From Local to Global: Friedensarbeit in der IJA

Bild 10: Harvesting Wall mit Bedingungen für mehr Wirkung

Zusammenfassung & Ausblick Zum Abschluss richtete sich der Blick nach vorn: Was braucht es, damit Internationale Jugendarbeit in der Friedensarbeit mehr Wirkung und Sichtbarkeit entfalten kann? Am Ende des Fachtages waren sich die Teilnehmenden einig: Es braucht mehr Sichtbarkeit und Vernetzung. Ein erster konkreter Schritt ist die Einladung durch IJAB, gemeinsam an einer Publikation mitzuwirken – als offener Raum, der von den Beteiligten gefüllt werden kann. Der Fachtag kann damit als Ausgangspunkt für eine längerfristigen Entwicklung verstanden werden. Denn, ebenso wie Friedensarbeit, ist das ein kontinuierlicher Prozess, der stetig verhandelt werden muss. Statt einer Fragmentierung des Arbeitsfeldes streben die Teilnehmenden eine transsektorale Vernetzung an, hin zu einer stärkeren gemeinsamen Stimme. Die Internationale Jugendarbeit soll zeigen, was sie kann und ist: keine Randfigur, sondern eine pro-aktive Akteurin. Die Teilnehmenden wünschen sich Mut , die eigene Arbeit selbstbewusst als Friedensarbeit zu positionieren, an Entscheidungsträger*innen heranzutreten und auch lokales Engagement mit politischen Rahmenwerken zu verknüpfen. Konkret könnte das bedeuten, die YPS-Agenda in einen jugendgerechteten und lokalen Kontext zu übersetzen .

Seite 24

Made with FlippingBook - Online catalogs