From Local to Global: Friedensarbeit in der IJA

Ergebnisse

• Zum Handeln aufgefordert sind vor allem jene, die an der Schnittstelle stehen, sowie Akteur*innen der Bildungsarbeit gegenüber politischen Entscheidungsträger*innen • Am dringlichsten sind die Bausteine: Klimaschutz, soziale Sicherheit, Demokratiebildung, Katastrophenschutz (die EU-Kommission setzt das Thema „Preparedness" auf die Agenda), sowie die Mobilisierung und Beteiligung junger Menschen. • Was fordern junge Menschen: keine Symbolpolitik, keinen Tokenismus, realistisches Erwartungsmanagement, echte Mitsprachen, Klimaschutz nicht hinter anderen Krisen verlieren, Zukunftssicherung und Rente, Resignation sichtbar machen, jugendgerechte Fördermittel, Anerkennung, Katastrophenschutz stärker präsent machen, Bewusstsein über die globale Vernetzung

Eine zentrale Einsicht: Beteiligung und soziale Sicherung wirken als Türöffner: Wer junge Menschen beteiligt, bei dem tauchen die übrigen Themen ohnehin auf. Und wer sozial abgesichert ist, kann sich engagieren.

Über die Referent*innen Nils Rusche ist wissenschaftlicher Referent bei der Arbeitsstelle Eigenständige Jugendpolitik – jugendgerecht.de, einem Projekt der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ). Natalia Jagolski lehrt Security Studies an der Universität Leiden und engagiert sich für die YPS- Agenda – u. a. als DGVN-Jugendbeobachterin beim UN Peacekeeping Ministerial 2025 in Berlin und als Teilnehmerin der zweiten EU-YPS-Konferenz.

Bild 7: Nils Rusche

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