Sie möchten mehr über maxon MIND erfahren? Kontaktieren Sie unseren Vertrieb. contact.maxongroup.com
Use-Cases für maxon MIND
abgeglichen werden. Je nach Anwen- dung geschieht dies stündlich, täglich oder nach Bedarf. Die Qualität der Daten spielt eine zentrale Rolle. Um valide Ergebnisse zu erzielen, müssen die aufgenomme- nen Signale eine ausreichende Reprä- sentativität für den Betriebszustand der Maschine aufweisen. Deshalb arbeitet maxon eng mit den Kunden zusammen, um geeignete Messzyklen zu definieren. Diese können beispielsweise standar- disierte Bewegungsabläufe umfassen, die typische Belastungssituationen ab- bilden. Auf diese Weise entsteht ein auf die Kundenanwendung abgestimmtes Eine wichtige Rolle bei maxon MIND spielt auch der Umgang mit Daten. Standardmässig erfolgt die Datenver- arbeitung in der Cloud. Kunden können ihre Daten einsehen und herunterladen. Es werden keine personenbezogenen Informationen benötigt, alle Daten kön- nen vom Kunde anonymisiert werden. und robustes Modell. Eine offene Plattform In automatisierten Laborsystemen ist die Zuverlässigkeit der Antriebe ent- scheidend für die Integrität der Proben und den Durchsatz. Mit historischer Trendanalyse und prädiktiven Warnmel- dungen können Labore die Systemleis- tung feinjustieren, den Wartungsauf- wand senken und eine gleichbleibend hohe Qualität sicherstellen. → Medizinische Geräte In der Medizintechnik können selbst kurze Unterbrechungen die Patienten sicherheit gefährden. maxon MIND ermöglicht die frühzeitige Erkennung von Anomalien in Antriebssystemen, die in chirurgischen, diagnostischen und lebenserhaltenden Geräten einge- setzt werden. → Industrielle Automatisierung In Produktionslinien kann der Ausfall eines einzelnen Motors den gesamten Betrieb lahmlegen. maxon MIND lie- fert Echtzeit-Einblicke, die helfen, Ver- schleiss frühzeitig zu erkennen und Ausfälle zu verhindern. Dies verbessert die Gesamtanlageneffektivität (OEE). → Laborautomation
eignet für Anwendungen, in denen unerwartete Ausfälle frühzeitig erkannt werden müssen – etwa zur Erhöhung der Personensicherheit oder zur Mini- mierung von Downtime. Dabei erkennt maxon MIND auch Probleme, die in klassischen Tests verborgen bleiben. Erklärbare, optimierte KI Technologisch basiert maxon MIND auf erklärbarer, künstlicher Intelligenz. Da- mit ist sichergestellt, dass jegliche Di- agnosen und Voraussagen nachvoll- ziehbar sind. Das ist insbesondere in sicherheitskritischen und stark regulier- ten Anwendungen essenziell. Das von maxon entwickelte Machi- ne-Learning-Modell kommt zudem mit wenig Daten aus und kann auf einfacher Hardware betrieben werden. Der Vorteil: Minimalinvasive Integration in der An- wendung und geringer (Zeit-)Aufwand für das Modelltraining. Zudem benö- tigt das Modell keine GPU-Infrastruktur, was insbesondere ein Kostenvorteil für Neuentwicklungen ist. Auch Retrofits in Bestandesanwendungen sind möglich.
Die Datenverarbeitung folgt einem klar strukturieren Ablauf. Zuerst werden die Rohdaten während des Maschinenbe- triebs erfasst. Diese werden vorverar- beitet, bevor sie in das Machine- Lear- ning-Model gelangen. Dort prüft das Modell die Daten und analysiert jede Abweichung von einem gesunden Be- triebszustand. Das Ergebnis wird an- schliessend im Frontend visualisiert. Glassbox statt Blackbox: Jeder Verar- beitungsschritt ist rückverfolgbar. Ein wesentliches Merkmal von ma- xon MIND ist die Integration von do- mänenspezifischem Know-how in das Modell. Die physikalischen Zusammen- hänge eines mechatronischen Systems fliessen direkt in die Modellierung ein. Dadurch wird eine hohe Prognosequa- lität bei geringem Datenbedarf erreicht. Das System lernt zudem aus der re- alen Anwendung: Bei der Inbetriebnah- me der Maschine wird ein Initialzustand erfasst, der den Motor im Kontext seiner Umgebung beschreibt. Im laufenden Betrieb werden dann regelmässig neue Daten eingespeist, die mit dem Modell
43
© 2026 maxon. Alle Rechte vorbehalten.
Made with FlippingBook Publishing Software