BZ 03-04:2026 AUSGABE APRIL:MAI

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FORST-, HOLZ- UND BAUWIRTSCHAFT

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Neues Angebot an der FS Burgkirchen soll der Forstwirtschaft der Region entgegenkommen. Anschlusslehre macht Forstfacharbeiterbrief in einem Jahr möglich

Mit dem Schuljahr 2025/2026 erweitert die Landwirtschaftliche Berufs- und Fachschule Burg- kirchen ihr Bildungsangebot, erstmals wird die Berufsschule für die forstliche Anschlusslehre angeboten. Damit erhalten Ab- solventen eine attraktive Chance, innerhalb eines Jahres den Forst- facharbeiterbrief zu erwerben. „Unsere Wälder brauchen Fachkräfte, die klimafitte, struk- turreiche Bestände entwickeln – genau diese bilden wir mit der forstlichen Anschlusslehre aus“, so Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger. „Die Ausbil-

dung verbindet modernen Wald- bau, Forstschutz und betriebliche Kompetenz mit intensivem prakti- schem Unterricht. Damit schaffen wir langfristig regionale Wert- schöpfung und stärken unsere Betriebe.“ Das Ausbildungsangebot richtet sich an Absolventen der dreijährigen Fachschule mit landwirtschaftlichem Facharbei- terbrief. Voraussetzung ist eine Heimlehre am elterlichen Be- trieb mit mindestens fünf Hektar Wald. Die Eltern müssen über eine Ausbildung zum land- oder forstwirtschaftlichen Facharbei-

ter mit Lehrbetriebsanerkennung oder über eine Meisterausbil- dung verfügen. Alternativ ist auch eine Lehre in einem anerkannten Fremdbetrieb möglich. Die Be- rufsschulzeit startet im April 2026 in Burgkirchen und umfasst acht Wochen. Im September 2026 folgt an der Forstlichen Ausbil- dungsstätte Traunkirchen eine zweiwöchige Vorbereitungs- und Prüfungsphase. Inhaltlich setze die forstliche Anschlusslehre auf eine ausgewogene Mischung aus allgemeiner Bildung und fundier- ter forstlicher Fachausbildung. Der Lehrplan umfasst zehn Wo-

chenstunden allgemeinbildende Fächer und 28 Wochenstunden fachspezifische Ausbildung. Damit werde nicht nur Wis- sen vermittelt, sondern vor allem Handlungskompetenz aufgebaut – genau dort, wo sie gebraucht wird: im Wald, bei der Arbeit und in der betrieblichen Praxis.

„Wer Wald bewirtschaftet, denkt in Generationen. Forstwir- te pflegen und investieren in kli- mafitte Bestände. Die forstliche Anschlusslehre bildet ein solides Fundament für die nächste Ge- neration Waldbauern“, so Langer- Weninger. Holz-Carports: Architektur, die schützt – und weiterdenkt

Ein Carport ist längst mehr als ein funk- tionaler Unterstand. Richtig geplant, wird er zum integralen Bestandteil der Architektur – als verbindendes Element zwischen Gebäu- de, Freiraum und Nutzung. Besonders Holz eröffnet dabei eine gestalterische und kons- truktive Bandbreite, die weit über den reinen Witterungsschutz hinausgeht.

chernd und mit vergleichsweise geringem Primärenergieeinsatz in der Verarbeitung.

ze realisiert werden, teilweise auch näher mit Zustimmung des Nachbarn. Eine frühzeitige Abstimmung mit Fachplanern und Behör- den bleibt dennoch essenziell, um Geneh- migungsprozesse effizient und rechtssicher abzuwickeln.

Individuelle Lösungen möglich

Zeitgemäße Carports entstehen nicht „von der Stange“, sondern aus dem Kontext: Grundstück, Gebäude, Nutzung. Entspre- chend vielfältig sind die planerischen Mög- lichkeiten – von integrierten Abstellräumen über seitliche Witterungsschutzelemente bis hin zu kombinierten Lösungen mit Pho- tovoltaik oder begrünten Dachflächen. Auch gestalterisch reicht das Spektrum von redu- ziert-modern bis hin zu traditionell interpre- tierten Bauformen.

Ausführung in qualifizierter Hand

Die Umsetzung durch qualifizierte Holz- baubetriebe gewährleistet eine präzise Pla- nung, normgerechte Ausführung und langle- bige Konstruktionen. Von der Einreichplanung bis zur schlüsselfertigen Realisierung entsteht so ein Bauwerk, das funktional überzeugt und zugleich architektonischen Anspruch erfüllt. Der Holz-Carport steht exemplarisch für eine Bauweise, die Funktion, Gestaltung und Nachhaltigkeit zusammenführt. Wer ihn als Teil eines ganzheitlichen Architekturkonzepts denkt, gewinnt weit mehr als einen Stellplatz – nämlich ein Stück gebaute Qualität im Alltag.

Konstruktiver Vorteil durch Offenheit

Im Unterschied zur geschlossenen Gara- ge folgt der Carport einem einfachen, aber bauphysikalisch überzeugenden Prinzip: Offenheit. Die permanente Luftzirkulation reduziert Feuchtebelastung und beschleu- nigt das Abtrocknen von Fahrzeugen – ein nicht zu unterschätzender Beitrag zum lang- fristigen Erhalt von Karosserie und Technik. Gleichzeitig schützt die Überdachung zuver- lässig vor UV-Strahlung, Niederschlag und Schneelasten.

Mehrwert für Baukultur und Alltag

Ein hochwertig ausgeführter Holz-Carport schafft nicht nur funktionalen Nutzen, son- dern steigert auch die architektonische Qua- lität eines Ensembles. Er ordnet den Außen- raum, definiert Übergänge und kann – richtig positioniert – sogar als gestalterisches Binde- glied zwischen Haus und Garten wirken.

Holz als tragende Idee

Holz verbindet statische Leistungsfähig- keit mit gestalterischer Leichtigkeit. Ob als klar gegliedertes Stützen-Träger-System oder als architektonisch anspruchsvolle Konstruk- tion mit flächigen Elementen – der Werkstoff erlaubt eine präzise Abstimmung auf Propor- tion, Dachform und Bestand. Zugleich überzeugt Holz durch seine öko- logische Bilanz: regional verfügbar, CO 2 -spei-

Planungssicherheit und rechtlicher Rahmen

In Salzburg gelten für Carports vereinfach- te baurechtliche Bestimmungen. Bauwerke bis zu einer bestimmten Größe können mit reduziertem Abstand zur Grundstücksgren-

Foto: Visualisierung KI

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