Ludwigshafen mit unseren bei- den WJ-Kreisen sowie denen aus Worms, der Südpfalz und Darmstadt. Außerdem bieten wir gemeinsam Betriebsbe- sichtigungen. Beispielsweise beim KI-Unternehmen Ameria in Heidelberg, bei Essity in Mannheim oder der BG Unfall- klinik in Ludwigshafen. Moritz Schäfer: Und die Groß- veranstaltung „Summit69“ ist noch sehr wichtig: Im zweiten Halbjahr kommen hier 250 Wirtschaftsjuniorinnen und -junioren und Interessier- te zum Austausch auf einem Neckarschiff zusammen und verbringen eine gute Zeit miteinander. Hier geht es um Inspiration und Wachstum; um ernsthaften Dialog und um voneinander zu lernen. Wie ist das Interesse an den WJ? Votta: Sehr gut, im vergangenen Jahr hatten wir fast 20 Neu- aufnahmen, aktuell zwölf Pro- bemitglieder. Wichtig ist, dass die Neuen von Anfang an aktiv sind und sich einbringen. Mit Ideen, mit Engagement. Votta: Meine Eltern haben mir sehr viel ermöglicht und gleich- zeitig viele Freiheiten gelassen: schulisch, in der Freizeit oder im Beruf. Das war der Grund, weshalb ich in einem Sport- Was motiviert Sie für Ihr Engagement?
Dario Votta, Vorsit- zender Wirtschafts - junioren Mann - heim-Ludwigshafen
verein mit 800 Mitgliedern als Vorstand tätig bin. Mit meinen Ehrenämtern möchte etwas zu- rückgeben. Aber die WJ-Arbeit gibt mir auch sehr viel! Schäfer: Mir wurde das Netz- werken in die Wiege gelegt. Mein Opa hat den Landes- verband der Textilreiniger gegründet, meine Mutter ist Präsidentin des Wäscherei- Bundesverbandes. Aber ich wollte in meiner Freizeit etwas Anderes machen. Die WJ sind da genau richtig, extrem viel- fältig, und die Qualität ist wie in keinem anderen Verband. Die WJ sind föderal aufge- baut. Welche Rolle spielt das für Mitglieder? Votta: Den Mitgliedern stehen die Konferenzen offen, auf Landes- und Bundesebene, aber auch international. Zudem gibt es Führungstrainings. Außerdem Angebote wie Know-how-Transfers. Da
begleitet ein Junior einen Abgeordneten in Stuttgart, Berlin oder in Brüssel. Die WJ verstehen sich als Stimme der jungen Wirt- schaft. Was adressieren Sie gegenüber der Politik? Schäfer: Ganz grund- legend für mich ist, dass ich nur mit jenen in Aus- tausch gehe, die voll hinter unserer freiheitlich-demo- kratischen Grundordnung stehen. Denn darüber lässt sich nicht diskutieren. Votta: Inhaltlich steht bei uns Bildung und Fachkräf- tesicherung ganz oben. Da- rüber haben wir uns zuletzt mit politisch Verantwort- lichen ausgetauscht, aber auch zum Thema Nachfol- ge. Die Brisanz dieses The- mas hat die Politik noch nicht auf dem Schirm. Sie sind beide Unterneh- mer mit sehr unterschied-
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IHK Magazin Rhein-Neckar 04 | 2026
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