TIPPS
KOOPERATIONEN Neues entdecken, Wissen erweitern Die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen kann bei der Unternehmensplanung helfen. Zehn Gründe, weshalb sich Partnerschaften außerdem lohnen.
INNOVA TION
Instituts im Rahmen eines Personaltransfers. Testen Sie den potenziellen Mitarbeiter in der Praxis und finden Sie heraus, ob er zu Ihrem Unternehmen passt.
Investitionskosten senken. Reduzieren Sie die Investitionskosten für teure
1.
Testgeräte oder Prüfstationen, falls diese nur selten zum Einsatz kommen. Kooperieren Sie mit einer externen Forschungseinrichtung in Form eines Dienstleistungsvertrags und verrin- gern Sie damit Personalstunden für die Geräte- einweisung bzw. Bedienung. 2. Nutzung firmenfremder Zertifizierungen. Sparen Sie durch eine Kooperation, indem Sie auf die Etablierung von Standards in Ihrem eigenen Unternehmen verzichten. Externe Forschungseinrichtungen und deren Dienstleis- tungen sind häufig nach Standards (beispielsweise ISO-/DIN-Richtlinien) zertifiziert. Außerdem besitzen viele anwendungsorientierte Forschungs- einrichtungen eine Zulassung, um Validierungen und Zertifizierungen durchzuführen.
Fremdwissen nutzen. Profitieren Sie von einer hochwertigen Beratung durch
7.
Wissenschaftler in deren Forschungsgebiet. Gerade wenn Sie den Einsatz neuer Techniken, Verfahren oder Materialien planen, ist dieses Expertenwissen Gold wert. 8. Richtig entscheiden. Treffen Sie die richtige unternehmerische Entscheidung mit Hilfe kompetenter Forscher und ihrem objektiven „Blick von außen“, der in Ihren Forschungsplanungen bzw. -aktivitäten die „Spreu vom Weizen“ trennt. Eine unverblümte und ehrliche Einschätzung ist besser als eine wohlwollende, aber nicht tragfähige Empfeh- lung aus Ihrem Beraterstab, die ein wirtschaft- liches Risiko birgt. 9. Fremde Netzwerke in Anspruch nehmen. Nutzen Sie das Netzwerk der Wissen- schaftler, die alle relevanten Experten auf ihrem Forschungsgebiet kennen. Falls Ihr erster Ansprechpartner selbst nicht für eine Koopera- tion in Frage kommt, kann er Ihnen passende Forschungspartner oder Experten aus angren- zenden Technologiefeldern vermitteln. 10. Eigenes Netzwerk festigen oder erwei- tern. Bauen Sie Ihr Informationsnetzwerk aus und nutzen Sie nach guten Kooperations- erfahrungen ein nachhaltig nutzbringendes, partnerschaftliches Verhältnis zu Forschungs- partnern. Hier sind es häufig Vorteile, die keine Kosten verursachen, aber sehr wertvoll sein können. So kann der Forschungspartner als Scout auf Kongressen und beim Lesen von Forschungs- berichten fungieren. Besteht ein gutes Verhältnis, kann er Sie über die neuesten Entwicklungen informieren, aus denen Ideen für neue Projekte und Innovationen entstehen können.
Den passenden Kooperations- partner finden: ihk.de/rhein- neckar/techno logietrans fer
Wissenslücken beheben. Schließen Sie die Lücke in Ihrem Forschungsbereich
3.
durch ein externes Forschungsinstitut, wenn Sie keine eigene Forschungs- und Entwicklungs-Ab- teilung besitzen oder diese personell nicht aufgestockt werden kann. 4. Fremde Kompetenz erwerben. Verschaf- fen Sie sich fehlende Kompetenzen für bestimmte Technologien bei neuen Produktent- wicklungen durch eine Kooperation mit einem oder mehreren Forschungsinstituten des Landes. 5. Eigene Kompetenz entwickeln. Bauen Sie neue Technologiekompetenz in Ihrem Unternehmen auf, indem Sie in Kooperation mit einem Forschungsinstitut eine Master-, Studien- oder Doktorarbeit ausschreiben. Sie profitieren durch den intensiven Austausch zu einem oder mehreren hochgradig motivierten Personen. Die Forschungsergebnisse bilden oftmals die Basis für neue Entwicklungen. 6. Nachwuchskräfte gewinnen. Finden Sie neue Mitarbeiter unter Absolventen eines
Fördermittel für die Produkt- entwicklung: ihk.de/rhein- neckar/foerder mittel-aktuell
47
IHK Magazin Rhein-Neckar 06 | 2026
ihk.de/rhein-neckar
Made with FlippingBook Learn more on our blog