Bericht des
Aufsichtsrats
Erfolgsparameter, sondern die Besserstellung der genossenschaftlichen Miteigentümer und die damit einhergehende Mitgliederzufrieden- heit. Oberste Priorität hatte für den Aufsichtsrat die Überwachung der Einhaltung der Ziele aus dem Strategischen Plan. Die Schwerpunkte für das Jahr 2025 lagen dabei auf dem Ausbau des Kern- und Servicegeschäftes, der Kooperation mit Einkaufsverbünden und Lieferanten und der Warengruppenfokussierung. Auch die Weiter- entwicklung des Bildungsangebotes und die Fokussierung der Beratungsleistungen hatten entsprechende Priorität. Hingegen konnten eine höhere Umsatzpotenzialausschöpfung je Mitgliedseinrichtung und eine höhere Mitglieder-/ Kundenbindung nicht realisiert werden. Fokussierte Einkaufsprojekte, individuelle und angemessene Preisfindung für die Mitglie- der, die Präferenzen, Verbindlichkeit, Mengen, Vertragslaufzeiten und Vertragsmodelle bein- halten, konnten auch im Jahr 2025 nicht wie gewohnt das Geschäftsmodell der P.E.G. eG unterstützen. Unabhängig davon, wird das Geschäftsmodell PEGplus weiter ausgebaut, um das vermittelte Einkaufsvolumen der P.E.G. eG zu stabilisieren und perspektivisch wieder zu steigern. Auf der Ausgabenseite leitete der Vorstand entsprechende gegensteuernde Maßnahmen ein, ohne das Serviceniveau für die Mitglieder zu schmälern. Gerade in schwierigen Zeiten
versteht sich die P.E.G. eG als kompetenter Partner, bei dem sich die Mitglieder auf ge- sicherte Lieferungen zu akzeptablen Preisen verlassen können. Um das Leistungsportfolio der Genossenschaft den Mitgliedererwar- tungen anzupassen, wurden gezielt weitere Angebote entwickelt. Berichterstattung und Beratungen im Auf- sichtsrat und Vorstand konzentrierten sich ebenfalls auf die oben genannten Themen. Der Aufsichtsrat der P.E.G. eG hat im Ge- schäftsjahr 2025 die ihm nach Satzung und Geschäftsordnung zustehenden Aufgaben wahrgenommen und den Vorstand bei der Führung der Genossenschaft beraten und überwacht. Der Aufsichtsrat war in alle grund- legenden Fragen der Entwicklung der P.E.G. eG rechtzeitig und umfassend einbezogen. Der Vermittlungsumsatz beträgt im Geschäfts- jahr 2025 rund 300,0 Millionen EUR gegenüber 360,5 Millionen EUR im Vorjahr. Die Gesamt- situation hat zu Umsatzverlusten in einigen Warengruppen geführt, da alle Mitglieder be- troffen waren und so im Jahr 2025 nicht den Umsatz aus den Vorjahren realisieren konnten. Die Anzahl der Anteilseigner sowie der ange- schlossenen Mitgliedseinrichtungen hat sich gegenüber dem Vorjahr 2024 entsprechend reduziert (Rückgang um 67 Anteilseigner). Die Bonuserlöse belaufen sich auf 4.073 TEUR. Der Vorstand hat unter Mitwirkung des Aufsichtsrates entschieden, auch für das Ge-
Der Ukrainekrieg und erhebliche Veränderungen im Gesundheitsmarkt haben die Entwicklung der P.E.G. eG auch im Jahr 2025 beeinflusst. Durch Zusammenschlüsse, Kündigungen von Mitgliedern und Schließungen verlor die Ge- nossenschaft weitere Anteilseigner. Darüber hinaus stehen bei den Mitgliedern erheblichen Einnahmeausfällen steigende Ausgaben für Sach- und Personalkosten durch weiter hohe Energiekosten, Lebensmittelkosten, Rück- forderungen staatlicher Unterstützungsleis- tungen und die Erhöhung des Mindestlohns gegenüber. Auch diese Parameter beeinflussen weiterhin das Geschäftsmodell der P.E.G. eG in erheblichem Umfang. Der vermittelte Umsatz ist um 60,5 Millionen EUR gesunken (rund 300,0 Millionen EUR / - 16,8 Prozent zum Vorjahr). Außerdem führ- ten die schlechten Umfeldbedingungen bei den Mitgliedern sowie die Beendigung der Kooperation zwischen der Asklepios Groß- handelsgesellschaft mbH und der P.E.G. eG zu Umsatzrückgängen, die auch den Um- satz der Genossenschaft entsprechend re- duziert haben. Teilweise konnten hierdurch Umsatzschwellen bei den Lieferanten nicht erreicht werden. Satzungsgemäß ist jedoch nicht die Umsatzhöhe der Genossenschaft der
Oberste Priorität hatte für den Aufsichtsrat die Überwachung der Einhaltung der Ziele aus dem Strategischen Plan.
Es wurde beschlossen, dass auf die Erhebung der Servicegebühr verzichtet wird. Aufsichtsratsvorsitzender Ellio Schneider über die aktuellen Entwicklungen auf der Generalversammlung 2025.
schäftsjahr 2025 keine genossenschaftliche Rückvergütung auszuschütten. Im Jahr 2025 konnte zwar ein positives Ergebnis von 216,1 TEUR erwirtschaftet werden. Dieses kann die bereits aufgelaufenen Verlustvorträge jedoch nicht ausgleichen. Vor diesem Hintergrund wur- de beschlossen, dass auf die Erhebung der Ser- vicegebühr verzichtet wird, um die Mitglieder finanziell nicht weiter zu belasten. In der Wahlperiode 2025/2026 fanden zehn Sitzungen des Aufsichtsrates für die Genos- senschaft und zwei weitere Sitzungen für die P.E.G. Servicegesellschaft mbH statt, in denen Themen zur Geschäfts- und Personalpolitik erörtert und die entsprechenden Beschlüsse gefasst wurden. In zehn weiteren gemeinsa- men Sitzungen mit dem Vorstand wurde über die Entwicklung der Genossenschaft und alle wesentlichen Geschäftsvorfälle mündlich und schriftlich berichtet. Darüber hinaus führte der Aufsichtsratsvorsitzende mehrfach Einzelge- spräche mit den Mitgliedern des Vorstands zu ausgewählten Sachthemen.
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