TITELTHEMA | NECKAR-ODENWALD-KREIS
Grüner Landkreis Anteil der einzelnen Flächen im Neckar-Odenwald- Kreis an der Gesamtbodenfläche in Prozent
auch im Bekanntenkreis sprechen.“ Dafür bietet das Unternehmen Benefits wie JobRad, betrieb- liches Gesundheitsmanagement, Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, Weiterbildungsangebote und vieles mehr. Selbstverständlich wirbt man auf Messen, in Schulen oder bei IHK-Veranstaltun- gen um Nachwuchs. Oft entwickeln sich aus Schülerpraktika Ausbildungsverhältnisse, so Büchner. Für Journalisten der Pressefahrt hatte die Personalleiterin „zwei Erfolgsgeschichten mitgebracht, auf die wir stolz sind“: Lagerlo- gistikfachkraft Katja Klaiber ist gerade fertig mit der Ausbildung und fühlt sich richtig wohl in ihrem Job, der keine Männerdomäne mehr ist, wie sie erklärt. „Denn neben körperlicher Arbeit gehörten auch Bestandsmanagement, Versand und andere Sparten des Unter- nehmens dazu“, erzählt die 23-Jährige. Die 31-jährige Rimi Rosemary Nduta aus Kenia, angehende Industriekauffrau, suchte und fand mit Interroll ein international tätiges Unternehmen. Sie lobt das „tolle Team“ und die gut strukturierte Ausbildung, bei der man im dreimonatigen Wechsel alle Bereiche des Unternehmens kennenlernt. So entwickle man Verständnis für die Abläufe und kenne immer den richtigen Ansprechpartner, auch wenn man später in einem anderen Bereich arbeite. Drei Ausbilder stehen den Azubis zur Seite, ergänzt Sabine Büchner. Fachkräftemangel ist zwar aktuell kein Thema für das Unternehmen. Auf Nachfrage bestätigt Büchner allerdings die „manchmal durchwach- sene“ Quantität und Qualität der Interessen- ten. Dass man von Bewerbungen nicht gerade überrollt wird, hänge auch mit der Lage des interkommunalen Industriegebiets zusammen. Es ist umgeben von blühenden Wiesen; ein Bus hält aber selten. „Eine bessere Erreichbar- keit wäre wünschenswert“, so Werkleiter Daniel Sassman. Denn die meist minderjährigen Azubis sind auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen. Rosemary freut sich unterdessen, die Ausbil- dung bald abgeschlossen zu haben und „den nächsten Schritt“ machen zu können. Der steht auch für das Werk selbst bevor: Die Auf- tragsbücher sind voll, man arbeitet im Zwei- schichtbetrieb auch samstags, eine Erweite- rung ist bereits in der Planung.
Industrie- und Gewerbefläche 1,27
Sonstige 3,1
Gewässer 0,7
Verkehr 4,7 Wohnbaufläche 3,3
Landwirtschaft 45,3
Wald 41,6
QUELLE: IHK RHEIN-NECKAR
Kennen sich bei Interroll bestens aus: Katja Klaiber (links), Lagerlogistikfachkraft sowie ehemalige Auszu - bildende, und Personalleiterin Sabine Büchner
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IHK Magazin Rhein-Neckar 05 | 2026
ihk.de/rhein-neckar
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