From Local to Global: Friedensarbeit in der IJA

Friedensarbeit als Aufgabe der Internationalen Jugendarbeit

Der Fachtag legte ein prozessuales und positives Friedensverständnis zugrunde: Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg. Er umfasst Freiheit, Sicherheit, die Überwindung von Ungleichheit, nachhaltige Entwicklung und zielt auf soziale Gerechtigkeit und eine Kultur des Friedens. In der Friedens- und Konfliktforschung gilt ein fundamentaler Zusammenhang von Demokratie und Frieden – eine wesentliche Grundlage auch der Friedenspädagogik. Internationale Jugendarbeit zeichnet sich durch ihren Begegnungscharakter und die Kooperation zivilgesellschaftlicher Akteur*innen aus; sie eröffnet Lern-, Erfahrungs- und Reflexionsräume mit einer nicht zu unterschätzenden gesellschaftspolitischen Dimension und findet Zugänge zu jungen Menschen, über die die Politik nicht verfügt. Der Fachtag fragte entlang dieser Linien, wie Internationale Jugendarbeit ihre friedensstiftende Wirkung heute begründen, gestalten und sichtbar machen kann. Im Sinne des Fachtags, Brücken zu bauen zwischen lokalen Initiativen und europäischen und internationalen Akteur*innen, Beschlüssen und Programmen, führte die sog. Harvesting-Wall, eine Moderationswand mit einer Darstellung der Nordbrücke in Bonn, die Teilnehmenden durch den Tag. Gemeinsam galt es, Methoden und Ideen zu finden, um Wirkung und Sichtbarkeit der Internationalen Jugendarbeit im Kontext der Friedensarbeit zu stärken.

Bild 1: Brücken bauen als Motto - Harvensting Wall beim Fachtag

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