IHK-Global Business Ausgabe 7/2026

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NIEDERLANDE Zwischen Häfen und Windparks: Unternehmen knüpfen wichtige Kontakte in der Offshore-Branche

„Besonders eindrucksvoll war für mich, wie hoch die technologischen und logistischen Anforderungen ent- lang der gesamten Lieferkette sind. Ob im Simulationszentrum von Hee- rema oder bei den Infrastrukturin- vestitionen in den Häfen – der Erfolg solcher Großprojekte hängt entschei- dend von der nahtlosen Integration spezialisierter Komponenten und zukunftsfähiger Lösungen ab.“ Weitere Stationen führten die Delegation zu N-Sea und Føn Energy. Dort standen Gespräche über Koope- rationsansätze, Anforderungen des niederländischen Marktes und das Interesse an spezialisierten deutschen Partnern im Vordergrund. Den Abschluss der Reise bildete der Besuch der Häfen von Amsterdam und IJmuiden. Dort wurde deutlich, welche Schlüsselrolle die Hafeninfra- struktur für den Ausbau der Offshore- Windenergie in den Niederlanden spielt. Beide Standorte investieren gezielt in zusätzliche Kapazitäten für den Transport und die Lagerung von Windkraftkomponenten – und damit in eine Branche, die in den kommen- den Jahren weiter an Bedeutung gewinnen wird. Alexander Gebert, Prokurist und Vertriebsleiter der Tobsteel GmbH, fasste die Reise zusammen: „Die Reise hat nicht nur den fachlichen Aus- tausch gefördert, sondern auch neue Geschäftsperspektiven eröffnet. Be- sonders wertvoll war es, unterschied- liche Formen der Zusammenarbeit kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen. Die Gespräche während der Unternehmensbesuche können eine wichtige Grundlage für künftige Partnerschaften sein.“ IHK IHR ANSPRECHPARTNER:

Die Niederlande gelten als einer der dynamischsten Märkte Europas für den Ausbau erneuerbarer Energien. Mit ehrgeizi- gen Ausbauzielen, großen Infra- strukturinvestitionen und einer Vielzahl konkreter Offshore-Projekte schaffen sie derzeit beste Vorausset- zungen für neue Kooperationen. Welche Chancen sich daraus für Unternehmen aus Baden-Württem- berg ergeben, stand im Mittelpunkt einer Geschäftsanbahnungsreise der IHK Rhein-Neckar vom 8. bis 10. Juni 2026 nach Utrecht, Leiden und Den Haag. Zum Auftakt erhielten die Teilneh- menden bei RWE Renewables B.V. in Utrecht Einblicke in die Entwick- lung, den Bau und den Betrieb von Off-shore-Windparks. Im Mittel- punkt standen aktuelle Projekte wie OranjeWind, aber auch Beschaf- fungsprozesse, Anforderungen an potenzielle Zulieferer und mögliche Anknüpfungspunkte für eine Zu-

sammenarbeit. Rik Hammer aus dem Stakeholdermanagement machte deutlich, wie wichtig verlässliche Partner und spezialisierte Kompeten- zen entlang der gesamten Wertschöp- fungskette sind. Ein weiterer Höhepunkt der Reise war der Besuch bei Heerema Marine Contractors. Das Unternehmen ist auf den Transport und die Installation von Offshore-Strukturen spezialisiert und brachte den Teilnehmenden das Großprojekt „He Dreiht“ näher. Dabei wurde greifbar, wie eng Projektpart- ner zusammenarbeiten und welche Rolle sowohl etablierte als auch neue Zulieferer in der Umsetzung solcher Vorhaben spielen. Besonders ein- drucksvoll war das Simulationszent- rum von Heerema, in dem komplexe Abläufe auf Offshore-Plattformen realitätsnah dargestellt werden. Wie wertvoll diese direkten Ein- blicke für unsere Teilnehmer waren, betonte auch Dominik Hegen, Pro- duktmanager bei Hermetic-Pumpen:

 Mirza Karahodža 0621 1709-142

Die Teilnehmer der Unternehmerreise in der Zentrale von RWE Renewables B.V.: Entwick- lungen in der Branche standen bei den Gesprächen mit Rik Hammer, Stakeholdermanage- ment Offshore Wind bei RWE (1. v. r.), im Fokus.

mirza.karahodza@ rhein-neckar.ihk24.de

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IHK Global Business 07/2026

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