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lichen Geschäften und Geschäftsmodellen. Was ist das größte Geschäftsrisiko?
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Schäfer: Langfristig und strukturell die Nachfolge- problematik. Nicht für unseren Betrieb, aber in der gesamten Wirtschaft. Da droht sehr viel Substanz weg- zubrechen und das schadet uns allen. An zweiter Stelle steht ganz klar der Fachkräftemangel. Was machen die Themen Regulatorik und Bürokratie? Schäfer: Von unserem Neubau kann ich eine konkrete Geschichte erzählen, wie wir uns mit unserem Gesetzen völlig verhaken. Das Energieeffizienzgesetz schreibt vor, dass wir erzeugte Energie bis zu einem wirtschaft- lichen Maximum nutzen. So haben wir hinter den Gasbrenner einen Economizer eingebaut, der der Abluft zusätzlich Wärme entzieht. Der Schornstein muss nun über 23 Meter hoch sein. Weil der Abluft aber so viel Wärme entzogen wird, steigt sie auch weniger gut auf. Also mussten wir einen Ventilator einbauen, um einen Kamineffekt zu erzeugen. Darauf sagte aber das Lan- desumweltamt, dass solch ein Ventilator ja die Abgase verfälschen würden, da wir damit Frischluft einblasen. Also Energieeffizienzgesetz gegen Baurecht gegen Um- weltgesetz. Abschließend nochmal zu den WJ: Was sind die wichtigsten Gründe für eine WJ-Mitgliedschaft? Votta: An erster Stelle die Persönlichkeitsentwicklung: das Lernen und dieses Netzwerk. Und ganz wichtig: Hier sind alle jung und Macher. Schäfer: Es gibt immer einen Lösungsvorschlag! Du musst dich nie verstellen, wenn du etwas nicht weißt, sondern be- kommst Antworten auf deine Fragen, egal ob Finanzierung, Führung oder Wachstumsstrategien. Das stärkt! MaS
Moritz Schäfer (1999) ist Vorsitzender der Wirtschafts - junioren Heidelberg und Projektmanager bei Schäfer Mietwäsche in Walldorf. Das Unternehmen mit 75 Mitarbeitern führt seine Mutter mit zwei Schwestern in der dritter Generation. Es verleiht Berufskleidung an Unternehmen im Umkreis von 100 Kilometern. Zu den Kunden zählen große Hotels und Industriebetriebe. Dario Votta (1986) ist Vorsitzender der Wirtschaftsju - nioren Mannheim-Ludwigshafen und Gründer und Ge - schäftsführer von Voco-tel, einem Telekommunikations - systemhaus mit Sitz in Limburgerhof. Der ausgebildete Bürokaufmann betreut mit seinen drei Mitarbeitern vor allem Kunden in der Region, wie das Klinikum Ludwigs - hafen oder den 1. FC Kaiserslautern.
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Summit69 – 2026: „Wo Business persönlich wird”
10.Oktober um 14:00 Uhr
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www.wj-hd.de
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Moritz Schäfer, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren Heidelberg
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IHK Magazin Rhein-Neckar 04 | 2026
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