Gewinnzone vorrücken. Dies kann jedoch nicht ohne Unterstützung unserer Industriepartner sowie der notwendigen Mitarbeit und Ver- bindlichkeit der PEG Mitgliedseinrichtungen erfolgen. Aus diesem Grund wurde auch 2024 wieder dafür genutzt, zahlreiche Unternehmen vor Ort zu besuchen und Treffen auf Geschäfts- führungsebene zu organisieren. Auch wur- den die Beziehungen zu unseren zahlreichen Kooperationspartnern gefestigt. Darüber hinaus wurden wieder zahlreiche Mitgliedseinrichtun- gen von der Geschäftsleitung besucht, um vor Ort die Neuausrichtung der PEG persönlich zu erklären, Kontakte zu pflegen und Netzwerke auszubauen. Weiterhin sind die unterschiedlichen Com- mitmentbeiräte das wichtigste Netzwerk der PEG. Auch hier fanden im vergangenen Jahr wieder zahlreiche Treffen statt, um aktuelle Themen zu diskutieren oder auch um innovati- ve Lieferantenpartner vorzustellen. Die große Commitmentbeiratssitzung fand im Oktober erneut im Science Congress Center Munich in München-Garching statt. Sie folgte auf die Generalversammlung, die am gleichen Ort abgehalten wurde. An dieser Stelle möchte ich allen Commitmentbeiräten noch einmal Danke sagen, für das gezeigte Engagement und die anhaltende Unterstützung. Im kommenden Geschäftsjahr wird der Ge- sundheitsmarkt erneut mit großen wirtschaft- lichen Herausforderungen, gestörten Liefer- ketten, Preissteigerungen, Unsicherheit bzgl. zukünftiger Gesetzgebungen, fehlender Pla-
nungssicherheit sowie Fachkräfte- und Per- sonalmangel zu kämpfen haben. Die PEG ist zusätzlich damit konfrontiert, dass vielen Marktteilnehmern im Gesundheitswesen der Genossenschaftsgedanke nur noch schwer zu vermitteln ist, die geringe Verbindlichkeit zahl- reicher Mitglieder weiter anhält und die Kom- munikation mit Kunden und Partnern immer aufwendiger wird. Doch gerade in schwierigen Zeiten gilt es, standhaft zu bleiben. Die gegenwärtigen He- rausforderungen und Probleme im Gesund- heitswesen können nur gemeinsam bewältigt und zusammen gelöst werden. Wie viele un- serer Mitglieder haben auch wir in den letzten Jahren unsere Hausaufgaben gemacht. Unser Geschäftsmodell, unsere Organisation, unsere Systeme wie auch unsere internen Prozesse wurden den sich verändernden Marktgege- benheiten angepasst und Kosten gesenkt. Die PEG wird auch in Zukunft alles daransetzen, noch kundenorientierter und effizienter zu wer- den, um gemeinsam mit ihren Mitgliedern und Partnern nachhaltig erfolgreich zu sein. Ich bin und bleibe optimistisch, dass uns dies gelingen wird – einem Werbeslogan aus meinen Kinder- jahren folgend:
Das alljährliche Sommerfest der PEG.
Vorstandsreferentin trat Mathilda Stockhaus an. Ute Pürckhauer verabschiedete sich zum Jahresende in den Ruhestand – die Aufgaben des Vorstandsbüros werden seither von einer zentralen Ansprechpartnerin übernommen. Sarah Doser kehrte aus der Elternzeit zurück und übernahm im Herbst wieder die Leitung des Bereichs Marketing und Kommunikation, den Sabine Benken zuvor ein Jahr lang interi- mistisch verantwortet hatte. Dass der anhaltende Change-Prozess sowie der permanente hohe Kostendruck Spuren in der Belegschaft hinterlassen würde, war vor- auszusehen. So gaben bei einer durchgeführ- ten Mitarbeiterbefragung nur ca. 65 Prozent aller Befragten an, dass sie die PEG als Arbeit- geber bei Familie oder Freunden weiteremp- fehlen würden. Immerhin gaben fast 85 Pro- zent aller Befragten an, dass sie sich rechtzeitig über wichtige Entscheidungen und die Unter- nehmensausrichtung informiert fühlen. Der Vorstand nimmt die Ergebnisse sehr ernst und wird auch zukünftig an der weiteren Verbes- serung des Arbeitsumfeldes für die Mitarbei- tenden arbeiten. Dazu gehörten im letzten Jahr die Weiterentwicklung der Gehalts- und Bonus- regelungen, die Anpassung von Sozialleistun- gen an aktuelle Standards sowie das Angebot zur Teilnahme an Firmenveranstaltungen, wie z.B. die erstmalige Teilnahme am Firmenlauf B2Run oder dem alljährlichen Sommerfest.
Die Fortsetzung des Kostensparprogramms hat sich in den Geschäftszahlen allerdings erfreulich bemerkbar gemacht; so zeigt die Kapitalflussrechnung der PEG einen positiven Cashflow für 2024 (aus dem operativen Geschäft) in Höhe von 378 TEUR. Die Eigenkapitalquote konnte einigermaßen stabil gehalten und die Liquidität sogar leicht verbessert werden. Durch zusätzliche Anstrengungen beim Kostenmanagement und dem Umstand, dass die Sanierung der Tiefgarage unter den geplanten Kosten blieb, wurde im Ergebnis fast die „schwarze Null“ erreicht. Die Gewinn- & Verlustrechnung weist mit -25.184 EUR nur einen geringfügigen Jahresfehlbetrag aus und stellt gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 eine signifikante Verbesserung dar. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der negative Trend der letzten Jahre beim vermit- telten Einkaufsvolumen im PEGplus Modell und den damit einhergehenden Bonuserlösen gestoppt werden konnte. Die Fortsetzung des Kostensparprogramms zeigt Wirkung. Ohne den „AGH-Effekt“ hätte die PEG ihre gesetz- ten Umsatzziele im Einkauf durchaus erreichen und das Geschäftsjahr mit einem Gewinn vor Steuern abschließen können.
An dieser Stelle möchte ich allen Commitmentbeiräten noch einmal Danke sagen, für das gezeigte Engagement und die anhal- tende Unterstützung.
Die Gewinn- & Verlustrechnung stellt gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 eine signifikante Verbesserung dar.
„Es gibt viel zu tun, packen wir es an!“
Mit genossenschaftlichen Grüßen Ihr Vorstandsvorsitzender Jens Leveringhaus
Im Jahr 2025 soll die PEG durch fokussiertes und kostenbewusstes Handeln wieder in die
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