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Zudem trifft der Netzausbau mancherorts auf Akzeptanz- probleme in der Bevölkerung. So soll in Heddesheim ein neues Umspannwerk, Mannheim-Ost, gebaut werden. Das sorgt vor Ort für Ablehnung. Diese Haltung ist hinsichtlich der Netzstabilität kontraproduktiv. Und schließlich gilt es, den Fachkräftemangel im Auge zu behalten. Wir werden in einigen Jahren immer weniger Arbeitskräfte für diese Aufgabe haben. Je schneller wir also das Netz ausbauen, umso besser. Die Energiewende verursacht hohe Kosten. Wie lassen sich diese senken? Kempff: Die 2025 veröffentlichte Plan B-Studie der DIHK schlägt vor, bisherige Klimaschutzziele zu budgetieren. Das heißt festzulegen, wie viele Tonnen CO 2 wir bis 2035 noch verbrauchen dürfen und zu analysieren, wie wir die Klimaziele über den CO 2 -Handel flexibler erreichen. Unserer Erfahrung nach hat der Emissionshandel in den Sektoren Industrie und Energie zu erheblichen Einspa- rungen geführt. Jetzt sollten die Sektoren Wohnen und Transport folgen. Es wäre falsch, den Emissionshandel in Frage zu stellen. Das untergräbt die Kalkulationssicherheit von betrieblichen Investitionen. Neben den Kosten gibt es auch eine kommunikative Dimension. Bislang ist es nicht gelungen, ein positives Narrativ für die Energiewende zu entwickeln, das die Gesellschaft in der Breite überzeugt. Die aktuelle Krise in der Straße von Hormus und die damit verbundenen Unsicherheiten haben dies geändert und gezeigt, welche Chancen in der Energiewende stecken. Unternehmen sehen, dass sie sich mit Elektrifizierungs- prozessen, zum Beispiel der E-Mobilität, unabhängiger von fossilen Energien machen können und damit resilienter werden. Das wäre auch volkswirtschaftlich zu begrüßen, da die Kaufkraft dann im Land bleibt.
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Das ist ab September Pflicht
1. Verbot allgemeiner Umweltaussagen: Unge- naue und nicht nachgewiesene Formulierungen wie „umweltfreundlich“, sind verboten. 2. Strengere Regeln für Nachhaltigkeitssiegel: Siegel und Labels müssen zwingend auf staat- lichen Systemen oder unabhängigen Zertifizie - rungen basieren. 3. Verbot von „Klimaneutral“-Werbung: Produkte dürfen nicht mehr als „klimaneutral“ beworben werden, wenn diese Eigenschaft primär durch den Kauf von CO₂-Kompensationszertifikaten (Offset - ting) erreicht wird. 4. Informationspflichten zur Reparierbarkeit: Händler müssen künftig klar über die Reparier- barkeit ihrer physischen Produkte informieren. ihk.de/rhein-neckar/empco
Die Wärmewende Akademie ist ein Zusammenschluss starker Partner in Mannheim.
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