IJAB Jahresbericht 2025

Internationale Jugendpolitik im Fokus Monitoring

IJAB beobachtet nationale, europäische und internationale jugendpolitische Entwicklungen und identifi - ziert Trends, Tendenzen und Schwerpunktthemen, die gegebenenfalls Auswirkungen auf die nationale Ju- gendpolitik bzw. Kinder- und Jugendhilfe haben. Informationen dazu werden in verschiedenen Formaten aufbereitet. 2025 wurde der Blick auf die jugendpolitischen Entwicklungen in multilateralen Strukturen wie den Vereinten Nationen und den Beteiligungsprozessen von Y7/Y20 erweitert.

Internationales Monitoring in Themen

Wichtige Erkenntnisse gewann das Monitoring u. a. beim 18. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag in Leipzig, aus den Ergebnissen der 4. European Youth Work Convention in Malta, beim 13. Weltforum für Demokratie des Europarates (online), dem Runden Tisch „Young Voices for Youth Work“ von Genera- tion Europe in Brüssel sowie der DBJR-Fachveranstal - tung „Mit Qualität beteiligen“ in Berlin. Die Ergebnisse aus dem Monitoring werden u. a. im YouthWiki, beim European Knowledge Centre for Youth Policy, im beyond-Magazin sowie auf der Web - seite von IJAB als Kurzmeldungen, Berichte, Inter- views und Termine veröffentlicht. 2025 wurde zudem ein Glossar mit 60 neuen Begriffen zur europäischen Jugendpolitik erarbeitet, das 2026 in den Youth Work Translator von IJAB eingepflegt wird. Perspektive: Internationales Monitoring für internationalen Austausch 2026 stehen die Themen Demokratie, Friedensarbeit, Jugendbeteiligung sowie Kinder- und Jugendschutz im digitalen Raum im Fokus.

Das Monitoring von IJAB orientiert sich an den Priori - täten der EU-Ratspräsidentschaften, den Jugend - strukturen auf nationaler, europäischer und inter- nationaler Ebene sowie den jugendpolitischen Entwicklungen auf UN-Ebene. Es übernimmt darüber hinaus gezielt Analysen und Recherchen, die vom BMBFSFJ und den IJAB-Mitgliederstrukturen an das Monitoring gerichtet werden. 2025 lagen die Schwer- punkte auf: Demokratie und Demokratiebildung, Friedensarbeit und Versöhnung, Jugendbeteiligung, Youth Mainstreaming, mentale Gesundheit und Wohl - befinden junger Menschen, Nachhaltigkeit, Jugend im ländlichen Raum sowie Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt. Der 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs und das 10-jährige Jubiläum der UN-Resolution 2250 zu Jugend, Frieden und Sicherheit boten bedeutenden Anlass, den Beitrag der internationalen Jugendarbeit für Friedensbildung sowie die Rolle junger Men - schen in der Friedensgestaltung mit Fachartikeln zu beleuchten. Angesichts zunehmender Konflikte und des Drucks auf Demokratien und zivilgesellschaftliche Strukturen gewann das Thema Demokratiestärkung an Dringlichkeit: Für das Fachmagazin beyond brachte das Monitoring internationale Perspektiven ein.

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