TITELSTORY | Elektro-Bulli-Power
tation für Kritik an der Technik sorgte, hatte man doch Befürchtungen, die Akkus im rauen Arbeitsalltag zu vernachlässigen und so re- gelmäßige Wartungsdienste einplanen zu müssen. Volkswagen ging damals von einer Lebensdauer von 1.500 vollständigen Lade- zyklen aus, was bei einem Batteriepreis von damals 10.000 DM einen Preis von 0,83 Pfen- nig bedeutete – ohne den Stromverbrauch. Der betrug 1978 bei einmaligem „Volltanken“ gerade mal zwei Mark. Im Laufe der Versuche entdeckte das Team um Dr. Kalberlah neue Möglichkeiten zur Op- timierung des Stromers. So verfügten die spä- teren Modelle des Elektro T2 über die Mög- lichkeit zur Rekuperation. Beim Bremsen konnte auf diesem Weg kinetische Energie in Ladestrom umgewandelt werden, um so ein wenig mehr Reichweite zu erzielen. Und auch an das Wohlbefinden der Passa- giere wurde gedacht, denn der später ange-
Der T2-Arbeitsplatz war nie bequem. Aber sehr praktisch
Mit der Dachbrücke auf große Fahrt – der T2 war immer ein Reisebegleiter
Details lassen bis heute die Herzen höherschlagen
Den klassischen Schriftzug trugen nur die T2a-Modelle
Der T2 als Hybrid- version war ein Einzelstück des MoMA in New York D v
Wie sauber der Elekt- ro-Bus am Ende fährt, darüber entscheidet die Herkunft des Stroms
Der Elektromotor des Hybrid T2 lieferte seine Kraft über eine Kardanwelle
18
Made with FlippingBook flipbook maker