N-Bahn Magazin

Bau und Gestaltung

Die Inneneinrichtung

Im Parterre des Schuppens sind die Boxen für die Schweine mit ein paar Leistenstückchen und U-Profilen angedeutet

Zum Zwischenboden mit der eingefalle- nen Mauerung führt eine Holzstiege

Die Holzstiege kann man auch von außen sehen

fallen. Auf solche Details stürze ich mich nur allzu gerne: also ein paar Ziegelsteine lose auf dem Bo- den verteilt und verklebt. Bevor ich letztlich das Dach aufgesetzt habe, sind aus dünnem Messing- Gitter ein paar Fenstergitter entstanden. DasDach Den Firstbalken habe ich dann recht kräftig ge- wählt. Sicher ist sicher, denn er wird nur zwischen den beiden Giebeln verklebt. Für das eigentliche Dach habe ich mich aus dem Sortiment von Krea- tiv3.De bedient und die 3D-Strukturplatte „Ziegel- Kremper Altdach“ gewählt – ein vorzügliches Ma- terial. Passend zugeschnitten wurde dann das Dach verklebt. Der Hersteller hat zwar auch die passenden Firstziegel im Programm, aber ich hatte

So etwas macht die ganze Sache lebendig. Auch können nur einzelne Läden ein wenig schlapp her- unterhängen oder sogar fehlen, sodass lediglich ein Laden noch am Fenster befestigt ist. Die Fensterscheiben bestehen aus matter Fenster- folie. Es gibt an dem Haus nicht mehr viele Fenster. Deswegen hielt sich der Aufwand in Grenzen. Wenn dieser alte Schweinestall dann irgendwann mal in ein Gelände eingebaut wird, kann man sich noch um andere Details kümmern. So führen Stromkabel vom Dach zum nächsten Haus, und allerlei Kleinzeug ist um das Gebäude verteilt. Auch ist mittlerweile das Grünzeug auf dem Vor- marsch und nimmt so langsam aber sicher den Stall in Beschlag. Rüdiger Stiller

mich für Firstziegel-Streifen eines anderen ent- schieden. Wie dem auch sei, es passt zusammen. Altern musste ich die Dachplatten nicht mehr, da diese schon im benötigten Zustand den Weg zu mir fanden. Im Original gab es keine Dachrinne, somit entfiel diese Arbeit für mich ebenfalls. Fensterläden und -scheiben Ein paar Fensterläden aus Leisten wurden wieder aus dünnem Holz erschaffen, ihre Haltebänder ent- standen aus verschiedenen Kunststoff-Profilen. Ja, auch dies ist wieder eine kleine Fummelarbeit, aber was macht man nicht alles für ein originelles Mo- dell. Wenn die Bänder dann an den Fensterläden angeklebt sind, kann man die Läden in jeder nur denkbaren Position an der Hauswand befestigen.

Der ehemalige Schweinestall von beiden Längsseiten her gesehen mit ihren unterschiedlichen Detailausgestaltungen

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N-BAHN MAGAZIN 4/2022

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